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	<title>Elisabeth-Selbert-Gesamtschule</title>
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	<description>Bonn-Bad Godesberg</description>
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		<title>„Urban gab geduldig Auskunft über Pflanzennamen und –arten“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:05:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; (16.05.2012)  Lange Wanderungen über Stock und Stein sind eine Spezialität von Dr. Urban Holter (Lehrer für Physik und Biologie). Dass Holter ein passionierter Naturliebhaber und Experte für Ökosysteme ist, kam dem Bildungshunger und dem Bedürfnis vieler KollegInnen entgegen, mal wieder Tuchfühlung mit den Elementen aufzunehmen. Der diesjährige Lehrerausflug am 30. April führte das rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1833" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1090461.jpg"><img class="wp-image-1833 " title="P1090461" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1090461-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Einkehr in Mayschoss</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>(16.05.2012)<strong>  Lange Wanderungen über Stock und Stein sind eine Spezialität von Dr. Urban Holter (Lehrer für Physik und Biologie). Dass Holter ein passionierter Naturliebhaber und Experte für Ökosysteme ist, kam dem Bildungshunger und dem Bedürfnis vieler KollegInnen entgegen, mal wieder Tuchfühlung mit den Elementen </strong><strong>aufzunehmen. Der </strong><strong>diesjährige Lehreraus</strong><strong>flug am 30. April führte das rund 120köpfige Lehrerkollegium vo</strong><strong>n Bad Neuenahr nach Mayschoss, will he</strong><strong>ißen: Vor dem Genuss kam diesmal der Fleiß – ein bisschen Wettbewerb um die Krone des Fit</strong><strong>testen – und die Erkundung der wunderschönen Natur.  Einige Stimmen vom Lehrerausflug belegen die allgemeine Zufriedenheit.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Angela Kuhn-Drawe</strong> (Lehrerin für Physik und Mathematik):</p>
<p>Der Lehrerausflug war ein sehr gelungener Tag. Besonders die lange Wanderung über Stock und Stein hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte nie gedacht, dass man diese romantische Strecke auch eine Stunde schneller bewältigen kann, als dies geplant war. Das Essen war sehr lecker und die Gespräche mit den Kollegen, die man sonst im Schulalltag so gut wie nicht sieht, waren sehr nett, locker und lustig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jutta Schäfer</strong> (Lehrerin für Deutsch, Evangelische Religion und Kunst):</p>
<p>Ein gut geplanter Ausflug, der keine Wünsche offen ließ. Leicht zu erreichen, flexibel in der Anfahrt, ja sogar so flexibel, dass einzelne KollegInnen, die sich verfahren hatten, noch dazustoßen konnten, klasse! Der Fußweg dorthin war wunderschön gewesen, bei Sonne über die Höhen zu wandern, in wechselnden Gesprächsgrüppchen &#8211; einfach sehr erholsam. Der Anstieg von Altenahr an der Burg vorbei hatte den Kreislauf intensiv auf Touren gebracht und  wurde von Isabell sogar mit Kinderwagen und Hund gemeistert. Beim Mittagessen an der Ahr in Mayschoss, unter frühlingshaft ergrünenden Kastanien, waren schließlich alle beisammen. Es gab ein leckeres Mittagessen. Da die Gaststätte leicht überfüllt war, fragte mich eine Dame angesichts unserer Gruppengröße, ob wir nicht die Belegschaft einer Fabrik seien.</p>
<div id="attachment_1836" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1090462.jpg"><img class="size-medium wp-image-1836" title="P1090462" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1090462-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Pause in der Natur</p></div>
<p>Der Rückweg nach Altenahr war in mindestens drei Varianten möglich – leicht, mittel und sportlich – oder einfach direkt mit der Bahn nach Hause. Ich hatte mich den Bergwanderern angeschlossen, die – angeführt von Urban (mit Landkarte) – einen neun Kilometer langen Panoramaweg in Angriff nahm, der keine Erhebung ausließ. Es gab kaum flache Wegstrecken, die schmalen Pfade am Berg machten gelegentlich einen alpinen Eindruck, wunderschön! Urban gab geduldig Auskunft über Pflanzennamen und –arten. Seine gelegentlichen Ermahnungen in Richtung der führenden Gruppe um Lothar, doch langsamer zu steigen, verhallten ungehört. Atemberaubende Ausblicke wurden nur kurz genossen – ehe die verschwitzten Rücken trocken waren, ging es weiter. Zügig erreichten wir Altenahr, wo ich mich für die Variante „nicht-jetzt-noch-übers-Teufelsloch-sondern-ruhig-durchs-Örtchen“ entschied. Glücklicherweise schlossen sich mir zwei männliche Kollegen an. So gab es einen gemütlichen Tagesausklang in einem Café. Alles hat riesigen Spaß gemacht! Danke für die tolle Planung! Den Weg habe ich mir gemerkt und werde ihn demnächst (wenn der Muskelkater weg ist) in Ruhe nachwandern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Andreas Tiggemann</strong> (Lehrer für Musik und Geschichte):</p>
<p>Schönes Wetter und herrliche Ausblicke beim Wandern, leckeres Essen und guter Ahrwein in einem Gasthof – das entspannte mich. Sich mit Kolleginnen und Kollegen ausgiebig über Reisen, Hobbys und eigene Jugendzeit unterhalten, etwas ganz Neues und ganz Anderes von ihnen erfahren – das erfreute mich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Thimo Petri</strong> (Lehrer für Mathematik und Physik):</p>
<p>Hammerausflug! Aber das nächste Mal sollte doch der Bierwagen zum Lohn der Mühen auf dem Gipfel bereitstehen!(ZF)</p>
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		<title>„Pierrot, der Mondsüchtige: Luft von anderem Planeten“ Schülerprojekt des Philharmonischen Chors Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Projektwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Workshop KUNST des 11.Jahrgangs während der Projektwoche vom 16.4.-20.4.2012 &#160; (1.5.2012)  Im Jahr 2012 jährt sich zum hundertsten Mal die Uraufführung von Arnold Schönbergs bahnbrechendem Werk „Pierrot lunaire“. Aus diesem Anlass verbindet der Philharmonische Chor ein pädagogisches Projekt mit einem ambitionierten Konzertprogramm am 27.10.2012. &#160; Eine Auswahl von Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Workshop KUNST des 11.Jahrgangs während der Projektwoche vom 16.4.-20.4.2012</strong></h4>
