Kreativ und mit Tiefgang: Drei Kurse des Fachs „Darstellen und Gestalten“ führten selbst entwickelte Theaterstücke auf.
Unter dem Motto „Vom Fallen und Fliegen“ lud die ESG jetzt wieder zum Theaterabend ein – das Publikum hatte dabei den Eindruck, dass die Bühne den Schülerinnen und Schüler sprichwörtlich Flügel verlieh. Denn: Drei Kurse des Fachs „Darstellen und Gestalten“ beeindruckten in der Aula mit selbst entwickelten Theaterstücken. Die erste Aufführung griff das Motto des Abends direkt auf: Michael Endes Gedicht „Der Traum vom Fliegen“ inspirierte den Kurs des siebten Jahrgangs: Er hatte sich mit eigenen Vorstellungen und Gefühlen von Freiheit und Gefangen sein auseinandergesetzt. „Wann fühlen wir uns eingeengt – und wann wirklich frei?“ lauteten die zentralen Fragen. Cornelia Lentz-Dierson und Lisa Krüger leiten die Lerngruppe.
Eine Reise durch unterschiedliche Theaterwelten unternahmen die Achtklässlerinnen und -klässler. Zwischen futuristischen Räumen, staubigen Westernkulissen, spannungsgeladenen Actionszenen und düsteren Horrormomenten ließen sie ein Spiel mit den Merkmalen verschiedener Genres entstehen. Der gesprochene Text blieb ganz bewusst reduziert: Als sprachliche Grundlage diente ausschließlich der Text einer Werbeanzeige, der in jedem Genre neu interpretiert wurde. Katrin May und Lisa Krüger sind die verantwortlichen Lehrerrinnen, ebenso für den Kurs des neunten Jahrgangs, der den Schlusspunkt des Theaterabends setzte.
Unter dem Thema „Müssen und Wollen“ hatten die Schülerinnen und Schüler über Spannungen gesprochen, die viele Jugendliche im Alltag begleiten: Inneren Konflikte und der Druck, äußere Erwartungen zu erfüllen. Daraus entwickelten sie ein interessantes Stück mit Tiefgang. Der Theaterabend fand bereits zum dritten Mal statt. Bei diesen sehenswerten Aufführungen sind aller guten Dinge gerne mehr als drei! (Julian Hinn)















