Individuelle und inklusive Lernwege: Fördern und Fordern

Individuelle und inklusive Lernwege

1. Inklusion

Unsere Schule verfügt über eine lange Tradition und Erfahrung des gemeinsamen Lernens. Schon im Jahr 1994 wurde die erste integrative Lerngruppe eingerichtet. Seit dem Schuljahr 1995/96 nahm die Godesberger Gesamtschule als zweite Bonner Schule am Schulversuch „Gemeinsamer Unterricht“ teil. Der ständige Austausch mit den Eltern, dem Verein „Gemeinsam Leben – gemeinsam lernen“ sowie anderen Schulen mit gemeinsamem Unterricht führte zu einer steten Weiterentwicklung.

Mit der Inklusion wird bei uns Vielfalt ausdrücklich willkommen geheißen. Sie umfasst Lernende mit Handicap ebenso wie solche mit Hochbegabung. Sie ist geprägt von einer Ethik gegenseitiger Wertschätzung.

Als Schule richten wir uns nach den Bedürfnissen unserer Lernenden aus. Schülerinnen und Schüler lernen mit- und voneinander am gemeinsamen Gegenstand. Jede und jeder kann etwas besonders gut. Deshalb orientieren wir uns an den Stärken unserer Lernenden. Dazu setzen wir Formen innerer und äußerer Differenzierung ein. Wir unterrichten in verschiedenen Bildungsgängen (Bildungsgänge der allgemeinen Schule, Lernen, Geistige Entwicklung) und führen die Lernenden entsprechend ihren Möglichkeiten zu den verschiedenen Schulabschlüssen.

Der Weg zur Inklusion ist ein langer Prozess, bei dem wir uns als Schule weiter entwickeln. Seit dem Jahr 2001 gab es bei uns eine Beauftragte für Gemeinsamen Unterricht, seit 2011 gibt es eine Beauftragte für Inklusion. Der Erfahrungsaustausch in einem Arbeitskreis am Anfang und seit Sommer 2012 in der Fachkonferenz sind wichtige Elemente ständiger Fortentwicklung des „Gemeinsamen Lernes“. Die begleitende Fortbildung des gesamten Kollegiums bzw. einzelner Teilgruppen des Kollegiums unterstützt ebenso unseren Prozess der Inklusion.

Um die Qualität unserer Arbeit zu erhalten, wird unser Konzept ständig weiterentwickelt. Dabei nehmen die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen eine besondere Stellung ein. Sie beraten Lernende, Eltern und Lehrende im Hinblick auf die optimale Förderung der Schülerinnen und Schüler und können auch selbst Unterricht übernehmen. Um ihre Fachkompetenz optimal nutzen zu können, setzen wir verschiedene Organisationsmodelle ein, die die jeweilige Versorgung der Schule mit sonderpädagogischen Lehrkräften berücksichtigen und die bedarfsgerechte sonderpädagogische Unterstützung aller Klassen gewährleisten.

Für die Jahrgänge 8 – 10 planen wir das „Projekt 27“, in dem Lernende mit sonderpägagogischem Unterstützungsbedarf in ihren Förderschwerpunkten sowie beim Lernen und der Verhaltensregulierung Hilfe erhalten, sich gezielt auf die verschiedenen Abschlüsse vorbereiten, Kompetenzen im lebenspraktischen Bereich einüben und ein positives Selbstbild entwickeln können. Ein besonderes Augenmerk richten wir hier auf die Vorbereitung unserer Lernenden auf die Berufswelt und das Leben nach der Schule.

2. Ergänzungsstunden

Der Fachunterricht an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule wird durch begleitenden Unterricht ergänzt, in den relativ viele Schüler-Unterrichts-Stunden fließen. Dieser Unterricht findet zum Teil klassenübergreifend statt, denn die Lernenden werden, je nach schon erlernten Fähigkeiten, Förder- oder Forderkursen zugeordnet.

In der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule steht die Förderung im Fach Deutsch* zentral am Beginn der Laufbahn unserer Lernenden. Das Wissen, das die Lernenden mitbringen, wird in mehreren Tests erhoben und es erfolgt eine Einstufung der Schülerinnen und Schüler. So gibt es in den Jahrgängen 5 und 6 Basis- und Mittelkurse, jeweils erweitert um die Variante „Deutsch als Zweitsprache“* für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben. Den fünften Kurs bildet ein Forderkurs mit kreativen und interessanten Schreibaufgaben für alle, die sich – was ihre Kenntnis des Deutschen betrifft – nicht mehr um die „Basics“ kümmern müssen.

Im einstündigen Kurs „Selbstständiges Lernen“* erarbeiten die Lernenden des 5. Jahrgangs ein Portfolio zu einem – selbstgewählten – Thema aus ihrem Lebenskreis. Sie sammeln Materialien, bereiten sie auf, stellen die Ergebnisse der Klasse vor. Die Lehrkräfte sorgen dafür, dass Prinzipien und Techniken selbstständigen Erarbeitens und natürlich auch Präsentationstechniken eingeübt werden.

