Aktuelles
„Urban gab geduldig Auskunft über Pflanzennamen und –arten“
(16.05.2012) Lange Wanderungen über Stock und Stein sind eine Spezialität von Dr. Urban Holter (Lehrer für Physik und Biologie). Dass Holter ein passionierter Naturliebhaber und Experte für Ökosysteme ist, kam dem Bildungshunger und dem Bedürfnis vieler KollegInnen entgegen, mal wieder Tuchfühlung mit den Elementen aufzunehmen. Der diesjährige Lehrerausflug am 30. April führte das rund 120köpfige Lehrerkollegium von Bad Neuenahr nach Mayschoss, will heißen: Vor dem Genuss kam diesmal der Fleiß – ein bisschen Wettbewerb um die Krone des Fittesten – und die Erkundung der wunderschönen Natur. Einige Stimmen vom Lehrerausflug belegen die allgemeine Zufriedenheit.
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„Pierrot, der Mondsüchtige: Luft von anderem Planeten“ Schülerprojekt des Philharmonischen Chors Bonn
Workshop KUNST des 11.Jahrgangs während der Projektwoche vom 16.4.-20.4.2012
(1.5.2012) Im Jahr 2012 jährt sich zum hundertsten Mal die Uraufführung von Arnold Schönbergs bahnbrechendem Werk „Pierrot lunaire“. Aus diesem Anlass verbindet der Philharmonische Chor ein pädagogisches Projekt mit einem ambitionierten Konzertprogramm am 27.10.2012.
Eine Auswahl von Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs nahm in der Projektwoche die Gestaltung eines Paravents in Angriff, hinter dem – analog zur Uraufführung 1912 – ein kleines Kammerorchester verborgen werden soll, vor dem die Sopranistin Ingrid Schmithüsen, assistiert von dem Pantomimen Sven Djurovic, das Werk im Kammermusiksaal des Beethovenhauses interpretieren wird.
Den vollständigen Artikel mit zahlreichen Fotos gibt es hier…
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Unsere Schule ist bunt – Guerilla Knitting in der ESG
(24.4.2012) Die Klasse 5e hat die Projektwoche zum Guerilla Knitting genutzt. Wir haben gestrickt, gehäkelt, gewebt, gestricklieselt und gefilzt. Außerdem wissen wir seit dem Besuch im Textilmuseum, wie Wollgarn gefertigt wird. Aber warum so viel Handarbeit und was ist Guerilla Knitting überhaupt?
Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule ist integrativ und unsere Klasse, die Klasse 5 E, ist eine Integrationsklasse, also eine besonders bunte Mischung, von groß bis klein, von dick bis dünn, von laut bis eher still, von schwarz bis weiß, von sportlich bis eher faul und von sehr intelligent bis nicht so sehr schlau.
Außerordentlich bunt wollten wir auch unsere Schule machen, sie soll bunt und wollig sein. Mit dem, was wir in dieser Woche gestrickt haben, und mit den Blumen, die wir gefilzt haben, ist sie an vielen Stellen verschönert worden. Man kann überall in der Schule und um die Schule herum unsere gestrickten Spuren finden.
Angefangen hat es mit dem Guerilla Knitting 2005 in Houston (Texas), als Strickerinnen begannen Türklinken mit gestrickten Accessoires zu verschönern, anstatt Socken, Handschuhe oder Pullover zu stricken. Die erste Vereinigung von Guerilla-Strickern nannte sich Knitta Please.
Inzwischen hat sich „Guerilla Knitting“ zu einer Form der Streetart entwickelt, bei der Gegenstände durch Stricken verändert werden. Die Knittings (Strickprodukte) dienen manchmal nur zur Verschönerung, haben aber hin und wieder auch eine symbolische Bedeutung.
Das gestrickte Graffiti ist heute überwiegend in Amerika, England und Spanien bekannt, aber auch in Deutschland stricken Frauen – und Männer – um Laternenpfähle zu wärmen, hässliche Abwasserleitungen zu verhüllen oder Poller zu verschönern, indem sie ihnen eine Mütze aufsetzen. (ZU)
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ESG goes Social Media: „Hast Du auch gute Ideen?“
(18.4.2012) Kommunikation ist das A und O im Schulalltag. Kommunikation kommt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „mitteilen“ oder Gemeinsames teilen. Oft hakt es mit der Kommunikation, und dann sieht man viele lange Gesichter. Die Folgen misslungener Kommunikation können für alle Beteiligten in der Schule durchaus negativ sein. Demgegenüber kann gelungene Kommunikation zuweilen Wunder bewirken und die Akteure an der Schule regelrecht beflügeln. Nachdem am Montag, den 16. April 2012 die Einführung in das Kooperationsprojekt „ESG goes Social Media“ mit der Deutschen Telekom vor rund 90 Zuhörerinnen und Zuhörern in der Aula stattgefunden hat und zwei interessante Impulsvorträge durch Experten des Unternehmens die thematische Orientierung für die Woche vorgegeben haben, fand gestern ein World Cafe im Selbstlernzentrum statt.
