Jan 17

Ein “fantastischer und großartiger Beruf”

GA-Redakteurin Doris Pfaff (rechts) war der Einladung von ESG-Lehrerin Noadja Schmidt (links) gefolgt und beantwortete Schülern Fragen zu ihrem Beruf.

“Haben Sie schon Promis interviewt?”, “Ist ihnen schon einmal eine Falschmeldung unterlaufen?”, “Lesen Sie die Zeitungen der Konkurrenz?” – die Bandbreite der Fragen und die Neugier der Klasse 8a waren groß, aber genauso sollte es sein! Schließlich haben Schüler nicht alle Tage die Chance, mit einer Redakteurin zu sprechen und einen Einblick in den Alltag eines Journalisten zu gewinnen. Doris Pfaff, Redakteurin des General-Anzeigers, war der Einladung von Deutschlehrerin Noadja Schmidt gefolgt und besuchte jetzt die Klasse 8a im Rahmen der Teilnahme am Zeitungsprojekt “Klasse!”.  Die “Frage-und-Antwort-Stunde” zeigte indes auch, wie wichtig der ESG die Pflege einer Printlektüre und die Verbindung zu einer heimischen Tageszeitung ist. Zur Erinnerung: Unsere Schule bekommt täglich die aktuelle Ausgabe des General-Anzeigers dank eines gespendeten Abos durch den Kiwanis-Club Bonn. Doris Pfaff plauderte aus dem Nähkästchen und verriet auch, dass ein von ihr verfasster Artikel einmal ein Projekt platzen ließ  – ihre Absicht war dies dennoch nicht, sie hatte bloß Fakten recherchiert und im Artikel dargestellt! Auch Redakteure der Schülerzeitung “Die ELSE” gehörten übrigens zum Publikum und hörten interessiert zu. Außerdem berichtete die Journalistin über ihren beruflichen Werdegang. So müsse man keineswegs einen journalistischen Studiengang belegt haben, um für eine Zeitung zu schreiben. Wichtig seien zunächst das Abitur und ein abgeschlossenes Studium, betonte sie. Dann könne man ein Volontariat absolvieren, um Redakteur zu werden. Spontaneität sei indes eine der wesentlichen Anforderungen des Berufs. Vielleicht sei man nach erledigter Arbeit dabei, die Sachen für den Heimweg zu packen und just in diesem Moment klingele das Telefon und man müsse noch zu einem Unfall eilen – so kann es einer Redakteurin schon einmal ergehen. Trotzdem garantierte sie: “Es ist ein großartiger und fantastischer Beruf!” HI