Ebenfalls im 5. Jahrgang wird im Kurs „Soziales Lernen“* durch Klassenlehrer/-innen und Sozialpädagogen/-innen das gute Miteinander in den Klassen eingeübt. Dabei geht es sowohl um den fairen Umgang der Lernenden untereinander und um die Klassengemeinschaft als auch um die Fähigkeiten zum kooperativen Arbeiten. Ergänzt wird dieser Kurs durch den „Fachunabhängigen Ausgleichsunterricht“ (FUA)* der Sozialpädagogin und des Sozialpädagogen für einzelne Lernende, die besondere Schwierigkeiten haben, sich in das Geschehen in der Klasse zu integrieren.

In den Klassenstufen 7 und 8 werden weitere drei Wochenstunden in das Programm „Offene Lernzeit“* investiert. In diesen Stunden sollen die Lernenden unter Aufsicht und mit Beratung eines Klassenlehrers Defizite abbauen und fachliche Interessen vertiefen. Hier üben alle, die keine zweite Fremdsprache erlernen, mit Hilfe eines Lerntagebuch das selbst gesteuerte Lernen.

In der Jahrgangsstufe 8 beginnt ein Teil der Lernenden mit einer zweiten Fremdsprache, entweder Latein oder Französisch, und setzt dies mindestens bis zum Ende der Jahrgangsstufe 10 fort.

Die Ergänzungsstunden in den Jahrgängen 9 und 10* sind in noch stärkerem Maße als zuvor beschrieben auf die individuellen Wünsche der Lernenden, ihre Lernbiographie und ihre angestrebten Abschlüsse zugeschnitten. Es gibt – jenseits des Kernunterrichts und abhängig von den Schülerwahlen – für die Lernenden, die keine zweite Fremdsprache erlernen, Kurse in den Bereichen: Berufswahlvorbereitung, Informatik, Lebenspraktische Kompetenzen, Sozialwissenschaften, Bildbearbeitung am PC, Naturwissenschaften, Pädagogik, Schülerfirma sowie einen Vorbereitungskurs au die Sekundarstufe II in Deutsch, Englisch und Mathematik.

3. Sprachförderung

Unter V.2 wird die Förderung in der deutschen Sprache in den Jahrgängen 5 und 6 genauer beschrieben. Mit praktischen Angeboten möchte die Schule ihr Bestreben, die Sprachkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler besonders zu fördern, zusätzlich stützen.

So steht für jede Form von Recherche die Schülerbibliothek* zur Verfügung. Sie ist ein Ort der Anregung und dient auch als Rückzugsort für stilles Lernen. Die Schülerbibliothek ist, dank der Mithilfe von älteren Lernenden und Eltern, auch während bestimmter Unterrichtsstunden geöffnet.

Für ausgesprochene „Leseratten“ gibt es nun in unserem „Haus der Beratung“ den Leseclub*, eingerichtet mit Hilfe der Stiftung Lesen und für drei Jahre von ihr finanziert. Dort findet sich deutsch- und englischsprachige Jugendliteratur sowie Hörbücher und Comics. Der Leseclub soll auch ein Ort es Austauschs über Literatur werden.

Im Deutschunterricht des 9. Jahrgangs ist der Wettbewerb Jugend debattiert“* fest verankert. Seit 2003 nimmt die Schule an regionalen und überregionalen Ausscheidungen teil, um ihren Beitrag zur Debattenkultur zu leisten und einen wichtigen Aspekt von Demokratie wirksam werden zu lassen: die fundierte verbale Auseinandersetzung.

Wer als Lernender sich eher zur „schreibenden Zunft“ zählt, findet in der Redaktion der Schülerzeitung ELSE* ein lohnendes Betätigungsfeld. Die Zeitung ist zu einer festen Größe im Schulleben geworden und erscheint, z.T. in Sonderausgaben, auch zu wichtigen Terminen, in denen die Öffentlichkeit im Haus ist.

Die Internationale Klasse gibt es seit dem Schuljahr 2014/15. Mit ihr wird der gesellschaftlichen Herausforderung begegnet, dass es, den Zeitläuften geschuldet, junge Menschen gibt, die dem Unterricht in Regelklassen wegen fehlender Deutschkenntnisse nicht folgen können, weil sie erst seit kurzer Zeit in Deutschland sind. Ziel der Internationalen Klasse ist es, kompensatorisch tätig zu sein und dabei auch die schwierige Lebenssituation dieser Lernenden mit zu berücksichtigen. Sobald sie es sprachlich können, nehmen sie am Unterricht einer Regelklasse teil. Hier finden Sie mehr zur Konzeption der Internationalen Klasse*.

