Medienkonzept

der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

Hindenburgallee 50
53175 Bonn

Stand: 25.06.2018


Übersicht zum Aufbau des Medienkonzeptes

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

  1. Unterrichtsentwicklung
    1.1 Lernen mit Medien
    1.2 Leben mit Medien
    1.2.1 Datensicherheit u. -schutz / rechtliche Grundlagen
    1.2.2 Mediennutzungsverhalten/ Sucht
    1.2.3 Kommunikation / Sozialverhalten
    1.2.4 Homepage der Schule

2. Ausstattungsbedarf
2.1 Ist-Zustand
2.1.1 Ausstattung
2.1.2 Einsatz von Lernplattformen
2.1.3 Wartung und Ausleihe
2.2 Bedarfsanalyse
2.3 Anschaffungsbedarf
2.3.1 Funktionale Beschreibung der Anschaffungsplanung (Zielperspektive)
2.3.2 Schritte der Bestandserweiterung
2.3.3 Harmonisierung der genutzten Software
2.4 Medienentwicklungsplan

3. Fortbildungsplanung (Medienkompetenz der Lehrer/innen)
3.1 Kompetenzen
3.2 Evaluation und Ergebnisse
3.3 Fortbildungsbedarf

0.  Einleitung

Die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts ist eine von Medien und Kommunikation bestimmte Welt. Sowohl die technische Kompetenz im Umgang mit Medien als auch die Fähigkeit zur gezielten und sinnvollen Nutzung dieser (online sowie offline) sind

Grundfertigkeiten, die in Arbeitswelt und Gesellschaft als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Entsprechend sind Schulen wie die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule dazu verpflichtet, ihre Schülerschaft gezielt auf diese Anforderungen vorzubereiten und ihnen somit unabhängig von ihrer Herkunft alle Chancen auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft und persönlichen Entfaltung zu ermöglichen.

Medienkompetenz umfasst neben der reinen Anwendungskompetenz auch den kritischreflektierten Umgang mit unterschiedlichsten Medien. Smartphones mit Internetzugang, Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken, Nutzung von Suchmaschinen und vieles mehr sind längst Alltagsrealität der Mehrheit der Schülerschaft an der Elisabeth–Selbert-Gesamtschule, wie eine im Jahr 2013 durchgeführte Umfrage ergeben hat.

Ohne Zweifel entsteht durch deren Nutzung ein großer Vorteil für die Entfaltung individueller

Kompetenzen. Allerdings ist es ebenso Tatsache, dass viele Schüler/-innen ein sehr kleines

Repertoire an technischen Kenntnissen haben, welche aus ihrem konkreten

Nutzungsverhalten resultieren. Zudem sind sich viele Schüler/-innen der Risiken nicht bewusst, die durch einen sorglosen Konsum digitaler Medien entstehen. Über diese Risiken muss die Institution Schule im Rahmen ihres Erziehungsauftrags aufklären und entsprechende Kompetenzen vermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es sowohl spezifischer personeller als auch technischer Voraussetzungen, aber auch eines konkreten didaktischen Umsetzungsplans gemäß den geltenden curricularen Vorgaben.

Das Medienkonzept der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule dient entsprechend als Leitfaden für die Kompetenzförderung im Bereich Medien an unserer Schule. Zum einen bietet es einen Überblick darüber, wie Medienkompetenz in den einzelnen Fächern konkret gefördert werden kann. Unterstützung erfahren die Kollegen durch den im Schuljahr 2014 /15 in der Jahrgangsstufe 5 aufwachsend eingeführten „Medienpass NRW“, der die zu erreichenden Kompetenzen für die jeweilige Altersstufe konkretisiert.

Zum anderen gibt das Medienkonzept einen Überblick über die technische Ausstattung der Schule, deren Ausbau und den Bedarf an Lehrerfortbildungen, damit an dieser Schule eine gezielten Förderung der individuellen Medienkompetenz erfolgen kann.

1.  Unterrichtsentwicklung

1.1  Lernen mit Medien

(dazu: Anhang 1 – “Medienpass” und Anhang 2 – “Bestandsaufnahme der Fachkonferenzen aus dem Jahr 2017”)

Das Kollegium der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule arbeitet kontinuierlich an der

Implementierung digitaler Medien in den Unterricht. Im Sommer 2017 haben alle Fachkonferenzen bereits umgesetzte und noch umzusetzende Unterrichtsvorhaben diskutiert und dokumentiert. Hier werden bereits viele Kompetenzbereiche des aktuellen Medienpasses abgedeckt, einige davon auch in mehreren Fächern.

