Vor kurzem unternahm die Klassen 6f und 7a einen besonderen Ausflug: Sie besuchten die Universität zu Köln und nahmen an einem mathematischen Projekttag teil. In den Räumen der Universität konnten die Schülerinnen und Schüler Mathematik einmal ganz anders erleben – nicht nur mit Stift und Papier, sondern vor allem durch eigenes Ausprobieren, Experimentieren und Forschen.
Im Mittelpunkt standen zwei spannende mathematische Versuche. Beim ersten Experiment arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit verschiebbaren Platten, die schrittweise über den Tischrand hinausgeschoben wurden. Ziel war es herauszufinden, wie weit die Platten überstehen können, ohne herunterzufallen. Durch Ausprobieren, genaues Beobachten und gemeinsames Vergleichen entdeckten die Kinder, dass es dabei auf das richtige Verhältnis der Teilstücke ankommt und dass mathematische Überlegungen helfen können, stabile Lösungen zu finden.
Im zweiten Experiment arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit dem Monochord, einem Saiteninstrument mit nur einer Saite. Dabei erforschten sie den Zusammenhang zwischen Musik und Mathematik. Durch das Verkürzen der schwingenden Saite entstanden unterschiedliche Töne, deren Abstände sich als Brüche beschreiben lassen. So wurde hörbar, dass musikalische Intervalle auf einfachen Zahlenverhältnissen beruhen – eine Entdeckung, die bereits auf den Mathematiker Pythagoras zurückgeht.
Zum Abschluss durften die Kinder noch einen Hörsaal besuchen. Auf den großen Sitzreihen Platz zu nehmen und einen echten Universitätsraum kennenzulernen, war für viele besonders beeindruckend – ein krönender Abschluss eines gelungenen Tages.
Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass Mathematik lebendig, kreativ und alltagsnah sein kann. Die Klassen arbeiteten konzentriert, stellten viele Fragen und hatten sichtlich Freude am gemeinsamen Forschen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Mitarbeitenden der Universität zu Köln für die Einladung und die tolle Betreuung! (Jennifer Horne)