4. Begabungsförderung

Einige Bereiche unserer Schule treten beim Thema „Förderung der fachlichen Begabung“ besonders hervor:

a. Die Musik

Im Bereich des Fachs Musik erfolgt eine vielfältige Förderung unserer Lernenden, über den eigentlichen Unterricht hinaus. Professionelle Instrumentallehrer bieten Einzel- und Gruppenunterricht in den Räumen der Schule an, und in Arbeitsgemeinschaften können Lernende an Streicher- und Bläser-AGs teilnehmen. Fortgeschrittene Lernende betätigen sich in einem Blechbläserensemble, der Unterstufen-Big-Band oder in einem Kammerorchester, weiter fortgeschrittene Schüler musizieren im Sinfonieorchester oder in der Big-Band „Brassrock“. Die unterschiedlichen Formationen bereichern nicht nur unsere Schulfeiern, sie wirken auch in die Stadt hinein, spielen Auftritte und Konzerte im schulischen und städtischen Umfeld und musizieren bei kirchlichen wie weltlichen Gelegenheiten rund um das Jahr. Die Big-Band „Brassrock“ hat schon überregionale Bedeutung erlangt und wird häufig zu Kulturveranstaltungen eingeladen. Mehr zu Musikschule* und Orchester* finden Sie in den hier unterlegten Beiträgen.

Zuletzt wurde auch das Singen im Chor wieder stärker gefördert und entsprechende Angebote der Schule werden von den Lernenden gern wahrgenommen. Durch die Zusammenarbeit des Schulchors mit dem Philharmonischem Chor der Stadt Bonn, dem Bach-Verein und der benachbarten Kirchengemeinde werden unsere Schüler in regionale Chorveranstaltungen eingebunden und lernen die Arbeit von Profi-Musikern kennen. Mehr dazu finden Sie in der Fächerdarstellung „Musik“*.

In der Songwriting-Werkstatt* können Lernende aller Jahrgänge, die eigene Ideen für Songs haben, diese unter fachkundiger Anleitung bis zur Bühnen- oder Studioreife entwickeln.

In Zukunft soll die musikalische Begabungsförderung von der fünften Klasse an systematisch in den Musikunterricht integriert werden. Über ein Organisationsmodell wird gerade nachgedacht.

b. Die Kunst

Die künstlerischen Fähigkeiten unserer Lernenden werden von Anfang an stark gefördert. Dabei dient die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, Workshops und Projekten immer wieder als Ermutigung. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Werke unserer Lernenden Wert zu schätzen und sie zu präsentieren, dazu dienen u.a. die wechselnden Ausstellungen im Gebäude, aber auch die Wandmalereien an dessen Innen- und Außenflächen sowie die künstlerische Kooperation bei Bühnenbildern (z.B. in Kooperation mit dem Philharmonischen Chor), der Umgestaltung des Schulhofs (z.B. die Sitzschlange) und der Schulumgebung (z.B. das Wandbild in der U-Bahn-Haltestelle Wurzerstraße). In der Klasse 10 entscheiden sich die Lernenden für einen der beiden Schwerpunkte Kunst oder Musik und führen diesen in der Regel auch in der Oberstufe fort, in Kunst häufig als Leistungs- oder Projektkurs.

c. Schwerpunkt MINT:

Die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) sind von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung und in den nächsten Jahren wird sich der Fachkräftemangel in diesem Bereich voraussichtlich weiter verstärken. Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule bietet daher eine besondere Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler in diesen Fächern an.

Die Schule verstärkt dazu im Regelunterricht das Angebot in den Fächern Mathematik, Informatik und Chemie mit zusätzlichen Unterrichtsstunden.

Im Wahlpflichtbereich, der ab Klasse 6 belegt wird, bietet die ESG aus diesem Bereich die Fächer Naturwissenschaften und Arbeitslehre/Technik an und baut ihr Angebot mit dem Fach Informatik weiter aus. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern im Wahlpflichtfach Naturwissenschaften ab Klasse 8 ermöglicht zwischen den beiden Schwerpunkten „Chemie/Biologie“ sowie „Chemie/Physik“ auszuwählen.

In den Klassen 9 und 10 können die Schülerinnen und Schüler im Bereich der Ergänzungsstunden aus verschiedenen Angeboten aus dem MINT Fächerbereich wie z.B. „Informatik“, „Bildbearbeitung am Computer“, „Gesunde Ernährung“, „Seife, Cremes und Duftstoffe“, „Vorbereitung auf die Oberstufe in Mathematik sowie in Biologie und Chemie“ wählen. Hier findet immer wieder ein Wechsel der Angebote statt, um den Neigungen sowohl der Schüler als auch der Lehrer Raum zu geben. Geplant ist das zusätzliche Angebot der „Junior Ingenieur Akademie“.

Darüber hinaus ermöglicht die Schule begabten Schülerinnen und Schülern die Belegung von Veranstaltungen der Universität Bonn während der Schulzeit.

In der Sekundarstufe II bietet die Schule regelmäßig Leistungskurse und Grundkurse in Mathematik und in Biologie, sowie Grundkurse in Chemie und Physik an. Die Einrichtung von Leistungskursen oder auch Projektkursen in Chemie und Physik ist bei Interesse von Schülerinnen und Schüler möglich.

Die Schule strebt an insbesondere auch Mädchen für diese Fächergruppe zu begeistern. Dazu dient u.a. der Girls Day, der jedes Jahr Mädchen an technische Berufe heranführt, wie auch die „Schnupperuni Chemie für Mädchen“ sowie spezielle Angebote für Mädchen im Bereich der AGs wie z.B. „Experimentieren für Mädchen“. Mädchen der Jahrgangsstufen 9 – 13 erhalten die Möglichkeit an der Schülerinnen Schnupper Uni „Perspektive Math-Nat“ der Universität Bonn teilzunehmen.

