Beim zweiten Theaterabend des Schuljahres führten drei Kurse Stücke auf. Jedes Mal drehte sich die Handlung um die Frage ,,Wer bin ich, wenn…?”.
Wieder einmal liefen die ESG-Schülerinnen und Schüler auf der Bühne zur Höchstform auf und zeigten, welch tolle Arbeit im Fach ,,Darstellen und Gestalten” bzw. im Literaturkurs geleistet wird. Sie beeindruckten mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten und mit viel Tiefgang. Drei Kurse widmeten sich mit ihren Stücken der Frage ,,Wer bin ich, wenn…?” Jede Gruppe führte die Fragestellung auf ihre Weise fort und legte dadurch einen individuellen Schwerpunkt. Der Kurs aus dem zehnten Jahrgang von Cornelia Lentz-Dierson eröffnete das Programm und legte den Fokus auf die Identitätsfindung von Jugendlichen in Zeiten von Social Media, in denen Likes über Wert entscheiden. Das Stück hatten die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerin gemeinsam im kreativen Prozess entwickelt. Ganz anders beleuchtete Elisabeth Legutkes Kurs aus dem zehnten Jahrgang die Thematik: Die Schülerinnen und Schülern brachten auf der Bühne das zum Ausdruck, was sie ohnehin in diesen Tagen sehr beschäftigt: das Ende der Schulzeit – ,,wer bin ich, wenn wir nicht mehr gemeinsam sind?”.
Den Schlusspunkt des Abends setzte der Literaturkurs von Jonas Rennoch aus der Q1. Knapp eine Stunde lang versuchten die Schülerinnen und Schüler auf schauspielerische Art und Weise die Frage zu beantworten ,,Wer bin ich, wenn ich selbst entscheiden darf?” Die Inszenierung stellte die vermeintliche Traumwelt Jugendliche dar und ihre Folgen dar: ein Leben ohne Erwachsene. Auch dieses Stück war vollständig in Eigenarbeit des Literaturkurses entstanden. Ein herzlicher Dank gilt allen Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schüler, die an diesem tollen Theaterabend mitgewirkt haben, ebenso dem Technikteam der ESG. (Julian Hinn)











