Eine lebensrettende Aktion

Es ist eine erschreckende Zahl: Alle zwölf Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs, weltweit sogar alle 27 Sekunden. Fast jeder von uns kann jedoch helfen, den Betroffenen eine Chance auf eine Heilung zu geben. Mit einer Registrierung als Stammzellenspender ist es nämlich möglich, erkrankten Menschen zu helfen. Zahlreiche ESG-Oberstufenschülerinnen und -Schülern haben sich jetzt registriert und wurden zu Hoffnungsträgern. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), eine Organisation, die international und gemeinnützig tätig ist, war jetzt an der ESG zu Gast, um über Blutkrebs zu informieren. Doch die Veranstaltung hatte mehr als einen Informationscharakter, denn viele ESG-Schülerinnen und -Schüler ließen sich in die Spenderdatei aufnehmen. Die DKMS war schon mehrfach an der ESG. Die Besuche hatten sich gelohnt, denn dank der Registrierungsaktion sind tatsächlich Schülerinnen und Schüler zu Lebensrettern geworden. Sara Tege von der DKMS erklärte, dass die Stammenzellenqualität bei jungen Menschen besser sei, weshalb es wichtig sei, junge Menschen bei den Registrierungsaktionen zu erreichen. Die Registrierung an sich ist dabei sehr einfach: Man führt selbst ein Wattestäbchen in den Mund für einen Wangenschleimhautabstrich.

Ein herzlicher Dank geht an die SV und an Mariia Chapchai, die die Idee zu der Aktion hatte. Lehrerin Bea Waffenschmied hatte die Planung übernommen. Mehr Infos erhält man unter dkms.de. (Julian Hinn)