<div id="attachment_1789" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1130508.jpg"><img class="size-medium wp-image-1789" title="P1130508" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1130508-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Paravententwurf für die Aufführung im Oktober</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>(1.5.2012)  <strong>Im Jahr 2012 jährt sich zum hundertsten Mal die Uraufführung von Arnold Schönbergs bahnbrechendem Werk „Pierrot lunaire“. Aus diesem Anlass verbindet der Philharmonische Chor ein pädagogisches Projekt mit einem ambitionierten Konzertprogramm am 27.10.2012.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Auswahl von Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs nahm in der Projektwoche die Gestaltung eines Paravents in Angriff, hinter dem – analog zur Uraufführung 1912 – ein kleines Kammerorchester verborgen werden soll, vor dem die Sopranistin Ingrid Schmithüsen, assistiert von dem Pantomimen Sven Djurovic, das Werk im Kammermusiksaal des Beethovenhauses interpretieren wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon vor den Osterferien konnten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Kunstlehrerinnen Monika Blachmann und Jutta Schäfer auf Einladung des künstlerischen Leiters Thomas Neuhoff den Ort des Konzerts in Augenschein nehmen – alle waren erstmals im Kammermusiksaal und sichtlich beeindruckt. Die Ausführungen des Regisseurs Géza Melczer-Lukács zur geplanten Aufführung taten ein Übriges, um Neugier und Motivation bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken.</p>
<div id="attachment_1791" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1130513.jpg"><img class="size-medium wp-image-1791 " title="P1130513" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/P1130513-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Paravententwurf</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu Beginn der Projektwoche zeigten sich dann aber doch zunächst Schwierigkeiten, die vor allem das Verständnis der metaphernreichen symbolistischen Texte von Otto Erich Hartleben betrafen, die in Bilder umgesetzt werden sollten. In zahlreichen Gesprächen mit den Lehrerinnen und der Koordinatorin des Projekts, Dr. Eva de Voss, konnten diese Probleme jedoch bald ausgeräumt und in eine Fülle von kreativen Ideen umgesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie im Flug vergingen die Tage mit Pinseln, Sprühen, Diskutieren und – natürlich! – Putzen und Aufräumen. Als dann am Donnerstag Géza Melczer-Lukács kam, um sich über den Stand der Arbeit zu informieren, konnte er auf eine Fülle von fertigen und fast fertigen Exponaten blicken, die fast alle seine uneingeschränkte Bewunderung hervorriefen und den KünsterInnen großes Lob eintrugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun liegen die Kunstwerke bei ihm zu Hause und warten darauf, ihren Beitrag zu leisten zum Gelingen der Aufführung des „Pierrot lunaire“ am 27. Oktober. Am Abend vorher werden sie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert im Rahmen der Vorstellung des gesamten Schülerprojekts (Arbeiten aus den Bereichen Musik,Literatur, Pantomime, Kunst) im EMA-Gymnasium.</p>
<p>Näheres zum Schülerprojekt unter: <a href="http://www.philharmonischer-chor-bonn.de">www.philharmonischer-chor-bonn.de</a></p>
<p style="text-align: right;" align="JUSTIFY"><em>(Vo)</em></p>
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		<title>Unsere Schule ist bunt – Guerilla Knitting in der ESG</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 08:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Projektwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[(24.4.2012)  Die Klasse 5e hat die Projektwoche zum Guerilla Knitting genutzt. Wir haben gestrickt, gehäkelt, gewebt, gestricklieselt und gefilzt. Außerdem wissen wir seit dem Besuch im Textilmuseum, wie Wollgarn gefertigt wird. Aber warum so viel Handarbeit und was ist Guerilla Knitting überhaupt? Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule ist integrativ und unsere Klasse, die Klasse 5 E, ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(24.4.2012)  <strong>Die Klasse 5e hat die Projektwoche zum Guerilla Knitting genutzt. Wir haben gestrickt, gehäkelt, gewebt, gestricklieselt und gefilzt. Außerdem wissen wir seit dem Besuch im Textilmuseum, wie Wollgarn gefertigt wird.</strong></p>
<p><img class="alignright" title="gk4" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/gk4-150x150.jpg" alt="" width="325" height="325" />Aber warum so viel Handarbeit und was ist Guerilla Knitting überhaupt?</p>
<p>Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule ist integrativ und unsere Klasse, die Klasse 5 E, ist eine Integrationsklasse, also eine besonders bunte Mischung, von groß bis klein, von dick bis dünn, von laut bis eher still, von schwarz bis weiß, von sportlich bis eher faul und von sehr intelligent bis nicht so sehr schlau.</p>
<p>Außerordentlich bunt wollten wir auch unsere Schule machen, sie soll bunt und wollig sein. Mit dem, was wir in dieser Woche gestrickt haben, und mit den Blumen, die wir gefilzt haben, ist sie an vielen Stellen verschönert worden. Man kann überall in der Schule und um die Schule herum unsere gestrickten Spuren finden.</p>
<p>Angefangen hat es mit dem Guerilla Knitting 2005 in Houston (Texas), als Strickerinnen begannen Türklinken mit gestrickten Accessoires zu verschönern, anstatt Socken, Handschuhe oder Pullover zu stricken. Die erste Vereinigung von Guerilla-Strickern nannte sich Knitta Please.</p>
<p>Inzwischen hat sich „Guerilla Knitting“ zu einer Form der Streetart entwickelt, bei der Gegenstände durch Stricken verändert werden. Die Knittings (Strickprodukte) dienen manchmal nur zur Verschönerung, haben aber hin und wieder auch eine symbolische Bedeutung.</p>
<p>Das gestrickte Graffiti ist heute überwiegend in Amerika, England und Spanien bekannt, aber auch in Deutschland stricken Frauen – und Männer – um Laternenpfähle zu wärmen, hässliche Abwasserleitungen zu verhüllen oder Poller zu verschönern, indem sie ihnen eine Mütze aufsetzen. <em>(Zu)</em></p>
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		<title>Vortrag von Antje Dertinger</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 17:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 22. März 2012 hielt Antje Dertinger in der neu so benannten Elisabeth-Selbert-Gesamtschule folgenden Vortrag über Dr. jur. Elisabeth Selbert: &#160; Wenn wir heute junge Leute mit der Feststellung konfrontieren: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, dann entgegnen sie vermutlich: „Ja klar!“ oder, achselzuckend, „na und?“ Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wenn sie auch bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 22. März 2012 hielt Antje Dertinger in der neu so benannten Elisabeth-Selbert-Gesamtschule folgenden Vortrag über Dr. jur. Elisabeth Selbert:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn wir heute junge Leute mit der Feststellung konfrontieren: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, dann entgegnen sie vermutlich: „Ja klar!“ oder, achselzuckend, „na und?“</p>
