{"id":820,"date":"2011-12-07T13:26:17","date_gmt":"2011-12-07T12:26:17","guid":{"rendered":"http:\/\/igs-bonn.de\/wordpress\/?p=820"},"modified":"2011-12-12T12:13:28","modified_gmt":"2011-12-12T11:13:28","slug":"mitmachen-fur-eltern-leicht-gemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/igs-bonn.de\/wordpress\/?p=820","title":{"rendered":"Mitmachen f\u00fcr Eltern leicht gemacht!"},"content":{"rendered":"<p>Die Allgemeinbildung und der Schulerfolg der Kinder sind ein kostbares Gut \u2013 viele Eltern \u00fcberlassen dieses wegweisende kulturelle Kapital heutzutage nur ungern dem Zufall. Vor diesem Hintergrund nahmen in der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule bereits am Donnerstag Abend rund 100 Eltern die Gelegenheit wahr, sich in der Aula \u00fcber die p\u00e4dagogischen Angebote der Gesamtschule zu informieren. Schulleiterin Andrea Frings und der Leiter der Oberstufe, Lothar Andereya, standen den Eltern nach einer interessanten Pr\u00e4sentation Rede und Antwort. \u201eWir \u00f6ffnen den Eltern die Tore, damit sie an zwei Tagen die Besonderheiten der Schule kennenlernen\u201c, erl\u00e4uterte Schulleiterin Frings.<\/p>\n<p>Die Schule, die Haupt-, Real- oder Gymnasialsch\u00fclerInnen gemeinsam unterrichtet, verf\u00fcgt \u00fcber eine Vielzahl interessanter Angebote, die sie im Standort Bonn \u00fcberaus attraktiv macht. Dazu z\u00e4hlen der integrative Ansatz und der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern (Inklusion). Im Sprachangebot der Schule sind neben Englisch, Franz\u00f6sisch auch Spanisch und Latein enthalten. Dar\u00fcber hinaus bietet die Schule einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt in den Klassen 5 bis 7 sowie Berufsorientierung (mit Praktikum) f\u00fcr die Klassen 9 und 11 an. Wichtige S\u00e4ulen der Ganztagsschule mit Mittagsverpflegung sind ein breites Freizeit- und Arbeitsgemeinschaftsangebot, die sozialp\u00e4dagogische Betreuung sowie der Bereich kulturelle Bildung (mit regelm\u00e4\u00dfigen Musik-, Theater-, Tanz- und Orchesterangeboten). Ein fundiertes Methodentraining im Kooperativen Lernen, Erlebnisp\u00e4dagogik sowie Projektunterricht runden das Bild ab.<\/p>\n<p><strong>\u201eAlle sprechen positiv \u00fcber die Schule\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Bereits am Freitag zog es zahlreiche Eltern in die Hindenburgallee 50. Einer von ihnen war Friedrich Lehnberg. Der Vater eines zehnj\u00e4hrigen Sohnes hatte sich einen freien Tag genommen, um mit Frau und Sohn die Angebote der Godesberger Ganztagsschule pers\u00f6nlich in Augenschein zu nehmen. Der Grund, sich von den Vorteilen der Gesamtschule zu \u00fcberzeugen, so der Beamte des nordrhein-westf\u00e4lischen Innenministeriums, sei der gute Ruf, welcher der Schule vorauseile. So habe sein Sohn, der gegenw\u00e4rtig noch die Grundschule besuche und in seiner Freizeit viel Zeit mit dem Kicken verbringe, regelm\u00e4\u00dfig Kontakt mit Sch\u00fclern der Gesamtschule: \u201eSie sprechen alle positiv \u00fcber die Schule\u201c, wei\u00df der Vater zu berichten. Gute Erfahrungen haben laut Lehnberg auch die Eltern der Jungen gemacht, deren Kinder bereits seit mehreren Jahren die Gesamtschule besuchen. Von der k\u00fcnftigen Schule seines Sohnes erwarte er sich, dass sie seinem Sohn ein solides Allgemeinwissen vermittele und ihn auf das Leben vorbereite.