Im Rahmen der Berufswahlvorbereitung bietet die Schule in Kooperation mit dem Deutschen Museum Bonn die Möglichkeit zum Erwerb des Laborführerscheins an und führt Betriebsbesichtigungen in diversen Betrieben im MINT-Bereich durch.

Darüber hinaus nehmen alle Schülerinnen und Schüler im 9. Jahrgang in der Projektwoche an Workshops zum Thema „Umwelt- Chancen“ teil.

Die Schule nutzt regelmäßig außerschulische Lernorte wie Ausstellungen und Experimentierküche im Deutschen Museum Bonn, die Ausstellung sowie Workshops im Museum König, Chemische Institute der Universität Köln, die MS Wissenschaft, den Kölner Zoo, das Schülerlabor der Uni Köln, das Wissenschaftzelt Bonn, das Schülerlabor der RWTH Aachen, Angebote der Universität Bonn wie die Wissenschaftsrallye, das MINT-mobil.

Im Bereich der Arbeitsgemeinschaften bietet die Schule ein breitgefächertes Angebot an. Dazu gehören Digitale Fotografie, Erfinder-AG, ExperimentierAGs, Schulgarten, Gesunde Ernährung, Grüner Daumen, MedienScouts und MedienPass.

Als weiterführendes Angebot richtet die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule eine Nacht der Mathematik ein. Hier können interessierte Schülerinnen und Schüler bis in die Nacht hinein an etwas anderen Aufgaben knobeln. Im Bereich Informatik wird ein Informatik Schnuppertag für den 5. Jahrgang eingerichtet, damit die SuS Grundlagenkenntnisse für ihre Entscheidung für ein Wahlpflichtfach am Ende des 5. Jahrgangs erhalten.

Zur Vermittlung von Wissen über den Umgang mit Medien hat die Schule ein Medienkonzept erstellt.

Die Schule wird seit 2004 als „Schule der Zukunft“ zertifiziert. Dazu tragen Erfindungen der „Erfinder-AG“ wie auch Aktionen der Schülerfirma „Happywood“, die in der Schule umweltfreundliches Schulmaterial verkauft, bei.

Die Schule unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme an verschiedenen MINT- Wettbewerben, wie z. B. „Känguruh Wettbewerb“, „Mathe- Adventskalender“, „Chemie entdecken“, „Echt kuhl“ und „Dechemax.

Darüber hinaus ermuntert die Schule Schülerinnen und auch Schüler zur Teilnahme an MINT- Feriencamps.

Die Schule strebt Kooperationen mit anderen MINT-Organisationen an. Zur Zeit kooperiert die Schule mit dem Deutsche Museum Bonn beim Erwerb des „Laborführerscheins“ , mit dem Zoologischen Forschungsmuseum König mit der AG „Natur beflügelt“  und im Rahmen des Erasmus Programms kooperiert die ESG auch mit Schulen in Portugal, Belgien, Spanien und Estland bei Projekten zum Thema „Biodiversität“. Angestrebt wird eine Kooperation mit der RWTH Aachen, deren Schülerlabor schon besucht wird und durch einen Roboterworkshop für Mädchen ergänzt werden soll. Der Chemieunterricht wird vom Fonds der Chemischen Industrie unterstützt. In Zusammenarbeit mit der Universität Bonn soll in den Herbstferien für interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 ein 1- oder 2-wöchiges Probestudium in den MINT-Fächern angeboten werden.

Lesen Sie hier weiter zu Fragen der Begabungsförderung*.

Neben der fachlichen Förderung setzen wir auch weitere Akzente allgemeiner Art:

 

d. Entfaltung des eigenen Potenzials

Intelligenz oder künstlerische Begabung allein garantieren noch keinen Erfolg bei der Verwirklichung dieser Potenziale. Besonders in der Schule finden sich häufig Probleme in der Selbststeuerung, die trotz guter Begabung gute Schulerfolge verhindern: Es mangelt an Selbstvertrauen oder Motivation, an Durchhaltevermögen oder Anstrengungsbereitschaft. Zur Behebung solcher Probleme bieten wir in Zusammenarbeit mit einer externen Coaching-Werkstatt Tests und Training der Selbststeuerung* an, z.B. in Jg. 9 vor dem ersten Schulabschluss oder im Jg.11 zu Beginn der Gymnasialen Oberstufe.

e. Stärkung der Medienkompetenz

Im Schuljahr 2014/15 begannen wir systematisch die Medienkompetenz unserer Lernenden zu verbessern. Hier liegen noch große Ressourcen, die wir durch gezielte Strukturen und entsprechende Ausrüstung mit Hard- und Software wesentlich besser nutzen wollen. Neben Anwendungswissen ist hier der reflektierte Umgang mit dem Internet und die kritischen Fähigkeiten bei der Recherche in allen Fächern von großer Bedeutung. Unser Medienkonzept* wird laufend weiterentwickelt. Das Medienkonzept dient als Leitfaden für die Kompetenzförderung im Bereich Medien an unserer Schule. Zum einen bietet es einen Überblick darüber, wie Medienkompetenz in den einzelnen Fächern konkret gefördert werden kann. Unterstützung erfahren die Lehrenden durch den im Schuljahr 2014 /15 in der Jahrgangsstufe 5 eingeführten „Medienpass NRW“, der die zu erreichenden Kompetenzen für diese Altersstufe konkretisiert. Zum andern gibt das Medienkonzept einen Überblick über die technische Ausstattung der Schule, deren Ausbau und den Bedarf an Lehrerfortbildungen, damit eine gezielte Förderung der individuellen Medienkompetenz erfolgen kann.

