Medienkonzept

I. Einleitung

Die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts ist eine von Medien und Kommunikation bestimmte Welt. Sowohl die technische Kompetenz im Umgang mit Medien als auch die Fähigkeit zur gezielten Informationsbeschaffung, egal ob online oder offline, sind mittlerweile Grundfertigkeiten, die in Arbeitswelt und Gesellschaft als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Entsprechend sind Schulen wie die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule dazu verpflichtet, ihre Schülerschaft gezielt auf diese Anforderungen vorzubereiten und ihnen somit unabhängig von ihrer Herkunft alle Chancen auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft und persönlichen Entfaltung zu ermöglichen.

Medienkompetenz umfasst neben der reinen Anwendungskompetenz auch den kritisch-reflektierten Umgang mit unterschiedlichsten Medien. Smartphones mit Internetzugang, Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken, Nutzung von Suchmaschinen zur Recherche und vieles mehr sind längst Alltagsrealität der Mehrheit der Schülerschaft an der Elisabeth–Selbert-Gesamtschule, wie eine im Jahr 2013 durchgeführte Umfrage ergeben hat.

Ohne Zweifel entsteht durch deren Nutzung ein großer Vorteil für die Entfaltung individueller Kompetenzen. Allerdings ist es ebenso Tatsache, dass viele Schüler/-innen sich der Risiken nicht bewusst sind, die durch einen naiven Umgang mit Medien entstehen. Über diese Risiken muss die Institution Schule im Rahmen ihres Erziehungsauftrags aufklären und entsprechende Kompetenzen vermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es sowohl spezifischer personeller als auch technischer Voraussetzungen, aber auch eines konkreten didaktischen Umsetzungsplans gemäß den geltenden curricularen Vorgaben.

Das Medienkonzept der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule dient entsprechend als Leitfaden für die Kompetenzförderung im Bereich Medien an unserer Schule. Zum einen bietet es einen Überblick darüber, wie Medienkompetenz in den einzelnen Fächern konkret gefördert werden kann. Unterstützung erfahren die Kollegen durch den im Schuljahr 2014 /15 in der Jahrgangsstufe 5 aufwachsend eingeführten „Medienpass NRW“, der die zu erreichenden Kompetenzen für die jeweilige Altersstufe konkretisiert (s. Anlage „Kompetenzerwartungen“).

Zum anderen gibt das Medienkonzept einen Überblick über die technische Ausstattung der Schule, deren Ausbau und den Bedarf an Lehrerfortbildungen, damit an dieser Schule eine gezielten Förderung der individuellen Medienkompetenz erfolgen kann.

II. Die Kompetenzen: die Schüler und Schülerinnen können analoge und digitale Medien …

  1.        … selbstständig bedienen und anwenden
  2.        … zur zielgerichteten Recherche und Information nutzen
  3.        … zur verantwortungsbewussten Kommunikation und Kooperation nutzen
  4.        … zur gemeinsamen Produktion und Präsentation von Lernergebnissen nutzen
  5.        … kritisch hinterfragen und reflektieren

III. Die Rolle der Medien in der Unterrichtsentwicklung

1. Lernen mit Medien (vernetzt mit den Unterrichtspartituren der Jahrgänge, siehe auch Übersicht der Kompetenzerwartungen zum Medienpass)

a.       Standardfunktionen der Textverarbeitung

Nach der Einführung des Medienpasses NRW im Jg.5 erhalten alle Schüler eine Einführung in die Textverarbeitung in einem halbjährigen Kurs zum Erwerb des „Computerführerscheins“ im Jg.6. Ab da werden regelmäßige Unterrichtsmodule zur Einübung durchgeführt, i.w. in den Fächern Deutsch und Gesellschaftslehre und in der Offenen Lernzeit.  Fortgeschrittene Kenntnisse erwerben die Schüler, die an Arbeitsgemeinschaften wie z.B. der Schülerzeitung teilnehmen. In Jg.9 und 10 werden im Bereich der Ergänzungsstunden einjährige Kurse zur Vertiefung der Grundkenntnisse angeboten.

b.      Standardfunktionen der Tabellenkalkulation

Ab dem Jahrgang 8 lernen die Schüler, Tabellenkalkulationen im Rahmen von Präsentationen  (z.B. Erzeugung von Diagrammen) zu nutzen. Im Mathematikunterricht ab Jg. 9 werden Tabellenkalkulationen zur Erörterung und Darstellung funktionaler Zusammenhänge genutzt, sowie als Mittel zur Durchführung komplexer Kalkulationen eingeführt. Im Wahlpfilichtfach Informatik werden ab dem Schuljahr 2016/17 bereits im Jg.6 Tabellen und Diagramme mit Hilfe der Tabellenkalkulation erzeugt. In den Ergänzungsstunden im Jg.9 und 10 können Kurse zur Vertiefung gewählt werden.