Am 24. April 2012 berichtete der General-Anzeiger über das Projekt. Hier der Bericht...
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ESG goes Social Media: Oberstufenschüler entwickeln Lösungen für ein Medienkonzept
(13.4.2012) Wir leben im 21. Jahrhundert – und die Bedeutung von digitalen Medien nimmt stetig zu. Zwar verfügen die meisten Schulen über Computer mit Internetzugang, doch viel zu wenigen Schulen ist bekannt, welche Potenziale etwa im Umgang mit Internet, Intranet und Social Media vorhanden sind. Dabei kann ein integriertes Medienkonzept sowohl die administrativen Aufgaben an Schulen beschleunigen, die immer mehr Raum einnehmen, als auch die Kommunikation zwischen den Lehrkräften verbessern. Nicht zuletzt eignet sich ein Medienkonzept dazu, den Unterricht attraktiver zu gestalten und das Klassenzimmer moderner zu gestalten – Stichwort Edutainment.
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Johannes Passion von Johann Sebastian Bach: Ich habe praktisch geschwebt.”
(29.3.2012) Die Online-Redaktion der Schülerzeitung „DIE ELSE“ im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Musiklehrer Andreas Tiggemann über die schönsten Momente der Aufführung.
ZF: Wie fühlt Ihr Euch nach der Aufführung?
Sebastian: Ich war sehr erleichtert, aber auch sehr froh, weil man so einen Augenblick wahrscheinlich nicht so schnell wieder erleben wird.
Das vollständige Interview gibt es hier…
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„Es war anders als sonst“
(28.3.2012) Die Schülerzeitung „Die ELSE“ befindet sich vor dem Start. Bis zur ersten Printausgabe, die voraussichtlich im Mai erscheint, wird sie übergangsweise auf der Homepage der Schule zu finden sein. Wir möchten Sie heute mit einem Interview einstimmen, das die neuen Schülerredakteure Moritz Scharfstädt und Max Hattwiger mit Schulleiterin Andrea Frings zum Projekttag am 8. März geführt haben.
Die ELSE: Wie hat Ihnen der Auftakt des Projekttages gefallen?
Frings: Gefallen hat mir die Einführung von Frau Jordan für die Fünft- und Sechsklässler. Aber auch die Einführung von Herrn Eichhorn für die Siebt-, Acht-, Neunt- und Zehntklässler hat mir gut gut gefallen. Nicht zuletzt sei auch die interessante Einführung von Herrn Dr. Maurer für die Oberstufe positiv erwähnt.
Die ELSE: Der Projekttag hat die Schule einen Tag lang in Atem gehalten. Hatten Sie die Idee mit dem Projekttag?
Frings: Nein, das Lehrerkollegium.
Die ELSE: Wie gefällt Ihnen die Idee?
Frings: Ich finde die Idee sehr gut, weil die Schülerinnen und Schüler wissen wollen, wer Elisabeth Selbert war und in welcher Weise sie am Grundgesetz beteiligt war.
Die ELSE: Würden Sie solch einen Tag wiederholen wollen?
Frings: Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, aber ich denke schon.
Die ELSE: In welche Arbeitsgruppe würden Sie gehen, bzw. welche interessierte Sie besonders?
Frings: Ich fand die Gruppen zum Thema „Freiheit“ und „Wo sind die Grenzen der Freiheit“ sehr interessant.
Die ELSE: Wie gefiel Ihnen die Atmosphäre am Projekttag?
Frings: Mir hat die Stimmung sehr gut gefallen, es war anders als sonst.
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Christinas Opa erzählt…
(27.3.2012) Die Klasse 7d liest zur Zeit den Jugendroman „Lauf , Junge, Lauf“ von Uri Orlev. Die authentische Geschichte des neunjährigen polnischen Juden Srulik, geflüchtet aus dem Warschauer Ghetto, untergetaucht in den Wäldern, erlebt Menschen, die ihm beim Überleben helfen und solche, die ihn verraten.
Die Erlebnisse Sruliks beschäftigen, erschrecken, verwundern die 28 Mädchen und Jungen der 7d. Kann man so viel Grausamkeit ertragen? Kann man so viel Einsamkeit ertragen? Kann man irgendwann wieder ein normales Leben führen? Was wissen unsere Großeltern zu erzählen?