Die ausführliche Dokumentation befindet sich in Anhang 1 (Übersicht Medienpass) und Anhang 2 (Unterrichsvorhaben der Fächer).

1.2  Leben mit Medien

1.2.1  Datensicherheit u. -schutz / rechtliche Grundlagen

Rechtliche Grundlagen (Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, …) werden von Schülern in ihrem alltäglichen Mediengebrauch kaum beachtet. Auch der Schutz eigener Daten kommt oft zu kurz, da Jugendlichen der technische Hintergrund fehlt. Das Fach Wirtschaft behandelt diese Thematik im Jg. 8.  Im Ergänzungsfach Bildbearbeitung im Jg. 10 werden die rechtlichen Grundlagen der Verarbeitung fremder Bilder ausführlich behandelt. Der Wahkpflichturs Informatik behandelt dieses Thema im Jahgrang 7. Ein jährlich stattfindender Elternabend der Unterstufe mit der Kriminalpolizei ergänzt diese Angebote auf Elternseite.

1.2.2  Mediennutzungsverhalten/ Sucht

Die bereits an der Schule etablierten Net-Piloten werden jeweils im Jg. 9 in Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle „update!“ ausgebildet und dann im Jahrgang 7 für jeweils 2 Unterrichtsstunden eingesetzt. Sie informieren ihre Mitschüler über Merkmale und Gefahren einer Mediensucht und können ggf. weitere Kontakte zu „update!“ herstellen. Ein NetPiloten-Elternabend bietet zusätzlich Eltern die Möglichkeit, sich zu dem Thema zu informieren.

1.2.3  Kommunikation / Sozialverhalten

Probleme, die oft über soziale Netzwerke entstehen (z.B. Streit, Mobbing, Stalking), können  mit Hilfe der „Peers“, der „Streitschlichter“ oder der Sozialpädagogen besprochen und gelöst werden.

1.2.4  Homepage der Schule

Zwei Mitglieder des Lehrerkollegiums sind für Administration und redaktionelle Betreuung des Internetauftritts der Schule zuständig. Als Hosting-Provider fungiert der NetCologneSchulsupport. WordPress dient als Content-Management System.

2.  Ausstattungsbedarf

2.1  Ist-Zustand

2.1.1  Ausstattung

Medium (Art) An-zahl Ort (e) Kommentar
mobiles Set: Notebook + Beamer + Lautsprecher 43 Lehrerräume Raumpaten zugeordnet, vom jeweiligen Raumpaten verschlossen
Interaktives Smartboard, inkl. PC 9 8 Lehrerräume, 1 Fachraum (D002) (Raumpaten)
fest installierte Beamer 10 Fachräume  
mobiler Notebookwagen a 15 Linux-Notebooks mit WLAN 2 Fachräume
(D204, F209)
ausleihbar
Desktop, fest installiert 31 Computerraum 1  
Desktop, fest installiert 15 Computerraum 2  
Desktop, fest installiert 6 Computerraum 3  
Notebook, fest installiert 12 Bibliothek  
Desktop, fest installiert 6 großes Lehrerzimmer nur für Lehrer nutzbar
Desktop, fest installiert 6 Jahrgangsstationen nur für Lehrer nutzbar
Notebook, mobil 5 P18, P27  
mobiler Medienkoffer: Notebook, Beamer, Lautsprecher 3 Orga ausleihbar
Dokumentenkamera 3 Fachräume (Raumpaten)
Dokumentenkamera 2 Orga ausleihbar
digitale Fotoapparate 8 verschlossen ausleihbar, alte Modelle, schlechte
Bildqualität
digitale Fotoapparate 3 3 verschlossen neuere Modelle, ausleihbar 2 permanent verliehen an die Redaktion Schülerzeitung
Videokamera 3 verschlossen ausleihbar, veraltete Modelle, schlechte
Bildqualität

2.1.2  Einsatz von Lernplattformen

Dem Kollegium steht ein Moodle zur Verfügung, das zum Austausch genutzt werden kann.  Der Austausch von Materialien geschieht allerdings in der Regel über E-Mails und den Schulserver, auf den von allen Lehrerzimmern aus zugegriffen werden kann.

2.1.3  Wartung und Ausleihe

Neben dem technischen Support durch Netcologne wird das Schülernetz mit den PCs von den Kollegen der Informatik und des Orgateams gewartet. Das Orgateam hält auch den Kontakt zu Netcologne und fordert mit dem Sekretariat i.A. der Schulleitung den Support von Netcologne an. Einweisungen in die Computertechnik und Unterstützung des Unterrichts werden nach Absprache von den Kolleginnen und Kollegen der Informatik durchgeführt. Die Wartung und insbesondere Installation besonderer Programme auf den Notebooks obliegt den Kollegen des Orgateams. Dies gilt auch für das Wechseln der Druckerpatronen (Toner), Einrichtung und Wartung der Drucker sowie die Nachbestellung der Verbrauchsmaterialien.

