Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs setzten sich mit dem Element des Verzichts aus verschiedenen Perspektiven auseinander.
Was bedeutet Fasten eigentlich? Warum spielt es in so vielen Religionen eine wichtige Rolle? – mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs im Rahmen des Forum Religion in der Mensa unserer Schule. In einer offenen Lernatmosphäre setzten sich die Jugendlichen mit dem verbindenden Element des Verzichts und Fastens auseinander – aus der Perspektive des Christentums, des Islam sowie aus einer philosophischen Sichtweise. An verschiedenen Stationen, die von Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet und geleitet wurden, konnten sich die Teilnehmenden informieren, miteinander ins Gespräch kommen und eigene Gedanken zum Sinn des Fastens austauschen.
Dabei wurde deutlich, dass Fasten weit mehr ist als nur der Verzicht auf Essen und Trinken. Es kann ein Weg sein, innezuhalten, das eigene Verhalten zu reflektieren und bewusster mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit der Umwelt umzugehen. Gerade dieser gemeinsame Gedanke verband die unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Perspektiven.
Nach dem Austausch an den Stationen klang die Veranstaltung in einer besonders schönen Atmosphäre aus: Gemeinsam wurde gegessen. Die Schülerinnen und Schüler hatten ein vielfältiges Buffet vorbereitet, das für alle zu einem geselligen Abschluss des Forums wurde. In entspannter Stimmung kamen viele noch einmal miteinander ins Gespräch.
Das Forum Religion zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd interreligiöser Austausch sein kann: Wenn junge Menschen gemeinsam lernen, Fragen stellen und Perspektiven teilen, entstehen nicht nur neue Einsichten, sondern auch ein stärkeres Verständnis füreinander. Als Lehrkräfte wirkten Frau Warning-Rau, Frau Reuther-Hlubek, Frau Turan, Herr Turan, Frau Yilmaz, Herr Mauersberger. (Ebru Yilmaz)