c.       Standardfunktionen der Präsentation

Beim Erwerb des Computerführerscheins im Jg.6 erhalten die Schüler erste Grundkenntnisse im Umgang mit Präsentationssoftware. Diese Grundkenntnisse werden in den folgenden Jahrgängen durch die Anwendung in verschiedenen Fächern, vor allem bei der Vorbereitung von Referaten und Präsentationen in den Fächern Deutsch und Biologie vertieft.

d.      Standardfunktionen der Bildbearbeitung

Erste Schritte im Bereich der Bildbearbeitung können die Schüler im Kunstunterricht der Unterstufe machen. Im Ergänzungsbereich des Jg.10 besteht das Angebot, Bildbearbeitung als Fach zu wählen und differenzierten Einblick in die vielfältigen Funktionen einer Bildbearbeitungssoftware zu bekommen und diese anzuwenden.

e.      Lexika, Internetsuchmaschinen, Bibliothek

Von Anfang an werden alle Schüler mit den Grundlagen der Recherche vertraut gemacht.  In Klasse 5 erarbeiten sie Im Fach „Selbstständiges Lernen“ eine Themenmappe, für die sie zunächst in der Bibliothek recherchieren und die Nachschlagewerke in den Klassen und zuhause nutzen. In der sechsten Klassen erfolgt dann eine systematische Einführung in die Internetrecherche, verknüpft mit den Fächern  Gesellschaftslehre und Wirtschaft. Neben den Computerräumen stehen auch die Rechner in der Bibliothek und in den Unterrichtsräumen zur Verfügung. Ab der siebten Klasse werden in allen Fächern regelmäßig  Projektaufgaben bearbeitet, für die die Schüler alle verfügbaren Informationsquellen nutzen können.

f.        Kommunikation

Die im Schuljahr 2016/17 neu hinzukommenden Medienscouts werden in Klassenstunden mit Schülern die Themen „Kommunikation im Netz“ und „Cybermobbing“ bearbeiten. Genaue Jahrgangszuordnungen werden erst mit dem Aufbau der Medienscouts festgelegt.  Probleme, die oft über Kommunikationsplattformen entstehen, können bereits jetzt mit Hilfe der „Peers“ oder  der „Streitschlichter“ besprochen und gelöst werden.

g.       Tablets, Smartphones, Taschenrechner

Die Nutzung digitaler Geräte wird in Kapitel  IV.3  weitgehend beschrieben. Ob und wie Smartphones in den Unterricht integriert werden sollen, wird zur Zeit noch in der Schule diskutiert und soll im kommenden Schuljahr geklärt werden.

2. Leben mit modernen Medien

a.       Datensicherheit u. -schutz / rechtliche Grundlagen

Rechtliche Grundlagen (Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, …) werden von Schülern in ihrem alltäglichen Mediengebrauch kaum beachtet. Auch der Schutz eigener Daten kommt oft zu kurz, da Jugendlichen der technische Hintergrund fehlt. Die im kommenden Schuljahr 2016/17 auszubildenden Medienscouts sollen in Form des Peer-to-Peer Unterrichtes über diese Grundlagen aufklären. Das Fach Wirtschaft behandelt diese Thematik außerdem im Jg. 8.  Im Ergänzungsfach Bildbearbeitung im Jg. 10 werden die rechtlichen Grundlagen der Verarbeitung fremder Bilder ausführlich behandelt. Ein jährlich stattfindender Elternabend der Unterstufe mit Kriminalhauptkommissar Lorenz Wüsten ergänzt dieses Angebot auf Elternseite.

b.      Prophylaxe gegen Missbrauch

Die bereits an der Schule etablierten Net-Piloten werden jeweils im Jg. 9 in Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle „update!“ ausgebildet und dann im Jahrgang 7 für jeweils 2 Unterrichtsstunden eingesetzt. Sie informieren ihre Mitschüler über Merkmale und Gefahren einer Mediensucht und können ggf. weitere Kontakte zu „update!“ herstellen. Ein Net-Piloten-Elternabend bietet zusätzlich Eltern die Möglichkeit, sich zu dem Thema zu informieren.

IV. Medienausstattung der Schule

1. Bücher, Karten und Präsentationsmedien

Hierzu gehören die Lehrmittel, CD-Player, DVD-Player und Folien sowie Overheadprojektoren gemäß dem jeweiligen Inventar, außerdem die Bibliotheken der Schülerbücherei und des Leseclubs und die Klassenbibliotheken.