Christina, eine Schülerin der 7d, drückt mir gestern ein Buch in die Hand: „Da hat mein Opa was drin geschrieben“. 24 Stunden später sitzt der Opa neben seiner Enkelin in der Klasse, vor sich das Buch, in dem Zeitzeugen von ihren Kriegserlebnissen berichten, u.a. Horst Wegner, Jahrgang 1929. Er beschreibt den aufmerksam zuhörenden Schülern, wie er im Februar 1945, 15jährig, mit seinen Eltern auf der Flucht vor den Russen wohl die schlimmste Stunde seines Lebens verbrachte. Mit Hunderten von Flüchtlingen in einer Schule sind sie einem einstündigen Bombardement ausgesetzt. Eine Hörbeeinträchtigung ist noch das Geringste, was er an Schrecklichem erlebt. Vater und Mutter werden bei dem Angriff getötet. Horst Wegner überlebte in einem Aschenbehälter.
Wie der 9jährige elternlose Srulik aus dem Buch schlägt er sich jetzt mit einem gefundenen Rucksack, der einen Klumpen Schmalz enthält, nach Bayern durch zu einem verheirateten Bruder.
Horst Wegner hat mit seinen Beiträgen die Schüler an einem Stück unrühmlicher Geschichte teilnehmen lassen. „Haben Sie danach noch lange Alpträume gehabt?“, will Tom wissen. Ja, das hat Herr Wegner und doch hat er den Humor und das Lachen nicht verlernt. (BT)
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Aktionen rund um den neuen Schulnamen
(26.3.2012) Zwar trägt unsere Schule bereits seit dem Schuljubiläum im September den Namen Elisabeth Selberts, doch war es nun an der Zeit, der Schülerschaft sowie dem Umfeld der Schule die Namensgeberin näher zu bringen. Zunächst fand am 8. März ein Aktionstag mit dem Titel „Elisabeth Selbert und das Grundgesetz“ statt. Es wurden erlebnisorientierte und kreative Projekte angeboten, die zur Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte der Politikerin und dem Grundrechteteil der bundesdeutschen Verfassung anregten.
Am Abend des 22. März hatte die Schule zu einer Feierstunde geladen, um die Namensänderung in würdigem Rahmen zu begehen. Zentraler Programmpunkt war ein Vortrag der Autorin und Selbert-Biografin Antje Dertinger. Außerdem wurden ausgewählte Ergebnisse des Aktionstags präsentiert. (ME)
Um Fotos von der Feierstunde zu sehen, klicken Sie bitte hier.
Einen Bericht und ein Interview mit der Bad Godesberger Bezirksbürgermeisterin gibt es hier.
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Vortrag zu Leben und Werk Annettes von Droste-Hülshoff
(16. 3. 2012) Dr. Doris Maurer, Biographin der Annette von Droste-Hülshoff, referierte in Klasse 10a über Leben und Werk der westfälischen Dichterin „zwischen Auflehnung und Gehorsam“.
Die Schüler interessierte besonders, dass die Dichterin mit ihrem Schreiben und dem Veröffentlichen auf große Widerstände innerhalb ihrer Familie stieß. Sie wurde von wenigen Kritikern hochgelobt, die meisten empfanden aber ihre Art des Schreibens als unweiblich, weil sie sich bereits Themen zuwandte, die man damals einer Frau nicht zutraute.
Im Unterricht wurde die „Judenbuche“ behandelt, das erstaunliche (und gleichzeitig erschreckende) Psychogramm eines Täters. (MR)
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Hoch hinaus: Johann Sebastian Bach trifft die Moderne
(7.3.2012) Mag sein, dass die Johannespassion von Bach für Schülerinnen und Schüler zunächst etwas sperrig erscheint. Die Musik erscheint für viele wie von einem anderen Stern. Ganz zu schweigen vom Text der Passion, der Leid und Tod Jesu Christi behandelt. Es geht also nicht zuletzt auch um Gewalt und Verrat, um Themen also, die etwa auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer unter dem Label „Mobbing“ eine Rolle spielen, wie Schulleiterin Andrea Frings verdeutlicht. Wahrlich keine leicht verdauliche Kost. Unbeirrte Pädagogen geben sich deshalb aber noch lange nicht geschlagen. Um die Johannespassion an junge Leute zu bringen, hat sich die Schule nämlich etwas Besonderes einfallen lassen. (Fortsetzung hier…)
Einen Bericht des Bonner General-Anzeigers über das Projekt finden Sie hier...



