So funktioniert unsere Schule

1. Stundentafel

Wie alle Gesamtschulen ermöglicht auch die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule den Erwerb aller Schulabschlüsse des Landes Nordrhein-Westfalen. Daher werden auch Kinder mit allen Schulformempfehlungen aufgenommen; am Ende ihrer Schullaufbahn aber haben sich ihre Perspektiven sehr oft deutlich verbessert, da sie viele Jahre lang Zeit hatten, ihre Potenziale zu entwickeln. Dazu dient zum einen eine differenzierende Unterrichtsgestaltung, zum andern ein breit gefächertes Kursangebot der individuellen Förderung. Dieses wird durch diese Grafik* dargestellt.

2. Mitwirkung

Außer den Lehrkräften, die den Unterricht verantwortlich planen und die Schulentwicklung maßgeblich gestalten, haben auch Lernende und Eltern die Möglichkeit, die Weichen in der Schule mit zu stellen. Die Lernenden arbeiten in der Schülervertretung* (SV) an der Wahrnehmung ihrer Interessen und werden dabei von mehreren SV-Vertrauenslehrer/-innen unterstützt. Sie organisieren eine Nachhilfebörse, engagieren sich als Helfer/-innen in den Pausen, beteiligen sich an Arbeitskreisen wie z.B. zur Hausordnung und beziehen in jährlichen kreativen Ereignissen im Rahmen der „Aktion Courage“ Stellung gegen Ausgrenzung innerhalb der Schulgemeinschaft. Die Eltern begleiten die Schulentwicklung durch die Gespräche in den Klassenpflegschaften und der Schulpflegschaft* und im Café der Begegnung. Auch sie beteiligen sich an Arbeitskreisen und Projektgruppen zu verschiedenen Themen und unterstützen die Schule aktiv im Ganztag, z.B. in der Bibliothek, in Arbeitsgemeinschaften oder im Schülercafé. Im Förderverein helfen sie bei der Finanzierung wichtiger pädagogischer Projekte entscheidend mit.

Alle wichtigen Grundsätze des Schullebens werden von der Schulkonferenz beschlossen, die zu gleichen Teilen aus gewählten Vertreter/-innen des Lehrerkollegiums, der Schülervertretung und der Elternpflegschaft besteht.

3. Schulentwicklung

In den Jahren 2011 bis 2015 haben mehrere Projektgruppen aus Lehrkräften, Eltern und Lernenden an Entwicklungsvorhaben gearbeitet, die zu Beginn bei einer Zukunftswerkstatt* definiert wurden. Ihre Arbeit mündet in die vorliegende Aktualisierung des Schulprogramms. Schwerpunkte waren eine bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen (Personal und Schülerschaft, Finanzen, Know-How, Konzepte), ein Ausbau der individuellen Förderung zu einer inklusiven Schule und die Verbesserung der gesundheitlichen Rahmenbedingungen für Lernende und Lehrkräfte für eine gesunde Schule. Die Ergebnisse finden sich unter den Punkten IV bis VI dieses Schulprogramms zusammen mit weiteren Entwicklungszielen, die dort benannt werden und von den noch tätigen Projektgruppen betreut werden. Im nächsten Schritt ist die Gründung und Ausbildung einer Steuerungsgruppe geplant, die nach den Vorgaben des Schulprogramms die weitere Entwicklungsarbeit überwacht, koordiniert und evaluiert.

In Abstimmung mit den Entwicklungszielen des Schulprogramms erstellt die Schulleitung regelmäßig für die beiden folgenden Schuljahre ein dynamisches Fortbildungskonzept*, in das auch Eltern und Schülervertreter/-innen einbezogen werden können.

Die Arbeit der Schule wird in allen ihren Bereichen regelmäßig evaluiert, und die Auswertungen bieten, komprimiert aufbereitet, Entscheidungshilfen für die Gremien des Hauses. Einen Beitrag zu Themen und Möglichkeiten der Evaluation* an unserer Schule finden Sie hier unterlegt.

4. Schulalltag

Die jetzt gültige Hausordnung* wurde zuletzt 2013 überarbeitet und an neue Erfordernisse wie z.B. einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien angepasst. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften, Lernende und Eltern hat sie ausgearbeitet, und von der Schulkonferenz wurde sie beschlossen. Sie dient dem Ziel eines friedlichen und lernfreundlichen Schulklimas.