 

f. Unterrichtsentwicklung

In unserer Schule ist seit vielen Jahren das Prinzip des Kooperativen Lernens nach Norman Green auf der Grundlage des Konstruktivismus Leitfaden der Unterrichtsentwicklung. Nachdem mit Hilfe einer städtischen Initiative mehrere Jahrgänge nacheinander ausführliche Fortbildung dazu erhalten haben und das Gesamtkollegium sich in die Grundsätze eingearbeitet hat, wird das Material* dazu jetzt von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben, und es obliegt den Klassenlehrer/-innen eines Jahrgangs, für die Implementation zu sorgen. Damit knüpft die Schule an die individualisierenden Methoden der umliegenden Grundschulen an und wird der Heterogenität ihrer Schülerschaft gerecht. Allen Lernenden soll so ermöglicht werden, sich auf eine ihnen gemäße Weise den Lernstoff anzueignen und mit ihrem Vorwissen zu vernetzen. Zur Zeit werden im Rahmen der Curriculumarbeit der Schuljahre 2013 – 2015 die Lernwege des Kooperativen Lernens in den Fachcurricula konkretisiert. Mehr dazu bei den einzelnen Fächern*.

5. Schulfahrten

Auch die Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der individuellen Förderung, sei es durch die Stärkung der eigenen Persönlichkeit und der sozialen Kompetenz, sei es durch die Vertiefung fachlicher und kultureller Interessen.

Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule veranstaltet für ihre Schülerinnen und Schüler regelmäßig verpflichtende Klassenfahrten: In Klasse 5* lernt sich die Klasse außerhalb der Schule in der näheren Umgebung Bonns kennen, in Klasse 8* werden nicht nur weiter entfernte Ziele (Bodensee, Lübeck) angesteuert, sondern die Lernenden genießen auch mehr Mitspracherechte bei der Planung der Reise und „lösen“ bestimmte ihnen am Zielort gestellte „Wissens-Aufgaben“ in kleinen Gruppen schon selbstständig. Die Abschlussfahrt für die Klassen 10* soll dann den „Erinnerungswert“ für eine ganze Schulzeit schaffen und stellt noch einmal das Erleben der Klassengemeinschaft in den Vordergrund.

In der Jahrgangsstufe 11* geht es zum einen darum, dass eine neu zusammengesetzte Jahrgangsstufe sich kennen lernt, zum andern bereiten sich die Lernenden auf die veränderten Anforderungen der Gymnasialen Oberstufe vor, vor allem in methodischer Hinsicht. Eine Abschiedsfahrt ist wiederum die des Jahrgangs 13*, bevor es an die Abiturvorbereitungen geht.

Die meisten Fahrten liegen am Ende des Schuljahrs, nur die Jahrgänge 10 und 13 fahren bereits im Herbst.

In der Sekundarstufe I werden neben den verpflichtenden Klassenfahrten auch zusätzliche Studienfahrten angeboten.

Schon seit fünfzehn Jahren geht es für interessierte Lernende des 8. Jahrgangs beim Projekt „Erinnern für die Zukunft“, das in Krakau/Piekary in Polen* gemeinsam mit polnischen und slowakischen Schülerinnen und Schülern stattfindet, um eine Annäherung an das Ostjudentum. Durch ein Erarbeiten von jiddischen Liedern, durch die Besichtigung Krakaus erschließt sich die mit der nationalsozialistischen Okkupation untergegangene multikulturelle Welt Polens. Der Austausch mit Gleichaltrigen aus verschiedenen Nationen eröffnet zudem europäische Perspektiven. Die Veranstaltung wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert.

Die Englandfahrt* nach Herne Bay/Whitstable in der Themse-Mündung in Klasse 7 (derzeit noch in den Klassen 7 und 8) ist eine klassische Sprachreise. Unsere Lernenden wohnen in englischen Familien und absolvieren ein umfassendes Bildungsprogramm, das den englischen Kulturraum für sie erfahrbar macht.

Unser Frankreich-Austausch* mit dem „Collège Roland Dorgelès“ aus dem Pariser Stadtteil Montmartre stellt den klassischen Schüleraustausch mit gegenseitigen Besuchen durch Klassen beider Schulen, Unterrichtsbesuchen, einem Kulturprogramm und dem Wohnen in den jeweiligen Partnerfamilien dar.

