Beratung

Beratung1. Laufbahnberatung

a. Die „neuen 5er“

Bevor es bei uns losgeht, werden diejenigen Lernenden, die eine Zusage zum Besuch unserer Schule erhalten haben, an einem Tag im Mai in unser Haus gebeten, um einen „Parcours“ zu durchlaufen mit spielerischen Aufgaben aus den Fachbereichen Sprache, Sport und Naturwissenschaften. Die dabei über die Neigungen und Fähigkeiten der Lernenden gewonnenen Erkenntnisse werden bei der Zusammensetzung unserer sechs Parallelklassen berücksichtigt.

b. Die Schulabschlüsse

Die Schülerlaufbahn an einer Gesamtschule führt mit dem Ende von Klasse 9 und 10 zu unterschiedlichen Abschlüssen (Hauptschulabschluss [HA], Fachoberschulreife [FOR] oder Fachoberschulreife mit Qualifikation [FORQ], die den Zugang zur gymnasialen Oberstufe ermöglicht). Die Qualität des Abschlusses richtet sich nach der Leistungsebene der belegten Kurse (Erweiterungs- oder Grundkurs, E- oder G-Kurs nach unserer Terminologie) und den darin erreichten Noten. Besonders dem Wahlpflichtfach (WP) kommt, neben den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, große Bedeutung zu. Es gibt zwar eindeutige, aber relativ komplexe Ausgleichsregelungen. Deshalb bietet unsere Schule regelmäßige und intensive Beratung durch besonders geschulte Lehrkräfte für Lernende und Eltern an. Die Voraussetzungen für erzielbare Abschlüsse – in einer Übersicht vereinfacht dargestellt – finden Sie hier*.

Im Verlauf einer Schülerlaufbahn an einer Gesamtschule gibt es entscheidende Weichenstellungen*, die Schüler wie Eltern kennen sollen.

2. Berufsorientierung

Der Berufsorientierung* in der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule in der Sekundarstufe I dienen vor allem zwei Schülerpraktika im 8. und 9. Jahrgang. Alles beginnt aber individuell mit einer umfänglichen Potenzialanalyse jedes einzelnen Lernenden, die von einem externen Institut durchgeführt wird und in ihren Ergebnissen die Wahl des Berufes beeinflussen kann. Die Vorbereitung der Praktika erfolgt im Wirtschaftskunde- und Deutschunterricht. Die Klassenlehrer/-innen begleiten den Einsatz ihrer Lernenden. Alle Aktivitäten werden in einem einheitlichen Berufswahlpass dokumentiert, der im Verlauf der weiteren schulischen und beruflichen Laufbahn dann vorgelegt werden kann. In der Oberstufe setzt sich die berufliche Orientierung mit dem Besuch von Hochschulen und berufsbezogenen Workshops fort. Im Haus kümmert sich das Team aus dem „BOB“ (Berufsorientierungsbüro) um alle Fragen rund um Ausbildung und Beruf. Dort gibt es Sprechstunden in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und darüber hinaus kommunale Förderprogramme mit Beratern, die ebenfalls tageweise im Haus präsent sind. Wichtiges Lenkungselement in Klasse 9 ist eine Zielvereinbarung zwischen Lernenden, Eltern und Lehrenden im Rahmen der Maßnahme „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), in der alle individuellen Maßnahmen für die Zukunft des Schülers am Ende der Mittelstufe festgehalten werden.

 

3. Individuelle Unterstützung

a. durch Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen

Eine Sozialpädagogin und ein Sozialpädagoge und eine Jahrespraktikantin arbeiten bei uns mit dem Ziel, durch präventive Maßnahmen (sie organisieren z.B. die Streitschlichterausbildung, das Kanu-Projekt, den Fachunabhängigen Ausgleichsunterricht, s. d.) und konkrete Beratung in schwierigen Situationen das Sozial- und Lernklima im Haus zu verbessern. Sie sind für Lernende, Lehrende und Eltern gleichermaßen Ansprechpartner in Beratungs- und Konfliktsituationen und halten wiederum engen Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen (Erziehungsberatung, Schulpsychologie, Jugendschutz). Das Beratungskonzept* der Schule finden sie hier.

b. durch Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer

Drei speziell ausgebildete Lehrkräfte stehen neben den Sozialpädagogen im Beratungsteam zur Verfügung. Sie bieten insbesondere Beratung von Schülern zur Entfaltung kognitiver Kompetenzen, von Lehrkräften zur Gestaltung pädagogischer Konzepte und von Familien zur Schaffung von lernförderlichen häuslichen Bedingungen. Mehr zum Beratungskonzept* lesen Sie hier.

c. durch Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik

Lernende mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden u.a. von Lehrer/-innen für Sonderpädagogik gefördert und unterrichtet, die im Unterricht unterstützende und den Bedürfnissen der Lernenden entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, damit diese sich individuell weiterentwickeln können. Ziel ist es auch, dass sie einen Weg finden, ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten zu erweitern, ihre lebenspraktischen Kompetenzen zu erhöhen und sich auf die gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen vorzubereiten.