<p>Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wenn sie auch bis heute nicht vollständig verwirklicht worden ist, gilt seit Langem als eine Selbstverständlichkeit. Aber das ist sie nicht! Sie ist, wenn wir nicht aufpassen, sogar in Gefahr.  Man bzw. frau muss sie hüten, damit nichts von dem verlorengeht, was Elisabeth Selbert – und zwar sie ganz allein! – erkämpft hat.</p>
<p>Vermutlich bin ich deshalb gebeten worden, hier über Elisabeth Selbert zu sprechen, weil ich als Journalistin und als Buchautorin sehr viel über sie geschrieben und veröffentlicht habe – und weil ich ihr noch begegnet bin.  Erstmals geschah dies im August vor 34 Jahren, also Sommer 1978. Elisabeth Selbert war damals 82 Jahre alt und arbeitete immer noch als Anwältin und Notarin in ihrer Kanzlei in Kassel.</p>
<p>Ihr politisches Wirken ist an dieser Schule, die kürzlich nach Elisabeth Selbert benannt worden ist, sicher weitgehend bekannt. Deshalb möchte ich den außergewöhnlichen Lebensweg dieser noch im deutschen Kaiserreich geborenen Frau in den Mittelpunkt stellen und auch ihr Wesen, soweit es mir bekannt geworden ist.</p>
<p>In jenem kaiserlichen ‚Reich’ hatten zum Zeitpunkt der Geburt von Elisabeth Selbert Frauen kein Wahlrecht; sie durften bei Strafe Parteien und Gewerkschaften nicht angehören; sie durften nicht einmal an deren Versammlungen teilnehmen. Ein Gymnasium zu besuchen und die Abiturprüfung abzulegen, war ihnen ebenfalls verwehrt; sie hatten keine Chance zu studieren, und sogar Kunstakademien waren ihnen verschlossen.</p>
<p>Unter diesen Bedingungen wurde es Elisabeth Selbert, damals noch Elisabeth Rohde, sicher nicht an der Wiege gesungen, dass sie in der Geschichte eines viel späteren Deutschlands, eines Jahrzehnte lang geteilten Landes, einmal eine sehr bedeutende politische, ja, eine durchaus als historisch zu bezeichnende Rolle spielen würde&#8230;</p>
<p>Der Anfang, also:  Elisabeth wurde am 22. September 1896 als zweite unter insgesamt vier Töchtern des späteren Justizoberwachtmeisters Georg Rohde und seiner ebenfalls Elisabeth geheißenen Frau geboren. Die Eltern „stammten beiderseits aus bäuerlichen Familien, von größeren Bauernhöfen“ und wurden von Tochter Elisabeth als „ganz bürgerlich“ beschrieben. Aber die Rohde-Eltern waren, gemessen an der damaligen Zeit, aufgeschlossene Leute; es war ihnen jedenfalls selbstverständlich, dass ihre vier Töchter solide Schulabschlüsse machten und Berufe erlernten.</p>
<p>Elisabeth besuchte zunächst die Volks-, dann die Mittelschule, schließlich noch eine Höhere Handelsschule. Im Fremdsprachlichen, im Kaufmännischen und im Bürotechnischen qualifizierte sie sich in kurzer Zeit soweit, dass sie eine Anstellung als Auslandskorrespondentin fand, einige Jahre später jedoch als Postbeamtenanwärterin den Berufsweg erstmals wechselte. Elisabeth war nicht aus irgendeinem theoretisch-politischen Ansatz berufstätig geworden, sondern weil es ihr ein Anliegen war, auf eigenen Füßen zu stehen und dadurch auch die Eltern zu entlasten.</p>
<p>Wie viele Frauen damals und manche noch heute, wurde Elisabeth Rohde durch einen Mann politisiert, durch Adam Selbert, mit dem sie durch Zufallsbegegnungen bei Theaterbesuchen bekannt geworden war. Er war – der Erste Weltkrieg war inzwischen beendet – Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates in Kassel. „Ich selbst“, so berichtete mir genau 60 Jahre danach Elisabeth Selbert, „ich selbst war damals immer eine Suchende, wobei ich eigentlich weniger an Parteipolitik gedacht hatte als vielmehr an die Geisteswissenschaften, zu denen ich mich ganz besonders hingezogen fühlte. Ich hatte sehr früh Kant, Rousseau und andere Philosophen gelesen.“</p>
<p>Die Suchende fand durch Anregungen ihres inzwischen Verlobten relativ schnell zum Ziel: Noch im Revolutionsjahr 1918 wurde sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, „denn“, so erklärte sie, „wenn ich von etwas überzeugt sein kann, vertrete ich diese Überzeugung auch mit Nachdruck“. Dazu gehörte anfangs vor allem, dass sie sich öffentlich für den Gebrauch des durch die Revolution errungenen Frauenwahlrechts stark machte. Sie selbst nutzte es sofort aktiv und passiv; sie wählte und wurde gewählt. Die politische Laufbahn der Elisabeth Rohde begann als Gemeinderätin in Niederzwehren bei Kassel.</p>
<p>1920 heirateten Elisabeth und Adam Selbert. 1921 und 1922 wurden ihre beiden Söhne geboren, Gerhard und Herbert.</p>
<p>Elisabeth Selbert, nun also Mutter zweier kleiner Kinder und ehrenamtliche Kommunalpolitikerin, fand, dass sie noch viel lernen müsse und bereitete sich auf die Abiturprüfung vor. 1926, mit 30 Jahren, legte sie als externe Schülerin die Reifeprüfung ab und begann unmittelbar danach in Marburg, später Göttingen mit dem Studium der Rechtswissenschaften. Ihr Mann unterstützte sie sehr. Es gehörte zu ihrer beider Selbstverständnis, dass man das eigene Wissen immerwährend bereichern müsse, um das eigene und das gesellschaftspolitische Leben besser gestalten zu können.</p>
<p>Immer noch war damals das Frauenstudium etwas verhältnismäßig Unübliches. Bei ihrer Immatrikulation in Marburg gab es unter 350 angehenden Jurastudenten nur vier Frauen. Elisabeth als Einzige ‚hielt durch’.  Sie absolvierte das Studium in kürzest möglicher Zeit und wurde bereits 1930 zum Dr. jur. promoviert. Sie wählte ein sehr interessantes Dissertationsthemas: „Zerrüttung der Ehe als Scheidungsgrund“. – Nur die Älteren unter uns wissen, dass das Ehe- und Familien-, somit auch das Scheidungsrecht erst 1977 (!) im Sinne Selberts grundlegend verändert wurde:  Das Schuldprinzip wich 47 Jahre nach Selberts Dissertation endlich dem Zerrüttungsprinzip!</p>
<p>Ein Jahr danach, 1978, befragt, ob zu den Beratungen über das neue Scheidungsrecht der Bundesrepublik Deutschland ihre wegweisende Doktorarbeit oder sie selbst herangezogen worden sei, verneinte sie, und es war deutlich zu spüren, wie tief gekränkt sie deswegen war.</p>
<p>Elisabeth Selbert war in den frühen 1970er Jahren vergessen. Das ist umso erstaunlicher, als jene Jahre geradezu geprägt worden waren von der Zweiten, der Autonomen Frauenbewegung, die sich aus der sogenannten 68er Bewegung entwickelt hatte. &#8211; Dazu eine, diesen Sachverhalt illustrierende persönliche Erfahrung: Als Elisabeth Selbert am 9. Juni 1986 in ihrem 90. Lebensjahr starb, gab es keinerlei Altersfotos von ihr. Niemand außer mir hatte die Vergessene in ihrem Alter noch aufgesucht und fotografiert. Und so kam ich zu der ‚Ehre’, dass nach ihrem Tod der ‚Spiegel’ um die Abdruckgenehmigung für das Altersporträt bat, das Sie hier eingangs gesehen haben. Es war das einzige Bildnis der gealterten Juristin und Politikerin, das es gab.</p>