<\/p>\n<p>Regul\u00e4re Unterrichtsveranstaltungen, an denen ausw\u00e4rtige Eltern und Sch\u00fclerInnen bereits am Freitag teilnehmen konnten, erm\u00f6glichten es den Eltern von 9.00 bis 12.40 Uhr (bzw. am Samstag ab 9.55 Uhr), ihre Erwartungen an die zuk\u00fcnftige Schule ihrer Kinder mit der p\u00e4dagogischen Praxis abzugleichen. Dabei wurden die G\u00e4ste \u00fcberall mit offenen Armen empfangen und aufgefordert, sich am Unterrichtsgeschehen aktiv zu beteiligen. Dass die Einbeziehung der G\u00e4ste so gut gelang, verdankte sich wohl nicht zuletzt der Tatsache, dass die kooperativen und sch\u00fcleraktivierenden Methoden selbstverst\u00e4ndlicher Teil des p\u00e4dagogischen Konzeptes der Schule sind.<\/p>\n<p><strong>Soziale Kompetenzen gro\u00df geschrieben<\/strong><\/p>\n<p>Deutlich wurde dies etwa in der Unterrichtstunde des Biologielehrers Dr. Urban Holter, der mit seiner sechsten Klasse das Thema Schall durchnahm. \u201eWas ist Schall?\u201c Nachdem die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich einen Merksatz zum Schall erarbeitet und verschiedene Schallquellen identifiziert hatten, sollten sie verschiedene Schallquellen am Experiment selber ausprobieren und ihre Beobachtungen an vier Stationen schriftlich festhalten. Dabei wurden auch die anwesenden Eltern und Kinder, die die Klasse zun\u00e4chst beobachteten, aufgefordert sich an den Experimenten zu beteiligen. Patricia Walther, Mutter eines neunj\u00e4hrigen Sohnes, der beim Experimentieren mit den Schallquellen kr\u00e4ftig mitmischte, f\u00fchlte sich nach der Stunde in ihrem Eindruck best\u00e4tigt, dass die Gesamtschule die Kinder tats\u00e4chlich ganzheitlich und individuell f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Diese Schule bietet individuelle F\u00f6rderung an!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Auch J\u00fcrgen Pa\u00dfmann, Vater einer Tochter mit Lese-und-Rechtschreibschw\u00e4che, zeigte sich \u00fcber den Tag der Offenen T\u00fcr an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule sehr erfreut. Nachdem der Sozialp\u00e4dagoge die Bonner Schullandschaft regelrecht nach Angeboten f\u00fcr seine Tochter durchk\u00e4mmt hatte, wurde er schlie\u00dflich an der IGS f\u00fcndig: \u201eDiese Schule kann mit Lese- und-Rechtschreibschw\u00e4che umgehen! Sie bietet gute individuelle F\u00f6rderangebote f\u00fcr die betroffenen Kinder an.\u201c Positive Erfahrungen machte auch Juan Hidalgo, Vater einer behinderten Tochter. Er besuchte den Musikunterricht der Klasse 5a von Andreas Tiggemann. Dabei erlebte Juan Hidalgo, wie seine Tochter zum Mitarbeiten (Thema der Stunde: Notation von Stammnoten) und Musizieren aufgefordert wurde und dabei ganz beschwingt wirkte.<\/p>\n<p>Nach einer kurzweiligen Unterrichtsstunde, in der die Sch\u00fclerInnen und Eltern mit der Theorie und Praxis der Musik bekannt gemacht wurden, hatten die Eltern Gelegenheit, eigene Fragen an den Lehrer zu richten: \u201eDie Kinder sollen Musik machen, Musik h\u00f6ren und \u00fcber Musik nachdenken\u201c, erl\u00e4uterte Andreas Tiggemann. \u00dcbrigens bekommen alle Sch\u00fclerInnen ab der f\u00fcnften Klasse eine kostenlose musikalische Grundausbildung an verschiedenen Instrumenten und wenn sie wollen, haben sie Gelegenheit, sich durch ihr K\u00f6nnen f\u00fcr das bekannte Schulorchester zu empfehlen.