Die gespendeten Rechner (40) werden außerhalb des von der Stadt angebotenen Supports durch Netcologne in Eigenleistung (Kollegen der Informatik) installiert und gewartet.

Die Orgateam hält ein Notebook mit Beamer und Overhead-Dokumentenkamera zur Ausleihe an SL-Mitglieder insbesondere für den Einsatz in Aula und SLZ (Veranstaltungen und Konferenzen) vor sowie drei Medienkoffer (Notebook mit Beamer) zur Ausleihe an Kollegen. Einer dieser Medienkoffer ist dauernd an die Oberstufe (Büro D-102) ausgeliehen. Im Lager sind noch ein Beamer, ein paar ältere Notebooks und gespendete PCs und Bildschirme zur Ausleihe, Austausch und Sondereinsätze vorrätig. Die Verwaltung und Ausleihe der Geräte wird von den Kollegen der Informatik durchgeführt.

2.2  Bedarfsanalyse

In einer Evaluation über die Fachkonferenzen wurde im Sommer 2017 der

Ausstattungsbedarf aus Sicht des Kollegiums abgefragt. Dieser Ausstattungsbedarf bezieht sich direkt auf konkrete Unterrichtsvorhaben, die die Fachkonferenzen im Rahmen der

Medienkonzeptbildung erarbeitet haben (siehe Anhang 2 – Unterrichtsvorhaben der Fächer). Einige dieser Unterrichtsvorhaben können mangels Ausstattung noch nicht umgesetzt werden.

Neben speziellen Anschaffungswünschen der einzelnen Fächer ergaben sich folgende Schwerpunkte:

Seit dem Schuljahr 2016/17 wird dasWahlpflichtfach Informatik in Klasse 6 nach dem neuen Kernlehrplan angeboten.  Die Weiterführung in der Oberstufe ist geplant, nachdem zur Zeit der Informatikunterricht in der Oberstufe wegen Personalmangels ruht. Durch die

Einführung des Wahlpflichtfaches Informatik und vergangene Fortbildungen der Kollegen ist der Bedarf an der Nutzung der Computerräume gestiegen. Es gibt daher einen dringenden Bedarf an mindestens einem weiteren Computerraum mit 30 Arbeitsplätzen. Viele Kollegen nutzen den aktuellen Computerraum nicht, weil er bereits belegt ist, wenn sie ihn nutzen wollen. Die Schule hat nur einen Computerraum mit Sitzplatzanzahl in Klassenstärke , d.h. von 36 Klassen plus Oberstufe, kann immer nur eine Klasse in einer Stunde den Raum benutzen. Es gibt Kurse, die den Computerraum fest belegt haben, so dass parallel liegende Kurse nicht die Möglichkeit haben,  auch nur einmal im Halbjahr den Computerraum zu nutzen.

Kurzfristigen Anschaffungsbedarf gibt es vor allem in folgenden Bereichen:

  • WLAN in allen Räumen mit byod-Möglichkeit (Erläuterung in 2.3.1.)
  • Verbesserung der Netzgeschwindigkeit
  • großflächigere Ausstattung mit fest installierten Beamer-/Rechnerkombinationen oder Smartboard-/Rechnerkombinationen

Für die Fortführung des Wahlpflichtfaches Informatik wird außerdem langfristig die Einrichtung eines Computerlabors erforderlich, der die unterrichtlichen Anforderungen des Lehrplans WP Informatik und des Faches Physik erfüllt.

2.3  Anschaffungsbedarf

2.3.1  Funktionale Beschreibung der Anschaffungsplanung (Zielperspektive)

Langfristige Ziele:

Die Nutzung des Computerraumes sollte für jede Klasse/jeden Kurs möglich sein, wenn Bedarf besteht. Dafür muss mindestens ein weiterer Computerraum in Klassengöße vorhanden sein. Sinnvoll ist  eine Ausstattung des Raumes, wie sie in der Broschüre “Lernförderliche IT-Ausstattung an Schulen” der Medienberatung NRW empfohlen wird: “Computerräume stellen nach wie vor eine Variante für ganz bestimmte Unterrichtsszenarien dar, die im Regelfall einen gesamten Klassenverband betreffen und durch

Instruktionsszenarien geprägt sind. Computerräume sind idealerweise in U-Form gruppiert, damit die unterrichtende Lehrkraft die Arbeitsplätze gut im Blick hat und bei Bedarf den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen kann. Weitere Tische innerhalb des »U« ermöglichen auch computerloses Arbeiten. Höhenverstellbare Drehstühle sind für Computerarbeitsplätze arbeitsergonomisch sinnvolle Ausstattungsmerkmale.”