<p>Zur erwähnten Autonomen Frauenbewegung der 1970er Jahre hatte Elisabeth Selbert übrigens eine Un-Beziehung, wie ich das einmal nennen möchte. Jedenfalls brachte sie keinerlei Verständnis für Frauen auf, die in lila Latzhosen patriarchale Männer mit vollreifen Tomaten bewerfen, auf Demos gehen und „Mein Bauch gehört mir!“ skandieren oder sich trotzig auf Illustrierten-Titelseiten zur zwar verbotenen, aber dennoch vollzogenen Abtreibung bekannten. Solche Aktionen waren aus Selberts Sicht kein Ausdruck politischen Handelns. „In die Parlamente müssen die Frauen!“, rief sie ihnen immer wieder zu. „Dort müssen sie durchsetzen, was ihnen zusteht! Sie haben doch, ganz anders als früher, alle Rechte. Es ist mir ganz und gar unbegreiflich, warum sie sie nicht nutzen – Doppelbelastung hin oder her.“</p>
<p>Wer Elisabeth Selberts Biografie kennt, mag ihr kaum widersprechen. Vielleicht war es aber gerade diese Biografie, die auf manche einschüchternd wirkte, diese frühe Entscheidungs- und Willenskraft, diese Disziplin und Ausdauer, mit denen schon die junge Elisabeth Ziele anstrebte und zügig erreichte.</p>
<p>Gesellschaftspolitische Teilnahmslosigkeit war für sie völlig unverständlich und deshalb ein Thema, bei dessen Diskussion sie höchst unduldsam und kritisch werden konnte. Und bei manchen ihrer männlichen Kollegen in der Politik war sie schon deshalb wenig beliebt, weil sie dem überkommenen Frauenbild so ganz und gar nicht entsprach; weil sie vielmehr, ausgerüstet mit einem immensen Wissensschatz, jeder Debatte in ihren verschiedenen, keineswegs immer ‚frauenspezifischen’ Arbeitsfeldern gewachsen war. Zudem fehlte ihr (zumindest in dem Lebensalter, in dem ich sie erlebt habe) alles Verbindliche, freundlich Gewinnende, das sehr viele Frauen, mit Absicht oder unbewusst, auszustrahlen pflegen. Es war nicht ganz leicht, an sie ‚heranzukommen’.</p>
<p>Und nun wieder chronologisch: Vom 30. Januar 1933 an wurden Frauen zurück ins Heim geschickt, wo sie ihre Männer zu umhegen hatten und viele Kinder „für den Führer“ bekommen sollten. Der Beamtenstatus blieb unterm Hakenkreuz Männern vorbehalten, sofern sie keine Sozialdemokraten, Kommunisten oder gar Juden waren. Adam Selbert war SPD-Mann und verlor 1933 sofort seinen Posten als Kommunalbeamter; wiederholt wurde er in sogenannte Schutzhaft genommen.</p>
<p>Seine Frau Elisabeth musste nun die Familie ernähren, zwölf Jahre lang. Da war es ein Segen, dass sie durch glückliche Umstände 1934 als Frau noch zur Anwaltschaft zugelassen worden war und in Kassel eine Kanzlei eröffnen konnte. Sie bemühte sich um die Vertretung unpolitischer ‚Fälle’, wie sie mir erzählte, und wurde dadurch notgedrungen mehr und mehr zur Familienrechtsexpertin.</p>
<p>Mit den sozialdemokratischen Freunden, soweit sie nicht in Gefängnissen saßen oder geflohen waren, hielten die Selberts immer Kontakt. „Nach 1945“, so berichtete Elisabeth, „war ich dann eine der Ersten, die sofort wieder in die Politik einsteigen mussten, und zwar nicht nur aus einem inneren Bedürfnis, sondern weil man mich dazu verpflichtete.“ Sie und ihr Mann waren Nazi-Gegner gewesen und wurden gebraucht, denn so sehr viele hat es davon hierzulande ja gar nicht gegeben. Außerdem hatten beide Selberts langjährige politische, auch kommunalpolitische Erfahrungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Arbeit am Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland begann vor der Gründung dieser Republik aus den drei westlichen Besatzungszonen. Sie begann im Hochsommer 1948 mit der Entsendung von Delegierten in den Parlamentarischen Rat. Der trat am 1. September 1948 im zoologischen Museum Alexander Koenig an der späteren Adenauerallee in Bonn zusammen; denn Bonn war ziemlich kriegszerstört, aber das Museum mit seinem zentralen großen Saal war unbeschädigt. Die Szene der Ankunft schilderte mir Elisabeth Selbert genau drei Jahrzehnte danach mit einer Lebhaftigkeit, als wäre es gestern gewesen:</p>
<p>„Als wir ankamen, fuhren gerade die Offiziere vor und die Hohen Kommissare (also die Vertreter der westlichen Besatzungsmächte) mit tollen Wagen, Rolls Royce oder so, auch die Herren Ministerpräsidenten. Dann wurden wir, Programm in der Hand, hineingeleitet in den Saal. Das war, wie gesagt, das Museum Koenig, rundherum lauter ausgestopfte Tiere; die hatte man nur zur Seite geschoben. So entstand ein Karrée. In der Mitte wir 65 Parlamentarier, zwischen den Hohen Kommissaren mit ihren ganzen Stäben auf der einen und den Ministerpräsidenten auf der anderen Seite, außenherum, wie gesagt, die ausgestopften Tiere.“</p>
<p>Später wurde gedankenlos immer von den „Vätern des Grundgesetzes“ gesprochen; aber es gab auch ‚Mütter’, immerhin vier: zwei Sozialdemokratinnen, nämlich Elisabeth Selbert und Frieda Nadig, sowie Helene Weber von der CDU und Helene Wessel von der Zentrumspartei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier, in meinen Büchern und Buchbeiträgen &#8211; von denen ich aus heutigem Anlass der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule einige schenke &#8211; sind die Diskussionen in Kurzfassung zu lesen. Ich spare mir die Wiederholung und möchte nur auf Eines hinweisen: Elisabeth Selberts schnörkellose, klare, geradezu puristische Sprache. Diese Sprache, diese Ausdrucksweise lässt keinen Raum für Zweideutigkeiten; sie lässt keinen Raum für Interpretationen in diese oder jene Richtung. Bis Selbert mit Hilfe der Öffentlichkeit „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ohne Wenn und Aber durchsetzen konnte, bedurfte es – schwer vorstellbar – eines hartnäckigen Kampfes. Das galt auch für Formulierungen bei vielen weiteren Feldern, auf denen sie bei der Schaffung unseres Grundgesetzes mitgearbeitet hat.</p>
<p>Die Widerstände, denen ihre eindeutigen juristischen Formulierungsvorschläge begegneten, haben sie in höchstem Maß überrascht: In ihren „kühnsten Träumen (hatte sie) nicht erwartet, dass der Antrag abgelehnt“ werden würde. Sämtliche Bedenkenträger/innen meldeten sich zu Wort, sogar ihre SPD-Kollegin Frieda Nadig, die „ein Rechtschaos“ befürchtete. Und etliche Männer mimten die Charmanten, indem sie behaupteten, ein Grundgesetz-Artikel zur Gleichberechtigung sei doch gar nicht nötig. Man achte die Frauen sowieso&#8230; Das zahlreiche Gelächter, in das die Parlamentarier bei Beratung gerade dieses Grundgesetz-Artikels immer wieder ausbrachen, belegt, wie viel Unverstand zeitweilig in dem Hohen Hause herrschte.</p>