Die Studienfahrten der Sekundarstufe II gehen nach Spanien* (es handelt sich um eine Sprachreise für unsere Spanisch-Schüler der Oberstufe), nach Rom*. Diese Reise dient der Vertiefung und Veranschaulichung des Lateinunterrichts. Die Fahrten zur EU nach Brüssel* sind für Kurse des Fachs Sozialwissenschaften gedacht und dienen der politischen Bildung. Die seit 2000 stattfindenden Weimar-Fahrten* zum Schuljahrsende wenden sich an Lernende der Leistungskurse Deutsch und an die Geschichtskurse unserer Oberstufe und haben die Weimarer Klassik und auch die Pervertierung klassisch-humanistischen Denkens am Beispiel des Konzentrationslagers Buchenwald zum Thema.

6. Gymnasiale Oberstufe

Für Lernende, die nach der 10. Klasse nicht in eine Berufsausbildung gehen möchten, sondern sich auf die Universität vorbereiten wollen, halten wir ein breites Fächerangebot im Rahmen der Gymnasialen Oberstufe bereit. Unsere Oberstufe richtet sich in allen Aspekten nach denselben Richtlinien wie am Gymnasium und bereitet auf dasselbe Zentralabitur vor, beginnt aber erst mit der Jahrgangsstufe 11. Unsere Lernenden gehen also ein Jahr länger zur Schule (G9) als Schüler an vielen Gymnasien (G8). Die Schule führt (qualifizierte) „Seiteneinsteiger“ aus Haupt- und Realschulen mit unseren Lernenden zusammen, die in die gymnasiale Oberstufe nach Klasse 10 wechselten. Wir legen besonderen Wert auf ausführliche und individuelle Beratung.

Zwecks Teambildung veranstaltet die Schule projektbezogene „Zehner-Tage“ am Ende des Schuljahrs (zukünftige Lernende von außen nehmen schon teil) und eine „Kennenlernfahrt“ in Jahrgangsstufe 11 in die nähere Umgebung. Neben weiteren Studienfahrten und Sprachreisen sowie Projekten zur Studien- und Berufsorientierung wird im Verlauf des Oberstufen-Curriculums noch in einer gesonderten Aktion die wissenschaftliche Facharbeit vorbereitet.

Das Gesamtkonzept und das Fächerangebot der Oberstufe* finden Sie hier unterlegt.

Projekt18

Vorwort Das Projekt18 betrifft alle SchülerInnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in der Abteilung I (Jahrgänge 5 – 7). Aufgrund des Inkrafttretens des 9. Schulrechtsänderungsgesetztes und der uns zur Verfügung stehenden Stunden der LehrerInnen für Sonderpädagogik, wird in der Abteilung I ab dem  Schuljahr 2017/2018 die Doppelbesetzung in den Inklusionsklassen weitgehend aufgelöst und die SchülerInnen flankierend zum …

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Projekt27

Vorwort Das Projekt27 betrifft alle Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in der Abteilung II (Jahrgänge 8 – 10). Aufgrund des Inkrafttretens des 9. Schulrechtsänderungsgesetztes und der uns Zur Verfügung stehenden Stunden der Lehrer für Sonderpädagogik, wurde in der Abteilung II ab dem Schuljahr 2015/2016 die Doppelbesetzung in den Inklusionsklassen aufgelöst und die Schüler werden …

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Förderung im Fach Deutsch

Die Lernbedingungen für alle Schüler und Schülerinnen sollen durch den Förderunterricht verbessert werden. Fehlende Grundqualifikationen sollen ausgeglichen und selbständiges Lernen/Methoden des Lernens eingeübt werden. Dabei sollen sowohl der Ausgleich von Defiziten als auch die Ergänzung von Stärken beachtet werden. Ausgehend von diesen Vorgaben haben wir unser Förderkonzept entwickelt. In den Jahrgängen 5/6 stehen der Bereich …

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Deutsch als Zweitsprache

Besondere Förderung in Kleingruppen brauchen und verdienen diejenigen Schüler, die Deutsch als Zweitsprache lernen und es noch nicht so gut wie die Muttersprache beherrschen. Viele Zweitsprachler haben im Alter von 10 Jahren bereits entdeckt, dass sie komplexere Texte nicht immer leicht verstehen und manches nicht so schnell und gewandt erklären können, wie sie es gern …

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Selbstständiges Lernen

Im 5.Jahrgang steht eine Stunde zum Selbstständigen Lernen zur Verfügung. In dieser Stunde werden Arbeitstechniken und Methoden eingeübt. Die Schüler und Schülerinnen lernen ihre Arbeit einzuteilen, schätzen ihre Schwächen und Stärken ein und planen und arbeiten entsprechend. Die Schüler und Schülerinnen gestalten die Lernprozesse und treffen eigene Lernentscheidungen. Klasse 5 1 Stunde “Selbstständiges Lernen” Einführung …

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Soziales Lernen

Ziel des Projektes „Soziales Lernen“ ist es, die Gruppenentwicklung innerhalb einer Klasse zu fördern, die soziale Kompetenz der Schüler zu steigern und die Arbeitsproduktivität der Klasse zu erhöhen. Mit erfolgreicher Beendigung des „Sozialen Lernens“ sind folgende Merkmale in der Klasse festzustellen: Die Gruppenmitglieder verstehen und akzeptieren sich gegenseitig. Die Kommunikation ist offen. Die Gruppenmitglieder fühlen …