Um eine bessere Rhythmisierung des Schultags zu erreichen, wurde an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule die 60-Minuten-Schulstunde eingeführt. Der Vormittag ist durch eine halbstündige Pause, der Mittag durch eine einstündige Mittagspause strukturiert.

Vertretungsunterricht muss ebenso wie planmäßiger Unterricht dem Lernfortschritt der Lernenden dienen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, hat die Schule ein Vertretungskonzept* erstellt, das zuletzt im Schuljahr 2014/15 aktualisiert wurde. Es dient dazu, einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb sicherstellen.

Der internen Kommunikation der Lehrenden dient das „Info intern“, ein wöchentlich erscheinendes Mitteilungsblatt mit allen Terminen der laufenden und der nächsten zwei Wochen, Mitteilungen von Schulleitung und Kollegium, Anregungen etc.

Als Ganztagsschule muss unsere Schule neben Unterrichtsräumen auch Raum für Erholung, Beratung, Versammlungen und Freizeitaktivitäten bieten. Die größten Räume für Versammlungen aller Art sind die Aula, die Mensa auf zwei Ebenen und das Schülercafé: Hier wird gegessen und getrunken, diskutiert und geplant, informiert und gefeiert. Im Haus der Beratung können Streitschlichter, Peers und die SV aufgesucht werden und Beratungslehrer sowie Sozialpädagogen stehen für Gespräche zur Verfügung.

Die Unterrichtsräume werden zur Zeit als Lehrerräume* genutzt: Die Lehrkräfte können alles Material und die Medien dort lagern und den Raum als Lernumgebung gestalten, während die Schülerschaft von Stunde zu Stunde den Raum wechselt. Dieses Prinzip wird seit 2013 erprobt und soll 2015 abschließend evaluiert werden.

Aufbau der Gesamtschule

Schülervertretung (SV)

Die Aufgaben der Schülervertretung Die Schülervertretung (SV) vertritt – wie im Schulgesetz vorgegeben – die Interessen der Schüler/innen in den Mitbestimmungsgremien der Schule: der Schulkonferenz, den Disziplinar- und Fachkonferenzen. Darüber hinaus arbeiten die Mitglieder des SV-Teams an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule aber auch regelmäßig mit in verschiedenen Arbeitskreisen (zusammen mit Lehrer/innen und Eltern) mit, zuletzt zum Beispiel …

Zukunftswerkstatt

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Fortbildungskonzept

Bedeutung von Fortbildung Lehrerfortbildung ist für die Schulentwicklung und die Qualitätsentwicklung und -sicherung von großer Bedeutung. Sich ändernde gesellschaftliche Anforderungen, neue Erkenntnisse über erfolgreiches Lernen und Lehren, sich wandelnde Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen, neue technologische Herausforderungen verlangen von Lehrerinnen und Lehrern, Wissen und Können den sich ändernden Erfordernissen schulischer Arbeit kontinuierlich anzupassen. Lebenslanges Lernen …

Evaluation

Um eine Bestandsaufnahme zu unterschiedlichen Bereichen von Schulqualität aus der Sicht der an Schule Beteiligten zu gewinnen, wurde 2006 eine umfangreiche ex­terne Evaluation unter Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Eltern (SEIS) zu fünf Dimen­sionen durchgeführt: Bildungs- und Erziehungsauftrag, Lernen und Lehren, Führung und Management, Schulklima und Schulkultur, Zufriedenheit. An diese umfassende und differenzierte Analyse von Stärken und …

Vertretungskonzept

Durch Erkrankung, Fort- und Weiterbildung, Klassenfahrten, Exkursionen, Projekte usw. fal­len Vertretungsstunden an. Diese müssen organisiert werden. Das verlangt ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten. Das Vertretungskonzept dient dazu, den Aus­fall an Unterricht so gering wie möglich zu halten und jede unnötige Mehrbelastung einzelner Kolleg/-innen zu vermeiden. Ferner soll es Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Berechen­barkeit für …

Lehrerraumprinzip

Nach Besuchen an der Gesamtschule Rodenkirchen und vielen Gesprächen mit der Organisationsleitung unserer Schule hat das Lehrerkollegium beschlossen, das Lehrerraumprinzip im Schuljahr 2013/14 auszuprobieren. Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2014/2015 sollten die Erfahrungen von Schülern/innen, Eltern und Lehrern evaluiert werden. Die Erwartungen (Hoffnungen) an das Lehrerraumprinzip waren aus Perspektive der Lehrkräfte v.a. sauberere Räume und …