<p>Selbert ließ sich aber nicht beirren und bestand auf ihrer schlichten Formulierung, mobilisierte schließlich die Öffentlichkeit und drohte dem Parlamentarischen Rat: „Sollte der Artikel in dieser Fassung heute wieder abgelehnt werden, so darf ich Ihnen sagen, dass in der gesamten Öffentlichkeit die maßgeblichen Frauen dazu Stellung nehmen werden, und zwar derart, dass die Annahme der gesamten Verfassung gefährdet wird.“</p>
<p>Es ist heute wohl nicht mehr vorstellbar, was Elisabeth Selbert initiieren musste, um den Rat auf ihre Formulierung einzustimmen. Sie reiste „wie ein Wanderprediger“ durch die Lande, was im Zonen-Deutschland von 1948 äußerst beschwerlich war, und mobilisierte die bereits existierenden neuen Frauenverbände. Es gelangten daraufhin „waschkörbeweise“ Frauen-Protestschreiben an den Parlamentarischen Rat, der zum Thema Gleichberechtigung einen ‚Gummiparagraphen’ zu bevorzugen schien.</p>
<p>Am Ende erreichte Elisabeth Selbert die von ihr mit Recht bevorzugte schlichte, uns allen bekannte, eindeutig-klare Formulierung: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Sie setzte zudem einen Übergangsparagrafen durch, der regelte, dass bis 1953 alle Gesetze aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch dem Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes angepasst werden mussten. &#8211; Das geschah nicht. Die 1949 gewählten Abgeordneten des Ersten Deutschen Bundestages ignorierten den Termin. Jahrelang lebten die (West)Deutschen mit dem permanenten Verfassungsbruch.</p>
<p>Erst Erna Scheffler, die erste und viele Jahre lang einzige Richterin am 1. Senat des Bundesverfassungsgerichts, sorgte entschieden für die Umsetzung des Gleichberechtigungsprinzips ins bundesdeutsche Alltagsleben, also ins Bürgerliche Gesetzbuch. Sie ermutigte Frauen und deren Verbände immer wieder erfolgreich zu Verfassungsklagen auf Durchsetzung des unveräußerlichen Gleichberechtigungs-Grundrechts. – Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Weil Elisabeth Selbert erst in ihrem 90. Jahr starb, erlebte sie die Folgen ihres Kampfes noch lange mit. Sie erlebte auch die Schwierigkeiten und die vorübergehenden Misserfolge. Und doch zog sie am Ende eine beneidenswert positive Bilanz. Allen Unzulänglichkeiten zum Trotz fand sie: „Der Gleichberechtigungsgrundsatz ist nie wieder aus dem Grundgesetz rauszukriegen. Nie wieder. Ohne ihn wären all die Reformen, die uns heute Selbstverständlichkeiten sind, nicht möglich gewesen: 218, Ehe- und Familienrecht, Namensrecht, prinzipielle Lohngleichheit, gleiche Bildungsmöglichkeiten, jedenfalls gesetzlich. Nur gibt es eben noch größere und kleinere Dinge, die man schaffen muss. Das ist dann die Sache der Frauen bei den Wahlen.“</p>
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		<title>Wir haben einen neuen, gut klingenden Namen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[- Bericht Max Hattwiger, Schülerredakteur - (18.4.2012) Mit der Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg verbinden wir nun ein konkretes Gesicht. Am Donnerstag, den 22. März 2012, gab sich unsere Schule, die sich vorher „Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg“ nannte, einen neuen Namen. Seitdem heißt sie „Elisabeth-Selbert-Gesamtschule“. Als Einführung zur Feier spielte Andreas Tiggemann auf dem Klavier und der Chor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- Bericht Max Hattwiger, Schülerredakteur -</p>
<p><strong>(18.4.2012) Mit der Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg verbinden wir nun ein konkretes Gesicht. Am Donnerstag, den 22. März 2012, gab sich unsere Schule, die sich vorher „Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg“ nannte, einen neuen Namen. Seitdem heißt sie „Elisabeth-Selbert-Gesamtschule“. Als Einführung zur Feier spielte Andreas Tiggemann auf dem Klavier und der Chor aus der 5a sang dazu. Außerdem bestaunten wir die Gesangeinlage einer Schülerin. Danach begrüßte Schulleiterin Andrea Frings die geladenen Gäste. Ganz besondere Gäste waren unsere Bezirksbürgermeisterin aus Bad Godesberg, Annette Schwolen-Flümann, und Antje Dertinger, die einen Vortrag über Elisabeth Selbert hielt. Sie gehört zu den wenigen, die die Namensgeberin der Schule noch persönlich kennenlernten. Zur Namensgebung der Schule passte, dass der stellvertretende Schulleiter, Dr. Willy Schuh, seinen Geburtstag feierte, wozu ihm Schulleiterin Andrea Frings herzlich gratulierte. Alles in allem feierten wir ein schönes Fest, das auch in Bad Godesberg beachtet wurde. Wie denkt unsere Bezirksbürgermeisterin über den neuen Namen der Schule?</strong></p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung  machte Max Hatwiger ein Interview mit der Bezirksbürgermeisterin, Annette Schwolen-Flümann, zur Namensgebung der Schule. Hier das Interview im Wortlaut:</p>
<p><strong>ELSE:</strong> Freuen Sie sich hier zu sein?</p>
<p><strong>Schwolen-Flümann:</strong> Ja, ich freue mich immer in Schulen zu sein. Ich bin sehr gespannt, was mich heute hier in der Schule erwartet.</p>
<p><strong>ELSE:</strong> Was halten Sie von der Namensgebung der Schule?</p>
<p><strong>Schwolen-Flümann:</strong> Ich finde es wichtig, dass eine Schule einen Namen hat. Ich freue mich sehr, dass es an dieser Schule ein Frauenname ist. Viele Schulen und Straßen in Bad Godesberg tragen ja Männernamen, Frauennamen sind immer noch viel zu selten.</p>
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		<title>ESG goes Social Media: „Hast Du auch gute Ideen?“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 14:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[(18.4.2012)  Kommunikation ist das A und O im Schulalltag. Kommunikation kommt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „mitteilen“ oder Gemeinsames teilen. Oft hakt es mit der Kommunikation, und dann sieht man viele lange Gesichter. Die Folgen misslungener Kommunikation können für alle Beteiligten in der Schule durchaus negativ sein. Demgegenüber kann gelungene Kommunikation zuweilen Wunder bewirken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(18.4.2012)</strong>  <strong>Kommunikation ist das A und O im Schulalltag. Kommunikation kommt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „mitteilen“ oder Gemeinsames teilen. Oft hakt es mit der Kommunikation, und dann sieht man viele lange Gesichter. Die Folgen misslungener Kommunikation können für alle Beteiligten in der Schule durchaus negativ sein. Demgegenüber kann gelungene Kommunikation zuweilen Wunder bewirken und die Akteure an der Schule regelrecht beflügeln. Nachdem am Montag, den 16. April 2012 die Einführung in das Kooperationsprojekt „<span style="font-size: medium;">ESG goes Social Media“</span> mit der Deutschen Telekom vor rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörern in der Aula stattgefunden hat und zwei interessante Impulsvorträge durch Experten des Unternehmens die thematische Orientierung für die Woche vorgegeben haben, fand gestern ein World Cafe im Selbstlernzentrum statt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das World Cafe ist eine in San Francisco erfundene Moderationsmethode, die methodisch stringent, zielorientiert und in angenehmer Atmosphäre Gruppenergebnisse zu Tage fördert. Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs nutzten die Chance und erarbeiten sich Themen wie Digitaler Vertretungsplan oder Interaktive Homepage. Sie sollen helfen, die Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern maßgeblich zu verbessern – man wird über aktuelle Termine, verpassten Unterrichtsstoff informiert. Heute, am dritten Tag bildeten sich acht Teams, die nun Lösungen für die Oberstufe erarbeiten. Wie sich die Schülerinnen und Schüler dabei fühlten und was sich die Eltern von der Projektwoche erwarten, erfahren Sie im Folgenden.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h4><strong>Statements der Schülerinnen und Schüler: </strong></h4>
<p>&#8220;Mir hat der Austausch von Ideen und die Kommunikation innerhalb der Gruppe sehr gut gefallen. Loben möchte ich auch das gute Auftreten und die gute Organisation der Gastgeber&#8221; (Antonia Brohlburg)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Trotz anfänglicher Zweifel an der Themenvielfalt hat sich die Arbeit im World Cafe gelohnt. Sie hat uns viele Themengebiete beschert, an denen die verschiedenen Gruppen arbeiten können&#8221; (Alexander Schreiber).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Ich fand die Organisation von Seiten der Telecom überzeugend. Im World Cafe fand ein guter Austausch von Informationen statt. Insgesamt ist es ein gut durchdachtes Konzept&#8221; (Nina Giehl).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Ich fand das World Cafe gut, weil es einen guten Austausch ermöglicht hat und dabei interessante Ergebnisse rausgekommen sind, auf die wir jetzt aufbauen&#8221; (Nina Breitbach).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Erwartungen von Eltern:</strong></h4>
<p>„Ich habe mich mit meinem Vater über das Projekt unterhalten. Er hat mich gefragt: „Hast Du auch gute Ideen?“ Mein Vater zeigte großes Interesse. An der abschließenden Präsentation will er sogar teilnehmen, was ein Wunder ist, weil er sonst – als selbstständiger Anwalt – nie Zeit hat!“ Wir konzentrieren uns jetzt auf den Sieg“ (Alexander Schreiber).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Ich habe meinen Eltern gesagt, dass wir uns in dem Projekt selber einbringen. Wir wissen am Besten, was an der Schule fehlt, da wir ja täglich damit konfrontiert sind“ (Laura Linden).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Freundin meines Vaters meinte, dass die Kommunikation auf ihrer Arbeit nicht so gut funktioniert. Das bringt Reibungsverluste mit sich. Sie ist umso daran interessiert, was wir in der Gruppe für Ergebnisse erarbeiten“ (Jana Kretzer)</p>
<p style="text-align: right;"><em>(ZF)</em></p>
<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;"><em>Am 24. April 2012 berichtete der General-Anzeiger über das Projekt. <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/bad-godesberg/Dank-PC-keinen-Stoff-mehr-verpassen-article745489.html">Hier der Bericht..</a>.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>„ESG goes Social Media“: Oberstufenschüler entwickeln Lösungen für ein Medienkonzept</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 15:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; (13.4.2012) Wir leben im 21. Jahrhundert – und die Bedeutung von digitalen Medien nimmt stetig zu. Zwar verfügen die meisten Schulen über Computer mit Internetzugang, doch viel zu wenigen Schulen ist bekannt, welche Potenziale etwa im Umgang mit Internet, Intranet und Social Media vorhanden sind. Dabei kann ein integriertes Medienkonzept sowohl die administrativen Aufgaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>(13.4.2012) Wir leben im 21. Jahrhundert – und die Bedeutung von digitalen Medien nimmt stetig zu. Zwar verfügen die meisten Schulen über Computer mit Internetzugang, doch viel zu wenigen Schulen ist bekannt, welche Potenziale etwa im Umgang mit Internet, Intranet und Social Media vorhanden sind. Dabei kann ein integriertes Medienkonzept sowohl die administrativen Aufgaben an Schulen beschleunigen, die immer mehr Raum einnehmen, als auch die Kommunikation zwischen den Lehrkräften verbessern. Nicht zuletzt eignet sich ein Medienkonzept dazu, den Unterricht attraktiver zu gestalten und das Klassenzimmer moderner zu gestalten – Stichwort Edutainment.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund findet vom 16. bis 20. April 2012 eine Projektwoche statt, die der Erstellung eines Medienkonzeptes dient. Das Angebot, das sich an den Jahrgang 12 richtet, vermittelt Schlüsselkompetenzen wie Projektmanagement, Teamarbeit, Organisation und Medienkompetenzen im Rahmen des Planspiels &#8220;Medienkompetenz (&amp; Edutainment) – ESG goes Social Media&#8221;.  Nach der Eröffnung der Projektwoche durch die Schulleiterin Andrea Frings stimmen zwei Impulsvorträge durch Experten der Deutschen Telekom AG die Schülerinnen und Schüler auf ihre Arbeit in Projektteams ein. Die Themen der Impulsvorträge lauten „Neue Medien und Datenschutz“ sowie „Die Zukunft der Schule – Edutainment“.</p>
<p>Da die Schülerinnen und Schüler Fragestellungen wie „Was sind relevante Medien für ein schulisches Medienkonzept? Wie und von wem können diese Medien optimal genutzt werden? Was sind die Anforderungen an ein solches Konzept“ lernen die Schülerinnen und Schüler die Methode des World Cafe kennen, die von einem Mitarbeiter der Telekom AG moderiert wird. Im Anschluss werden Projektteams in einem Losverfahren ermittelt und maximal acht Themen erarbeitet, die als Teile des Medienkonzeptes dienen sollen.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_1763" class="wp-caption alignright" style="width: 245px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/dropboxteam3.jpg"><img class="alignright  wp-image-1772" title="dropboxteam3" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/dropboxteam3-150x150.jpg" alt="" width="235" height="235" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Sieger des Kooperationsprojektes mit der Telekom: Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs mit Marcus Flory, Telekom-Botschafter, Schulleiterin Andrea Frings (von rechts)</dd>