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Die „offene Lernzeit“

Die „offene Lernzeit“ wird im Jahrgang 7 einstündig in der WPI-Schiene und im Jahrgang 8 zweistündig im Rahmen der Ergänzungsstunden unterrichtet. In diesem Unterricht sollen die Schüler/-innen durch gezielte Hilfen Lernrückstände abbauen, Unterstützung und Beratung bei fachlichen Problemen oder Herausforderungen erhalten und in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit gefördert werden. Die „offene Lernzeit“ findet im Klassenverband …

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Ergänzungsstunden in den Jahrgängen 8-10

Die Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen (APO S-I) teilt den Unterricht in Kernstunden und Ergänzungsstunden auf. Die Kernstunden enthalten den verbindlichen Fachunterricht. Die Ergänzungsstunden sind Stunden, die für Förder- und Forderunterricht in den Jahrgängen 5 – 8, die weitere Fremdsprache ab Klasse 8, zur Berufsvorbereitung, zur Förderung in bestimmten Fächern und zum Kennenlernen …

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Schülerbibliothek

Unsere Schule verfügt im 1. Stock des Neubaus über eine gutsortierte Bibliothek, deren Bestand jedes Jahr nach gründlicher Inventur um Neuanschaffungen im Wert von gut 1000 Euro ergänzt wird. Anschaffungswünsche seitens der Schülerschaft werden stets berücksichtigt. In der Bibliothek finden die Schüler Jugendliteratur zu unterschiedlichen Interessensgebieten (z. B. Abenteuer, Freundschaft, Grusel, Fantasy, Krimi) und Sachbücher …

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Der Leseclub

Uns steht Spannendes bevor: In Kooperation mit der Stiftung Lesen wird ein Leseclub eingerichtet. Derzeit wird mit tatkräftiger Hilfe dreier Schülerinnen aus Klasse 7 der Leseraum ansprechend gestaltet. Im Leseclub können die Schülerinnen und Schüler während der Frühstücks- und Mittagspausen auf gemütlichen Sitzkissen in ruhiger Atmosphäre dem Lesen frönen, wobei man auf deutsch- und englischsprachige …

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Jugend debattiert

Seit 2003 nimmt die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule jedes Jahr teil am bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“, der von mehreren Stiftungen unterstützt wird und traditionsgemäß unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht.“Jugend debattiert“ ist als Unterrichtsreihe im Lehrplan des Fachs Deutsch für die Jahrgangsstufe 9 verankert. Die Schüler lernen, zu Entscheidungsfragen Argumente der Pro- und Contra-Seite zu entwickeln und nach …

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Schülerzeitung

Für Schülerinnen und Schüler mit Freude am Schreiben und mit Einfallsreichtum ist die Schülerzeitungs-AG ,,ELSE” genau richtig! Dort verfassen sie Berichte über Themen, für die sie sich interessieren, aber auch über Veranstaltungen aus dem Schulleben. Zugleich lernen sie, was wichtig ist, um gute Zeitungsartikel zu schreiben, ,,journalistisches Werkzeug” also. Die Artikel werden anschließend in unserer …

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Die Internationale Klasse

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule eine Vorbereitungsklasse zum gezielten Erwerb der deutschen Sprache, die Internationale Klasse in zwei altersgemischten Gruppen (10-13 Jahre). Ihre Schüler werden bei ausreichenden Sprachkenntnissen in Regelklassen integriert. Die Klassenzusammensetzung ist recht heterogen: so haben wir derzeit Schüler/-innen aus den Ländern Iran, Irak, Syrien, Polen, Rumänien, Bulgarien, Spanien …

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Musikschule

An der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gibt es seit 1998 eine Musikschule, die zur Zeit über ca. 300 Instrumente verfügt und bisher etwa 800 Kinder auf allen Instrumenten ausgebildet hat. Etwa ein Dutzend Instrumentallehrer, jährliche Bundesfreiwillige und eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur haben dafür gesorgt, dass unsere Schule im Berich Musik einen überregional sehr guten Ruf genießt. Angemeldete …

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Orchester

Ein Schwerpunkt unserer Schule seit 1998 ist die Orchesterarbeit. In jeder Klasse sitzen mehrere Kinder oder Jugendliche, die ihre instrumentale Praxis bei uns erlernt haben und in unseren Ensembles anwenden. Üblicherweise erlernen die Kinder in der 5. Klasse ihr Instrument zu einem sensationell geringen Preis und spielen nach einem halben Jahr in einem der Ensembles …

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Songwriting-Werkstatt

Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge, die eigene Songideen haben und diese unter individueller fachkundiger Anleitung bis zur Bühnenreife bzw. Studioaufnahme weiterentwickeln möchten. Teilnehmer der Songwriting-Werkstatt erzielten mit ihren Songs bereits mehrfach große Erfolge (Preisträger beim Songwettberwerb “Xpress yourself“, Coaching und Studioaufnahmen an der Popakademie Mannheim, Teilnahme am Finale der Castingshow …