Die Einrichtung eines Computerlabors ist erforderlich für die Durchführung von Versuchen und Praktika zu den Themen Elektrotechnik/Physik und technische Informatik: Steuerung mit PC, Sensortechnik, Roboter, Automaten und PC-Hardware.

Entsprechende Bausätze wären z.B. Arduino/Funduino, Sensebox (s. Medienzentrum) und ausgemusterte PCs. Damit wäre sogar der Bereich Umwelttechnik abgedeckt. Derlei Unterrichtsvorhaben sind besser in einem Computerlabor durchzuführen. Es hätte idealerweise folgende Ausstattung:

  • 26 Arbeitsplätze (zzg. 1 Lehrer-AP),
  • pro Arbeitsplatz: ca. 1,4mx0,8m Tischfläche, nach hinten (entfällt bei Wand-AP’en) und zur Seite Absturzsicherungen, weitere 4 freie Steckdosen 220V pro Platz, 4x 5V

Steckdosen USB-A (oder 2x5V USB-A, 2x5V Klinke), 2x RJ45 Netzwerksteckdose, Lautsprecher

  • in der Mitte des Raumes eine Tischinsel 5m x 3m mit Strom- und Netzwerkversorgung von oben/unten (10x220V,20x 5V, 15xRJ45)
  • Whiteboard mit Beamer

Zur Not können auch Doppelarbeitsplätze eingerichtet werden, so dass immer zwei Schüler/innen zusammen arbeiten. Dann bietet sich eine gerade Anzahl von Arbeitstischen an (z.B. 14).

Für die verwendeten Materialien, Bau- und Experimentiersätze und andere Hardware wird Lagerraum benötigt. Dies kann in einem kleinen Nebenraum in abschließbaren Schränken realisiert werden.

Sollten die Räume in einer noch zu errichtenden 3./4. Etage im Bauteil „F“ realisiert werden, so würde es ev. ausreichen, den F-Flügel nur halb aufzustocken (halb vom E-Trakt in Richtung Turnhalle -> Baukostenminimierung)).

Hier könnten dann alle 3 Computerräume + Computerlabor untergebracht werden, sodass im Bauteil J dringend benötigten Ressourcen für den Bereich Technik und Schülerküche frei würden.

Mittelfristige Ziele:

Die Ausstattung der Schule soll die Förderung der Medienkompetenzen für alle Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Dazu müssen alle Unterrichtsräume für die Einbindung digitaler Medien in den Unterricht eingerichtet sein.  Für die Präsentation von Lehrmaterial und

Schülerarbeiten und für die gemeinsame Erstellung digitaler Produkte wird in jedem Unterrichtsraum entsprechende Hardware benötigt, die ohne großen Vorlauf jederzeit genutzt werden kann. Wegen der problematischen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit  beim Aufbau vieler Internetseiten, bei Recherchen und auch z.B. in Prüfungssituationen, ist ein Glasfaser-Breitbandzugang nötig.

Die Nutzung digitaler Medien im Unterricht könnte in vielen Unterrichtssituationen auch ganz unkompliziert und kurzfristig über das eigene Gerät der Schüler erfolgen (z.B. Recherche über Smartphones, Nutzung von themenbasierten Apps wie GeoGebra, maps, etc.). Flächendeckendes WLAN im Schulgebäude mit Zugangsmöglichkeit für Fremdgeräte im Rahmen eines “bring your own device”-Konzeptes ist dringend nötig und würde zusätzlich den Computerraum entlasten.

Die fortlaufende Ausstattung aller Räume mit interaktiven Whiteboards soll fortgeführt werden.

Sobald passende Voraussetzungen durch eine höhere Bandbreite des Internetzuganges und flächendeckendes W-LAN im Schulgebäude geschaffen sind, empfiehlt sich die Nutzung von Tablets an zwei Punkten:

Möglichst viele Schüler sollen mit den (kostenlosen) digitalen Schulbüchern arbeiten können, damit sie ihr analoges Buch nicht immer zwischen Schule und Elternhaus hin- und hertragen müssen. Daher strebt die Schule an, mindestens einen Klassensatz zur Ausleihe selbst anzuschaffen.