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Nachfrage nach knappen Oberstufenpl\u00e4tzen<\/strong><\/p>\n<p>Ein \u00fcberaus reger Andrang war im Foyer der Schule zu verzeichnen. Eine Infotafel informierte \u00fcber die Angebote der Oberstufe und der Leiter der Oberstufe, Lothar Andereya, gab den Sch\u00fclerInnen und Eltern Auskunft \u00fcber die Aufnahmebedingungen. Da zum neuen Schuljahr lediglich 25 Pl\u00e4tze zu vergeben sind, sahen sich interessierte Haupt-, Realsch\u00fcler und Gymnasiasten in der ungew\u00f6hnlichen Lage, sich regelrecht um einen Platz bewerben zu m\u00fcssen. \u201eDie Oberstufe unterbreitet tolle F\u00f6rderangebote, gerade wenn man Schw\u00e4chen hat\u201c, erl\u00e4uterte eine gut informierte ausw\u00e4rtige Sch\u00fclerin die Attraktivit\u00e4t der Oberstufe. So bietet sie etwa eine Zusatzf\u00f6rderung in Deutsch an. Dank des Turbo-Abis (Stichwort G8) \u00fcbertraf die Nachfrage laut Andereya alle Erwartungen: \u201eIch habe rund 200 Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, wenn das so weiter geht, wei\u00df ich gar nicht, wo ich die Zeit f\u00fcr die vielen Anmeldegespr\u00e4che herholen soll.\u201c Dass die Oberstufe gut funktioniere, belege das Beispiel von zwei Hauptsch\u00fclern, die aufgrund ihres Flei\u00dfes und der zus\u00e4tzlichen F\u00f6rderung mit einem Einser-Abi entlassen wurden.<\/p>\n<p><strong>Ungel\u00f6ste Sekretariatsfrage: \u201eJetzt muss dringend Abhilfe geschaffen werden!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Am Samstagnachmittag zog Schulleiterin Frings schlie\u00dflich eine positive Bilanz: \u201eEs waren sch\u00f6ne Tage und die Atmosph\u00e4re war gut. Wir haben es geschafft, den p\u00e4dagogischen Ansatz der Schule nach au\u00dfen zu tragen.\u201c Dennoch gelte es, noch st\u00e4rker im Stadtteil zu arbeiten, um in Zukunft mehr Eltern \u00fcber die Begabungsprofile zu informieren. Unmissverst\u00e4ndliche kritische T\u00f6ne schlug hingegen der Vorsitzende der Schulpflegschaft, Thomas Hainbuch, mit Blick auf die ungel\u00f6ste Besetzung der Sekretariatsstellen an: \u201eDie momentane Situation ist untragbar!\u201c, meinte der Gesundheits\u00f6konom. Wurde in der Vergangenheit noch vieles von den Lehrkr\u00e4ften aufgefangen, sei das Ma\u00df nun voll: \u201eJetzt muss dringend Abhilfe geschaffen werden\u201c, appellierte er an die Adresse des Schultr\u00e4gers. (ZF)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Allgemeinbildung und der Schulerfolg der Kinder sind ein kostbares Gut \u2013 viele Eltern \u00fcberlassen dieses wegweisende kulturelle Kapital heutzutage nur ungern dem Zufall. Vor diesem Hintergrund nahmen in der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule bereits am Donnerstag Abend rund 100 Eltern die Gelegenheit wahr, sich in der Aula \u00fcber die p\u00e4dagogischen Angebote der Gesamtschule zu informieren. 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