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Erfinder-AG

Im Oktober 2001 als INSTI-Erfinderclub gegründet, bietet die Erfinder-AG den Schülern die Möglichkeit, sich mit Alltagsphänomenen auseinanderzusetzen. Ziel ist es, Alltagsgegenstände zu verbessern. Die Schüler sollen innovative Problemlösungen entwickeln, einen „Prototyp“ herstellen und diesen auf seine Tauglichkeit hin testen. Für einen Teil der Erfindungen werden Schutzrechte beantragt. Die Erfindungen werden von den Schülern am Tag …

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Begabungsförderung

Begabung – ein weitgefächerter Begriff! In jeder Klasse finden wir Kinder mit besonderen Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen: einem überdurchschnittlichen Leistungsvermögen in Mathematik oder Französisch, einem besonderen gesanglichen Talent, herausragenden Leistungen im Fußball, der außerordentlichen Fähigkeit, Streit zu schlichten … Talente zu entdecken und Begabungen zu fördern, ist ein wichtiges Ziel unserer pädagogischen Arbeit. Dazu gehört …

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Selbststeuerung

Ich pack´s: Eigene Ziele bilden und erreichen mit all meinen Stärken Seit 2012 besteht die Kooperation zwischen der ESG und der Coaching-Werkstatt „Wir stärken Stärken“. Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 haben während der Projektwoche oder in den Unterricht integriert die Möglichkeit, sich in Ruhe und mit Spaß ihren Lebenszielen zuzuwenden. Das können …

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Medienkonzept

I. Einleitung Die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts ist eine von Medien und Kommunikation bestimmte Welt. Sowohl die technische Kompetenz im Umgang mit Medien als auch die Fähigkeit zur gezielten Informationsbeschaffung, egal ob online oder offline, sind mittlerweile Grundfertigkeiten, die in Arbeitswelt und Gesellschaft als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Entsprechend sind Schulen wie die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule dazu …

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Fächer

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Die erste Klassenfahrt in Klasse 5

Die erste Klassenfahrt in der 5 dient der Teambildung und steht unter dem Motto: Unsere Klasse wird ein Team. Im ersten Schuljahr an der weiterführenden Schule haben sich sicherlich schon ein paar Freundschaften und ein paar Grüppchen gebildet, es gibt aber immer noch viele einzelne Individuen, die ihren Platz noch nicht gefunden haben.  Eine richtige …

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Die Klassenfahrt in Klasse 8

Die pädagogischen Ziele dieser Klassenfahrt sind vor allem die Stärkung des Selbstbewusstseins und des Gruppenzusammenhalts. Die Schüler/-innen erleben den Schulalltag immer mehr im Kurssystem und weniger im Klassenverband, der hier wieder gelebt wird (24 Stunden/Tag, eine ganze Schulwoche). Der Teamgeist der Klasse soll durch eine Stadtrallye und zahlreiche Sport- und Aktivangebote z. B. vertieft werden. …

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Die Abschlussfahrt in Klasse 10

Diese Fahrt wird bewusst an den Schuljahresbeginn (in die Woche vor den Herbstferien) gelegt, damit sich noch einmal der Teamgeist, die Kooperation und die sozialen Fähigkeiten auf den Klassenverband auswirken und somit das letzte gemeinsame Schuljahr positiv beeinflusst wird. Bei der Planung und Durchführung der Klassenfahrt sind die Schüler/-innen stärker eingebunden. Sie recherchieren im Vorfeld …

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Englandfahrt

Jedes Jahr erobern die Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 7 kurz vor den Sommerferien England aufs Neue. Endlich können die im Englischunterricht erworbenen Sprachkenntnisse erprobt werden. Es ist an der Zeit, Land und Leute etwas näher kennenzulernen. Deshalb bieten wir in jedem Jahr diese Studienfahrt nach Herne Bay/Whitstable an der englischen Südküste an. Wir hoffen, dass dann …

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Frankreich-Austausch

Deutsch-französischer Schüleraustausch Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule unterhält eigentlich schon seit Mitte der 90er Jahre, als sie noch schlicht „Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg“ hieß, rege Kontakte zu unserem Nachbarland Frankreich durch einen jährlich stattfindenden Austausch mit einem französischen Collège. Ein Blick in die Historie dieser Schulpartnerschaft findet sich in der Festschrift unserer Schule. Seit 2009/10 führen wir im Prinzip …

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Die Fahrten der Oberstufe

Zusammen (-) wachsen Bindungen vertrauen Eigene Wege finden Spuren hinterlassen   Das oben stehende Motto ist mehrdeutig auszulegen, bezieht sich nicht allein auf die Skifahrt der 11, sondern betrifft ebenso die obligatorischen Fahrten in 11 (Kennenlernfahrt) und 13 (Studien- bzw. Abschlussfahrt). Allen diesen Fahrten ist gemeinsam: Sie haben einen naturnahen, sportlichen und erlebnispädagogischen Schwerpunkt. Das …

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Die Oberstufe an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

In unserer Schule legen seit dem Jahr 2000 jährlich zwischen 60 und 80 Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Abiturprüfung ab. Auch in Zukunft wird dies nach 13 Schuljahren erfolgen, das heißt, dass die gymnasiale Oberstufe bei uns nach dem 10. Schuljahr mit der sog. „Einführungsphase“ in der 11 beginnt. Deshalb sind wir gerade für Schülerinnen …

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