Kurzfristige Ziele

Der Einsatz von Tablets ist im Bereich der Sonderpädagogik erwünscht, wo Schüler motorische Einschränkungen beim Schreiben haben. Deshalb soll dieser Fachbereich sechs Tablets erhalten.

2.3.2  Schritte der Bestandserweiterung

Folgende Reihenfolge in der Bestandserweiterung ist sinnvoll:

  1. Anbindung der Schule an das Glasfasernetz
  2. Flächendeckendes WLAN im gesamten Schulgebäude
  3. ein weiterer Computerraum in Klassenstärke
  4. Computerlabor
  5. Fortlaufende Ausstattung der einzelnen Räume mit je einem interaktiven Whiteboard + Rechner
  6. Fortlaufende Ausstattung mit Notebooks

2.3.3  Harmonisierung der genutzten Software

Eine Arbeitsgruppe aus dem IT-Bereich erarbeitet ein Harmonisierungskonzept für die wichtigsten Programme, die regelmäßig und flächendeckend eingesetzt werden. Ziel ist, dass es innerhalb des Systems Schule keine Kompatibilitäts- oder Versionsprobleme gibt.

2.4  Medienentwicklungsplan

(muss in Abstimmung mit dem Schulträger erfolgen)

3.  Fortbildungsplanung (Medienkompetenz der LuL)

3.1  Kompetenzen

Bedienkompetenz

Dem Kollegium wurden in regelmäßigen Abständen Fortbildungen zur grundsätzlichen Benutzung des Computerraumes und zur Bedienung eines Bildbearbeitungsprogrammes, sowie zur Umsetzung von Bildbearbeitungsaufgaben im Kunstunterricht angeboten. Die Durchführung obliegt erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Die Fortbildungen werden von interessierten Mitgiedern des  Kollegiums wahrgenommen und in jedem Schuljahr erneut angeboten, so dass der Erwerb der grundlegenden Bedienkompetenzen im Computerraum für jeden möglich ist.

Im November 2017 haben mehrere Kollegen an einer GeoGebra-Fortbildung teilgenommen.

Fachliche Unterrichtskonzepte für Medieneinsatz

Auf dem Server werden selbst erstellte Unterrichts-, Übungs- und Vertiefungsmaterialien,

Module inklusive Arbeitsplan und Aufgaben sowie entsprechende Klassenarbeiten zum

Ausdrucken vorgehalten und ständig aktualisiert. Fachliche Unterrichtskonzepte für den Medieneinsatz sind teilweise vorhanden und in den Sitzungen der Fachkonferenzen zum Thema Medienkonzept im Sommer 2017 erarbeitet worden.

3.2  Evaluation und Ergebnisse

Bedienkompetenz

Im Sommer 2017 wurde über alle Fachkonferenzen der Fortbildungsbedarf evaluiert. Großen

Fortbildungsbedarf gibt es im Bereich der Anwendersoftware (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware). Da in der Schule Open-Source Produkte verwendet werden und viele Kollegen privat Microsoft Office nutzen, gibt es auch Fortbildungsbedarf speziell für Open Office- und Libre Office-Produkte.

Zudem gab es auch sehr fachspezifische Fortbildungswünsche (z.B. “GeoGebra” für Mathematiklehrer (FoBi bereits erfolgt), Umgang mit GIS-Karten und dem Diercke-Portal für Geografie-Lehrer sowie Filmschnitt für Kunstlehrer).

Fachliche Unterrichtskonzepte für Medieneinsatz

Zu diesem Punkt gab es in der Evaluation kaum Rückmeldungen. Theoretische Konzepte sind vorhanden (siehe Anhang 2).

3.3  Fortbildungsbedarf

Im kommenden Schuljahr werden weitere Angebote durch Kollegen (siehe 3.1) stattfinden, diesmal mit einer stärkeren Fokussierung der konkreten Umsetzung von

Unterrichtsvorhaben. Analog zu den Kompetenzanforderungen an die Schüler und den

Ergebnissen der Evaluation werden hier Textverarbeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation

und Bildbearbeitung die Schwerpunkte sein. Dieser Bedarf kann also durch die Schule selbst abgedeckt werden.

Darüber hinaus sollte den Kollegen die jeweilige fachspezifische Fortbildung  (GIS-Karten, Diercke Portal, Filmschnitt) ermöglicht werden.

Da die Schule 4 weitere Smartboards bekommen hat, die größtenteils als Tafelersatz angebracht worden sind, sollte den Kollegen außerdem eine Fortbildung zur Nutzung des Smartboards angeboten werden.