</dl>
</div>
<p>Danach bilden die Schülerinnen und Schüler Teams sowie Teamleiter, die von einer jeweils Lehrkraft als Coach begleitet werden. Im Rahmen der Projektwoche stehen Experten der Telekom AG für telefonische Beratung in Form von „Conference Calls“ bereit. Den abschließenden Höhepunkt stellt am Freitag (20. April) die Ergebnispräsentation dar. Dabei muss jedes Team seine Ergebnisse in der Aula vor rund 100 Zuschauern präsentieren. Die Gruppe mit dem besten Thema sowie die beste Präsentation erhalten einen Preis, der durch Zuschauervoting in der Mittagspause ermittelt wird. Die erarbeiteten Themen und Lösungen gehen natürlich in das Medienkonzept der Schule ein und werden von den nachfolgenden Jahrgängen mit Leben gefüllt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Vorfeld der Projektwoche gab es übrigens mehrere Treffen zwischen den verantwortlichen Lehrkräften und Markus Flory. Der leitende Angestellte der Telekom AG und „Schulbotschafter“des Konzerns ist übrigens kein unbekanntes Gesicht an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule mehr. Bereits Mitte Januar 2012 führte er erfolgreich einen Workshop zum Thema Globalisierung im Rahmen des „Global Enterprise Project“ durch, der sich an die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs wandte. <em>  (ZF)</em></p>
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		<title>Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach: „Ich habe praktisch geschwebt“</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Online-Redaktion der Schülerzeitung „DIE ELSE“ im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Musiklehrer Andreas Tiggemann über die schönsten Momente der Aufführung. &#160; ZF: Wie fühlt Ihr Euch nach der Aufführung? Sebastian: Ich war sehr erleichtert, aber auch sehr froh, weil man so einen Augenblick wahrscheinlich nicht so schnell wieder erleben wird. ZF: Kannst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><strong>Die Online-Redaktion der Schülerzeitung „DIE ELSE“ im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Musiklehrer Andreas Tiggemann über die schönsten Momente der Aufführung.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Wie fühlt Ihr Euch nach der Aufführung?</span></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Ich war sehr erleichtert, aber auch sehr froh, weil man so einen Augenblick wahrscheinlich nicht so schnell wieder erleben wird.</p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Kannst Du den Augenblick bitte beschreiben?</span></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ich habe praktisch schon geschwebt.</p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Hast Du auch geschwebt?</span></p>
<p><strong>Katharina:</strong> Ich fand den Auftritt auch ganz toll und das hat mir richtig Spaß gemacht mit den Erwachsenen und dem Orchester mitzusingen.</p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Anna:</strong> Ich war ganz erleichtert, dass alles so gut geklappt hat.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Wie kamt Ihr denn zusammen?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Sebastian:</strong> Herr Tiggeman hat gefragt, ob wir mitmachen möchten und dann kamen wir aus den Klassen zusammen. Freitags haben wir uns nach der Schule getroffen, um eine Stunde zu proben und an verschiedene Orte zu fahren.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Katharina:</strong> Wir haben nicht nur die Choräle geübt, sondern zwischendurch mit dem Thomas Neuhoff auch andere Lieder einfach zur Abwechslung gesungen.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Würdest Du bitte mal die Johannes-Passion in Deinen Worten erläutern. Was ist die Botschaft?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Katharina:</strong> Es geht darum, dass Jesus zwar stirbt, aber auch wieder aufersteht.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Was hat das mit der Schule zu tun?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Sebastian: </strong>Wenn einem Schüler beispielsweise das Fahrrad geklaut wird und ein Mitschüler bekommt es mit, hat er vielleicht nicht den Mut dem Betroffenen zu helfen.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Man kann also typische Schulsituationen damit in Verbindung bringen?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Katharina:</strong> Das finde ich auch, denn man muss auch dazu stehen, wenn man jemandem helfen kann.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Wie hat denn die Zusammenarbeit zwischen den Kindern und Erwachsenen geklappt?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Katharina:</strong> Eigentlich ging das sehr gut, weil wir das geübt haben. Es hat auch keiner Quatsch gemacht.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Sebastian: </strong>Es wurden Übungen gemacht, damit zur Aufführung die Zusammenarbeit klappt.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Anna:</strong> Wir haben die Gruppe gemischt, damit nicht nur die Kinder zusammenstehen, sondern auch die Erwachsenen dabei sind. Dabei hat man sich schon etwas kennengelernt und konnte sich aufeinander einstellen.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Herr Tiggemann, was sind die Gründe für den Erfolg der Aufführung?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Tiggemann:</strong> Zum einen gab es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Thomas Neuhoff. Wir kennen uns schon länger aus alten Kirchenmusikzeiten, sodass da die Abstimmung sehr einfach und direkt war. Dann haben aber auch die Eltern noch einen großen Beitrag geleistet, denn sie waren immer bereit ihre Kinder zu fahren – teilweise über sehr weite Strecken. Es gab zudem immer gut funktionierende Absprachen innerhalb der Elternschaft, die geholfen haben, die Rahmenbedingungen mit auszugestalten. So konnten wir uns, trotz der vielen Organisation, voll auf die Musik konzentrieren.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Wie haben Sie die Aufführung selbst erlebt?</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>Tiggemann:</strong> Ich bin mit einer gewissen Spannung hingefahren, mit einer freudigen Erwartung, ich war aber auch im Vorfeld schon sicher, dass es wirklich eine gute Aufführung geben würde. Denn wir hatten sehr konzentriert geprobt und unsere Schülerinnen und Schüler waren sehr fähig, willig und diszipliniert mit den Extraproben – auch in der Jugendherberge und schon im Themengottesdienst in Bonn-Auerberg. Man hat das dann im Konzert gespürt und gesehen: totale Aufmerksamkeit auf den Dirigenten und insofern war es eine ganz tolle Veranstaltung und ein hervorragendes Konzert. Man arbeitet zusammen, bildet ein Zentrum und weiß dann, dass es für alle ein tolles Erlebnis wird.</span></p>