d. im Trainingsraum

„Trainingsraum für eigenverantwortliches Handeln“ heißt in voller Länge das Konzept, das massiv störende Schülerinnen und Schüler aus den Klassen herausnimmt und sie von dazu ausgebildeten Kollegen im Trainingsraum* beraten lässt, wie sie – im Sinne einer Selbstdisziplinierung – Verantwortung für ihr Handeln übernehmen können. Das Ziel besteht darin, eine Verhaltensänderung herbeizuführen, die die Lernenden ihrem Ziel, ungestört zu lernen, näherbringt.

e. durch Beratungslehrer und Beratungslehrerinnen für Suchtprävention und sexuellen Missbrauch

Zahlreiche Maßnahmen in der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule verfolgen das Ziel, die Persönlichkeit der Lernenden zu stärken. Dies ist die vielleicht beste Prophylaxe gegen Suchtgefährdung. Zusätzlich hat sich ein Team von Drogenberatern gebildet, das in Verbindung mit außerschulischen Stellen (etwa dem Schulpsychologischen Dienst oder dem Verein „Update“) tätig ist und auch Kampagnen gegen das Rauchen, den Alkoholmissbrauch oder die Internetsucht organisiert. Wenn Schüler bereits ein Suchtproblem haben, können sie sich unter Vertrauensschutz an die Mitglieder dieses Teams wenden. Lesen Sie hier* weiter.

Ein Unterstützungsangebot bei sexuellem Missbrauch wird gerade aufgebaut. Eine Kollegin steht schon jetzt als Ansprechpartnerin zur Verfügung und kann auch Kontakte zu Beratungsstellen vermitteln.

4. Lehrerausbildung

An der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule werden selbstverständlich auch Referendarinnen und Referendare ausgebildet. Die Schule kooperiert mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Siegburg (Sek I) und dem ZfsL in Bonn (für die Sek II). Um die Schulpraxis der Referendare im Haus kümmern sich vier Kolleginnen und Kollegen. Sie betreuen auch die Eignungs-, Orientierungs- und Fachpraktikantinnen und Fachpraktikanten, die von den Hochschulen zu uns entsandt werden. Zur Arbeit des Ausbildungsteams erhalten Sie hier weitere Informationen (s. das Ausbildungskonzept*).

Die „neuen 5er“

Die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen und deren Eltern können sich Ende des Jahres an unserem Tag der offenen Tür über die Angebote unserer Schule informieren und im Unterricht hospitieren. Weiterhin bieten wir einen Elternabend an, an dem über die Schulform Gesamtschule im Allgemeinen und über Besonderheiten und Vorzüge speziell unserer Schule informiert wird. …

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Berufswahlorientierung

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Weichenstellungen in der Schullaufbahn

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Sozialpädagogen / Sozialpädagoginnen

Schulsozialarbeit ist ein Grundpfeiler der pädagogischen Arbeit an unserer Gesamtschule. Sie hat zum Ziel, Schülerinnen und Schülern die Entfaltung ihrer Persönlichkeit in sozialer Verantwortung zu ermöglichen. Schulsozialarbeit soll zu einem kooperativen Umgang aller an Schule Beteiligten beitragen fördert ein Klima des respektvollen Miteinanders und der gegenseitigen Hilfe richtet sich an Schüler/-innen, Eltern und das Lehrerkollegium …

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Beratungskonzept

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Der Trainingsraum – ein Baustein individueller Förderung

Seit vier Jahren gibt es in unserer Schule den Trainingsraum für eigenverantwortliches Handeln. Jede Schülerin und jeder Schüler soll in unserer Schule die Chance bekommen, seine schulischen Ziele bestmöglich zu erreichen. Mit Hilfe des Konzepts „Eigenverantwortliches Denken in der Schule” soll lernbereiten Schülern ein erfolgreiches und ungestörtes Lernen ermöglicht werden. Damit dies gelingt, wird großer …

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Suchtprohylaxe

Bevor wir im Anschluss unser Konzept der Drogenberatungstätigkeit vorstellen, möchten wir in diesem Zusammenhang auf den Kern unserer Arbeit verweisen, nämlich die Entwicklung einer eigenen starken Identität und Persönlichkeit! Wer weiß, wer er ist, wer ein gesundes Selbstvertrauen hat und wer gelernt hat mit Krisen umzugehen, der wird auch eine gesunde Einstellung zu sich und …

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Lehrerausbildung an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

– begleitet durch das Ausbildungsteam Die neue obligatorische Lehramtsausbildung sieht verschiedene Praxiselemente auf dem Weg zum Staatsexamen vor. Das Ausbildungsteam der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule unterstützt Lehramtsstudierende, die sich für diesen herausfordernden und anspruchsvollen Beruf interessieren. Gerne begleiten wir die Kandidat/innen und vermitteln Einsichten und Erfahrungen in diesem Berufsfeld. Jeweils im Frühjahr und im Herbst werden Praktikanten (Eignungs- …

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