2. Digitale Arbeitsmittel,  Fachräume und Internetzugang

Die Schule hat 36 von 50 Klassenräumen mit je einem Notebook, Beamer und Lautsprechern ausgestattet. Notebook und Beamer sind den jeweiligen Raumpaten namentlich zugeordnet und dienen vorrangig der Lehrperson zur Visualisierung, Demonstration, Vorführung oder zum Internetzugriff. Der Raum D002 verfügt über ein interaktives Smartboard. Alle Klassen- und Fachräume sind mit mindestens 2×2 Netzwerkdosen versehen. In einigen Bereichen der Schule ist ein Schul-WLAN eingerichtet, damit z.B. die Oberstufe per Minitablets Internetzugriff hat. Dies kann im Prüfungsfall deaktiviert werden.

Der NW-Fachraum E101 ist mit einem Notebook, fest installiertem Deckenbeamer und mit einer Overhead-Dokumentenkamera zur Versuchsdemonstration ausgestattet, E107 mit Notebook und einem mobilen Smartboard, E102 und E104 mit Deckenbeamer und mit gespendeten Rechnern. Auch hier wird im Wesentlichen demonstriert und visualisiert.

Die drei Kunstfachräume F-101 – F-103 verfügen über ein Notebook und 2 gespendete Rechner, je 1 Beamer (davon 2 fest unter der Decke) bestückt, einer zusätzlich mit einer Overhead-Dokumentenkamera.

In der Bibliothek (F1) sind zur Unterstützung des Bereiches D-Fördern und DAZ fünf Notebooks mit spezieller Software vorgehalten. Sie werden regelmäßig für den Deutschförderunterricht, Deutsch als Zweitsprache und zu Differenzierungszwecken ausgeliehen.

Die Sonderpädagogen setzen im Projekt 27 zwei Notebooks zur besonderen Förderung von I-Schülern ein.

Im Hauswirtschaftsbereich wird ein mobiler Turm mit Notebook, Beamer, Lautsprechern und DvD-Spieler eingesetzt.

Die Schule verfügt über 1,5 Computerräume mit 30/15 Arbeitsplätzen zzgl Lehrerplatz. Beide Räume sind mit einem interaktiven Kurzstreckenbeamer an der Decke ausgestattet. Hier findet vorrangig Informatikunterricht statt. Falls der Raum nicht belegt ist, haben Klassen und Kurse die Möglichkeit, gemäß Kernlehrplan computergestützten Unterricht durchzuführen.

In drei Lehrerstationen sind noch drei alte Holztürme auf Rollen mit Notebooks (2), PC (1), Beamern (3) und DVD-Spielern zum mobilen Einsatz in Klassenräumen stationiert. In zwei weiteren wurden je 1 gespendeter Rechner mit Beamer und Lautsprechern auf einem Rollentisch montiert.

Mit von Ministerien gespendeten Rechnern sind in der Bibliothek 16 Arbeitsplätze, in einem kleinen Klassenraum D102 8 Arbeitsplätze aufgebaut worden. Auch hier kann während des Unterrichtes z.B. im Internet recherchiert werden. In 5 weiteren Klassen sind mit den gespendeten Rechnern Arbeitsinseln mit 1 – 4 Rechnern zum Einsatz während des Unterrichtes testweise eingerichtet worden. Sie dienen den SuS zur Recherche oder Übung während des Unterrichtes.

Die gespendeten Rechner (40) werden (außerhalb des von der Stadt angebotenen Supports durch Netcologne) in Eigenleistung installiert, betrieben und gewartet.

Alle Rechner greifen über einen Schülerserver auf Netzlaufwerke und über einen Router auf das Internet zu. Die Zugänge sind jeweils mit individuell vergebenen Usernamen und Passwörtern gesichert. Die Notebooks werden darüber hinaus durch einen HD-Guard o.ä. geschützt.

Der Internetzugriff läuft über einen von der Stadt vorgegebenen Filter, der allerdings eine vernünftige Benutzung des Internets während des Unterrichtes massiv behindert bzw unmöglich macht.

3. Entwicklungsplanung

a.       Funktionale Beschreibung der Anschaffungsplanung (Zielperspektive)

Langfristig soll die Ausstattung der Schule die Erreichung der oben (in II. und III.) definierten Ziele für alle Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Dazu müssen alle Unterrichtsräume für entsprechende Übungsmodule eingerichtet sein und das gesamte Lehrpersonal muss für diese Module qualifiziert werden.