<p><span style="font-size: small; color: #000000;"><strong>ZF:</strong> Wie geht es weiter? Es gibt noch im Dezember eine Aufführung?</span><strong></strong></p>
<p><strong>Tiggemann:</strong> Das ist eine interessante Frage, die wir noch nicht eindeutig beantworten können. Es gibt die Möglichkeit, im Rahmen der Jugendförderung des Philharmonischen Chors mitzumachen, das müsste aber mit Thomas Neuhoff genauer abgesprochen werden, dem möchte ich nicht vorgreifen. Ihre Vermutung mit Dezember liegt nahe: Es gibt eine Aufführung der Weihnachtskantate von Arthur Honegger in der Kölner Philharmonie, an der auch wieder viele Kinder und Jugendliche teilnehmen könnten. Wir überlegen aber auch schulintern mit den Kindern weiterzuarbeiten, zum Beispiel den Schülerchor im Rahmen von Schulgottesdiensten einzubauen oder freie Sing-Mittagspausen anzubieten. Da sind die Gedanken aber noch nicht so weit, da ist im Moment Fantasie und Kreativität gefragt, auf dass das möglichst schnell konkreter wird.</p>
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		<title>„Es war anders als sonst“</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Projekttag]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerzeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[(28.3.2012) Die Schülerzeitung „Die ELSE“ befindet sich vor dem Start. Bis zur ersten Printausgabe, die voraussichtlich im Mai erscheint, wird sie übergangsweise auf der Homepage der Schule zu finden sein. Wir möchten Sie heute mit einem Interview einstimmen, das die neuen Schülerredakteure Moritz Scharfstädt und Max Hattwiger mit Schulleiterin Andrea Frings zum Projekttag am 8. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(28.3.2012) Die Schülerzeitung „Die ELSE“ befindet sich vor dem Start. Bis zur ersten Printausgabe, die voraussichtlich im Mai erscheint, wird sie übergangsweise auf der Homepage der Schule zu finden sein. Wir möchten Sie heute mit einem Interview einstimmen, das die neuen Schülerredakteure Moritz Scharfstädt und Max Hattwiger mit Schulleiterin Andrea Frings zum Projekttag am 8. März  geführt haben.</strong></p>
<p><strong>Die ELSE</strong>: Wie hat Ihnen der Auftakt des Projekttages gefallen?</p>
<p><strong>Frings</strong>: Gefallen hat mir die Einführung von Frau Jordan für die Fünft- und Sechsklässler. Aber auch die Einführung von Herrn Eichhorn für die Siebt-, Acht-, Neunt- und Zehntklässler hat mir gut gefallen. Nicht zuletzt sei auch die interessante Einführung von Herrn Dr. Maurer für die Oberstufe positiv erwähnt.</p>
<p><strong>Die ELSE</strong>: Der Projekttag hat die Schule einen Tag lang in Atem gehalten. Hatten Sie die Idee mit dem Projekttag?</p>
<p><strong>Frings</strong>: Nein, das Lehrerkollegium.</p>
<p><strong>Die ELSE</strong>: Wie gefällt Ihnen die Idee?</p>
<p><strong>Frings</strong>: Ich finde die Idee sehr gut, weil die Schülerinnen und Schüler wissen wollen, wer Elisabeth Selbert war und in welcher Weise sie am Grundgesetz beteiligt war.</p>
<p><strong>Die ELSE</strong>: Würden Sie solch einen Tag wiederholen wollen?</p>
<p><strong>Frings</strong>: Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, aber ich denke schon.</p>
<p><strong>Die ELSE</strong>: In welche Arbeitsgruppe würden Sie gehen, bzw. welche interessierte Sie besonders?</p>
<p><strong>Frings</strong>: Ich fand die Gruppen zum Thema „Freiheit“ und „Wo sind die Grenzen der Freiheit“ sehr interessant.</p>
<p><strong>Die ELSE</strong>: Wie gefiel Ihnen die Atmosphäre am Projekttag?</p>
<p><strong>Frings</strong>: Mir hat die Stimmung sehr gut gefallen, es war anders als sonst.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Christinas Opa erzählt…</title>
		<link>http://igs-bonn.de/wordpress/?p=1542</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 09:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>igs-bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home]]></category>

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		<description><![CDATA[(27.3.2012) Die Klasse 7d liest zur Zeit das Buch „Lauf , Junge, Lauf“ von Uri Orlev. Die authentische Geschichte des neunjährigen polnischen Juden Srulik, geflüchtet aus dem Warschauer Ghetto, untergetaucht in den Wäldern, erlebt Menschen, die ihm beim Überleben helfen und solche, die ihn verraten… Die Erlebnisse Sruliks beschäftigen, erschrecken, verwundern die 28 Mädchen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/012.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1594" title="012" src="http://igs-bonn.de/wordpress/wp-content/uploads/012-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></a>(27.3.2012) Die Klasse 7d liest zur Zeit das Buch „Lauf , Junge, Lauf“ von Uri Orlev. Die authentische Geschichte des neunjährigen polnischen Juden Srulik, geflüchtet aus dem Warschauer Ghetto, untergetaucht in den Wäldern, erlebt Menschen, die ihm beim Überleben helfen und solche, die ihn verraten…</p>
<p>Die Erlebnisse Sruliks beschäftigen, erschrecken, verwundern die 28 Mädchen und Jungen der 7d. Kann man so viel Grausamkeit ertragen? Kann man so viel Einsamkeit ertragen? Kann man irgendwann wieder ein normales Leben führen? Was wissen unsere Großeltern zu erzählen?</p>
<p>Christina, eine Schülerin der 7d, drückt mir gestern ein Buch in die Hand: „Da hat mein Opa was drin geschrieben“. 24 Stunden später sitzt der Opa neben seiner Enkelin in der Klasse, vor sich das Buch, in dem Zeitzeugen von ihren Kriegserlebnissen berichten, u.a. Horst Wegner, Jahrgang 1929.  Er beschreibt den aufmerksam zuhörenden Schülern, wie er im Februar 1945, 14jährig, mit seinen Eltern auf der Flucht vor den Russen wohl die schlimmste Stunde seines Lebens verbrachte. Mit Hunderten von Flüchtlingen in einer Schule sind sie einem einstündigen Bombardement ausgesetzt.  Eine Hörbeeinträchtigung ist noch das Geringste, was er an Schrecklichem erlebt. Vater und Mutter werden bei dem Angriff getötet. Horst Wegner überlebte in einem Aschenbehälter.<br />
Wie der 9 jährige elternlose Srulik aus dem Buch schlägt er sich jetzt mit einem gefundenen Rucksack, der einen Klumpen Schmalz enthält, nach Bayern durch zu einem verheirateten Bruder.<br />
Horst Wegner hat mit seinen Beiträgen die Schüler an einem Stück unrühmlicher Geschichte teilnehmen lassen. „Haben Sie danach noch lange Alpträume gehabt?“, will Tom wissen. Ja, das hat Herr Wegner und doch hat er den Humor und das Lachen nicht verlernt. ( BT)</p>
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