Für die rund 120 Lehrkräfte soll je ein Notebook zur Verfügung gestellt werden, da aus Sicherheitsgründen die Benutzung eigener Notebooks vom Schulträger nicht gern gesehen und nicht unterstützt wird (Zugang zum Schülernetz, Internetzugang).

Für die Präsentation von Lehrmaterial und Schülerarbeiten wird in jedem Unterrichtsraum entsprechende Hardware benötigt, die ohne großen Vorlauf jederzeit genutzt werden kann. Da die feste Montage der schuleigenen Beamer aus Kostengründen vom Schulträger nicht übernommen werden kann, soll stattdessen mittel- und langfristig die Ausstattung mit interaktiven Whiteboards vorangetrieben werden. Für die Präsentation von analogen Materialien sowie Versuchen u.ä. sollen außerdem weitere Dokumentenkameras angeschafft werden.

Die Nutzung von Tablets in der Schule empfiehlt sich i.w. an drei Punkten:

Zum einen sollen sie an Stelle der Taschenrechner im Mathematikunterricht der Oberstufe eingesetzt werden, weil sie einfacher und vielseitiger im Gebrauch sind (Anschaffung durch die Schüler).

Zum anderen sollen möglichst viele Schüler mit den (kostenlosen) digitalen Schulbüchern arbeiten können, damit sie ihr analoges Buch nicht immer zwischen Schule und Elternhaus hin- und hertragen müssen. Ein erster Versuch in einer Klasse hat dabei diverse Probleme aufgezeigt: diejenigen Bücher, die nur online genutzt werden können, überfordern die Netzkapazität der Schule; allerdings kann auch die Digitalversion vieler eingeführter Schulbücher offline genutzt werden, so dass das Ziel weiter verfolgt wird. Da die Anschaffung der Tablets viele Familien überfordert, die dennoch möglichst von der Medienbildung profitieren sollten, strebt die Schule an, mindestens einen Klassensatz zur Ausleihe selbst anzuschaffen.

Schließlich hat sich der Einsatz von Tablets im Bereich der Sonderpädagogik besonders da bewährt, wo Schüler motorische Einschränkungen beim Schreiben haben. Deshalb soll dieser Fachbereich ein eigenes Kontingent erhalten.

Wegen der problematischen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit  beim Aufbau vieler Internetseiten, auch z.B. in Prüfungssituationen, wird nach neuen Lösungen gesucht, die Onlinearbeit der Schüler zu erleichtern. Die Schule will nach dem Beispiel anderer großer Schulen in Bonn eine Erhöhung der Bandbreite beantragen. In Gebäudeteilen, die noch keine Netzwerkanbindung haben, wird die Möglichkeit eigener WLAN-Router geprüft.

b.      Schritte der Bestandserweiterung

Im Haushaltsjahr 2016 wurden vom Schulträger bereits drei Dokumentenkameras zur Verfügung gestellt und vier interaktive Whiteboards genehmigt. Außerdem wurden soeben die defekten Rechner des größeren Computerraums ersetzt. Dieser Fortschritt in der Ausstattung soll vor allem in der Qualifizierung von weiteren Lehrkräften und im verstärkten Einsatz im Unterricht mit Unterstützung des IT-Teams genutzt werden. Diese Ausstattungslinie soll im Einvernehmen mit dem Schulträger weiter verfolgt werden.

Daneben werden für 2017 weitere Notebooks für den Einsatz im Unterricht beantragt werden.

Im Schuljahr 2016/17 beginnt die Schule mit dem Wahlpflichtfach Informatik in Klasse 6 nach dem neuen Kernlehrplan. Dafür wird langfristig die Einrichtung eines Computerlabors erforderlich, dessen genaue Beschreibung im Laufe des kommenden Schuljahres fertiggestellt wird. Die Weiterführung in der Oberstufe ist geplant, nachdem zur Zeit der Informatikunterricht in der Oberstufe wegen Personalmangels ruht. Durch die Einführung des Wahlpflichtfaches Informatik und fortlaufende Fortbilungen der Kollegen wird langfristig das Angebot an Computerräumen nicht ausreichen. Die Einrichtung eines weiteren Computerräumes in Klassenstärke wird erforderlich sein.

c.       Harmonisierung der genutzten Software

Eine Arbeitsgruppe aus dem IT-Bereich erarbeitet zur Zeit ein Harmonisierungskonzept für die wichtigsten Programme, die regelmäßig und flächendeckend eingesetzt werden. Ziel ist, dass es innerhalb des Systems Schule keine Kompatibilitäts- oder Versionsprobleme gibt.

V. Support und Fortbildung

1. Wartung und Ausleihe

Neben dem technischen Support durch Netcologne wird das Schülernetz mit den PCs von den Kollegen der Informatik und des Orgateams gewartet. Das Orgateam hält auch den Kontakt zu Netcologne und fordert mit dem Sekretatriat i.A. der Schulleitung den Support von Netcologne an. Einweisungen in die Computertechnik und Unterstützung des Unterrichts werden nach Absprache von den KuK der Informatik durchgeführt.

Die Wartung und insbesondere Installation besonderer Programme auf den Notebooks obliegt den Kollegen des Orgateams.

Dies gilt auch für das Wechseln der Druckerpatronen (Toner), Einrichtung und Wartung der Drucker, sowie die Nachbestellung der Verbrauchsmaterialien.

Die gespendeten Rechner (40) werden außerhalb des von der Stadt angebotenen Supports durch Netcologne in Eigenleistung (Kollegen der Informatik) installiert und gewartet.

Die Orgateam hält ein Notebook mit Beamer und Overhead-Dokumentenkamera zur Ausleihe an SL-Mitglieder insbesondere für den Einsatz in Aula und SLZ (Veranstaltungen und Konferenzen) vor, sowie drei Medienkoffer (Notebook mit Beamer) zur Ausleihe an Kollegen. Einer dieser Medienkoffer ist dauernd an die Oberstufe (Büro D-102) ausgeliehen. Im Lager sind noch ein Beamer, ein paar ältere Notebooks, und gespendete PCs und Bildschirme zur Ausleihe, Austausch und Sondereinsätze vorrätig. Die Verwaltung und Ausleihe der Geräte wird von den Kollegen der Informatik durchgeführt.

2. Unterstützung im Unterricht

Zur Unterstützung der Kollegen und Kolleginnen, die in den Computerräumen Schwierigkeiten bei der Benutzung der Technik haben, stehen planmäßig (s. Supportplan) mehrere Kollegen und Kolleginnen (FB Informatik) bereit. Sie können mit ein/zwei Tagen Vorlauf gemäß eines Einsatzplanes angefordert werden, bzw. im Bedarfsfall rasch herbei gerufen werden.

Dies gilt ebenso für die in den einzelnen Klassen- und Fachräumen eingesetzte Hardware, seltener für die Software.

Dem Kollegium werden in regelmäßigen Abständen hausinterne Schulungen und Workshops zur Bedienung von Hard- und Software sowie zur Entwicklung einzelner Unterrichtseinheiten angeboten. Die Durchführung obliegt den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereiches Informatik.

Auf dem Server werden selbst erstellte Unterrichts-, Übungs- und Vertiefungsmaterialien, Module inklusive Arbeitsplan und Aufgaben sowie entsprechende Klassenarbeiten zum Ausdrucken vorgehalten und ständig aktualisiert.

3. Fortbildungsplanung

Eine Evaluation im Jahr 2015 hat ergeben, dass ein hoher Anteil von Kollegen den Computerraum nicht nutzt und sich Unterstützung für die Benutzung des Computerraumes wünscht. Um also ein breites Grundlagenwissen zu schaffen, sollen Fortbildungen von Kollegen für Kollegen veranstaltet werden.

Es gab bereits Fortbildungen von Kollegen für Teilgruppen des Kollegiums zur grundsätzlichen Benutzung des Computerraumes und zur Bedienung des Bildbearbeitungsprogrammes GIMP.

Im kommenden Schuljahr werden weitere Angebote dieser Art stattfinden, diesmal mit einer stärkeren Fokussierung der konkreten Umsetzung von Unterrichtsvorhaben. Analog zu den Kompetenzanforderungen an die Schüler werden hier Textverarbeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation und Bildbearbeitung die Schwerpunkte sein.

4. Kommunikationsplattform „Logineo“

Mit Beginn des Schuljahres  2016/17 wird mit Unterstützung des Schulministeriums für die Schule eine seit Jahren entwickelte, internetbasierte Plattform eingerichtet, die für Lehrkräfte, Eltern und Schüler von zuhause erreichbar ist. In jeweils geschützten  Bereichen können dort unmittelbar dienstliche Informationen ausgetauscht  werden, Terminpläne und Vertretungspläne sind einsehbar, Räume und Medien können gebucht, Wahlzettel bearbeitet,  Hausaufgaben und fachliche Materialien bereitgestellt werden. Damit tut die Schule einen weiteren Schritt in die papierlose Verwaltung und Kommunikaton, die aus Gründen des Umweltschutzes und der umfassenden Information erstrebenswert ist. Die Einrichtung erfolgt nach Freigabe durch das Ministerium und wird von entsprechenden Schulungen flankiert.