{"id":3759,"date":"2013-07-30T17:42:24","date_gmt":"2013-07-30T15:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/igs-bonn.de\/wordpress\/?p=3759"},"modified":"2013-08-01T19:29:11","modified_gmt":"2013-08-01T17:29:11","slug":"rom-die-ewige-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/igs-bonn.de\/wordpress\/?p=3759","title":{"rendered":"Rom &#8211; die Ewige Stadt"},"content":{"rendered":"<p>(30.7.2013) Eine Gruppe von Lateinsch\u00fclerinnen und -sch\u00fclern der Jahrg\u00e4nge 11 und 13 unternahm als Pilotprojekt vom 09.07. bis zum 13.07.2013 eine Studienreise nach Rom. Organisiert und begleitet wurde die Reise von Frau Iris Oertel und Frau Irene Tendler.<\/p>\n<p>Los ging es am Flughafen K\u00f6ln-Bonn, wo der erste Sch\u00fcler feststellte, dass er ohne Personalausweis angereist war. Frau Oertel schuf mit der \u00f6rtlichen Polizei Abhilfe und besorgte ein provisorisches Ausweispapier. Nach starken Turbulenzen kamen wir doch p\u00fcnktlich um 15.00 Uhr am Flughafen Fiumicino an. Nach einem 30min\u00fctigen Transfer per Bahn erreichten wir gegen 17.30 Uhr (im Regen!) unser Hotel in einem multikulturellen Viertel nahe des Bahnhofs Roma Termini, in dem wir gut untergebracht waren.<\/p>\n<p>Am ersten Abend ging es mit der Buslinie 64 zur Piazza San Pietro. Im Borgo haben wir zu Abend gegessen und bewegten uns dann per pedes zum Castel Sant\u2019 Angelo, \u00fcber die Ponte Sant\u2019 Angelo zur Piazza di Campo de\u2019 Fiori, zur Piazza Navona, zum Pantheon, zur Fontana di Trevi und zur Piazza di Spagna. Von dort erreichten wir v\u00f6llig ersch\u00f6pft die letzte Metro zur\u00fcck zum Hotel.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag stand das klassische Rom auf unserem Programm:<\/p>\n<p>Begonnen haben wir mit einem Rundgang durch das Kolosseum, von dort ging es zu San Clemente, wo wir eine Zeitreise durch drei Stockwerke zur\u00fcck ins 1. Jh. n. Chr. unternahmen und bei der die Sch\u00fcler die lateinische Inschrift fanden, die als der \u00dcbergang vom klassischen Latein zum heutigen Italienisch gilt. Nach einer kurzen Pause mit Panini ging es unter Polizeigeleit (wir hatten nach dem Weg gefragt) weiter auf den Palatin &#8211; hier wohnte einst sogar Cicero &#8211; mit Blick auf den Circus Maximus, der heute nur noch eine trockene Sandfl\u00e4che ist, und das Forum Romanum. Dieses erkundeten wir bei 30\u00b0 C im Schatten und fanden den Umblicus Urbis, den Nabel der Welt.<\/p>\n<p>Bei einem Besuch im Caf\u00e9 Caffarelli am Kapitol lag uns Rom zu F\u00fc\u00dfen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter zu Santa Maria in Cosmedin und der Bocca della Verit\u00e0, wo sich herausstellte, dass keiner von uns jemals gelogen hatte. Danach ging es vorbei am Ponte Rotto trans Tiberim nach Trastevere. Einst ein eigenst\u00e4ndiges Fischer\u00f6rtchen, hat das Stadtviertel jenseits des Tibers mit schmalen Gassen, kleinen Pl\u00e4tzen und altehrw\u00fcrdigen Sakralbauten sein eigenes Flair erhalten und l\u00e4dt zum Verweilen ein. Das taten wir denn auch an der Piazza Santa Maria. Nach einem wohlverdienten Abendessen in einer kleinen Trattoria ging es per pedes zur\u00fcck zur Gegend um den Bahnhof Roma Termini, wo wir v\u00f6llig ersch\u00f6pft (wieder im Regen!) unser Hotel erreichten.<\/p>\n<p>Am Donnerstag, dem dritten Tag unserer Reise, stand das barocke Rom auf dem Programm. Wir nahmen den v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllten Bus bis zur Piazza Navona und genossen das morgendliche Markttreiben auf dem Campo de\u2019 Fiori.<\/p>\n<p>Nachdem wir unsere Beschwerden \u00fcber Hausaufgaben, lange M\u00e4rsche in Rom und andere Erschwernisse des Lebens bei Paquino abgegeben hatten, ging es zum R\u00e4tselraten an den Vier-Str\u00f6me-Brunnen von Bernini auf die Piazza Navona. Welche Figur stellte welchen Fluss dar? Nach des R\u00e4tsels L\u00f6sung und der Suche nach einer ganz bestimmten Apotheke f\u00fcr eine ganz besondere Creme f\u00fcr einen ganz besonderen Sch\u00fcler bestaunten wir das Pantheon und seine einzigartige Architektur.<\/p>\n<p>Tief beeindruckt tranken wir im Caf\u00e9 Eustachio den besten Kaffee der Welt &#8211; der Hirsch auf der Kirche wies uns den Weg &#8211; und zogen anschlie\u00dfend vorbei am Regierungsviertel, an der Piazza Colonna mit der Ehrens\u00e4ule f\u00fcr Kaiser Marc Aurel, die heute eine Statue des Apostels Paulus ziert.<\/p>\n<p>In gl\u00fchender Mittagshitze schleppten wir uns \u00fcber den Corso, vorbei an der Casa di Goethe, und erreichten mit letzter Kraft den Pincio. W\u00e4hrend einige von uns dort den Blick \u00fcber Rom und den Schatten genossen, da sie schw\u00e4chelten, suchten die Unverdrossenen unter uns die Galleria Borghese auf, um dort die Werke des K\u00fcnstlers Bernini in allen Facetten zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es mit dem Elektrobus \u00fcber die Via Veneto, den wir auf der Piazza della Pace wankend verlie\u00dfen, um in dem neuen In-Viertel rund um die Via della Pace schlecht zu essen. Nachdem wir \u2013 bis auf zwei Nimmerm\u00fcde, die den R\u00fcckweg wieder zu Fu\u00df antraten &#8211; mit dem Bus Roma Termini erreicht hatten, suchten wir den Palazzo del Freddo von Giovanni Fassi auf, wo wir das beste Eis der Welt genossen. Wir konnten zwischen 35 Eissorten w\u00e4hlen und erhielten sogar noch unentgeltlich Schlagsahne. Nach den Strapazen des Tages eine wirklich himmlische Verf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Am Freitag, unserem letzten Tag in Rom, fuhren wir nach einem ausreichenden Fr\u00fchst\u00fcck mit dem wieder \u00fcberf\u00fcllten Bus Nr. 40 zum Petersdom. Dort trauten wir unseren Augen nicht ob der langen Schlange von Besuchern. Aber nach einer Stunde Anstehen erreichten wir den neu installierten Security-Check, wo unsere Rucks\u00e4cke und Taschen durchleuchtet wurden.<\/p>\n<p>Da wir alle schicklich bekleidet waren, konnten wir problemlos in den Petersdom gelangen und uns dort lange umschauen. Die Piet\u00e0 von Michelangelo, die Petrusstatue, das Grab des Petrus und die Darstellung des Todes mit der ablaufenden Sanduhr in seiner kn\u00f6chernen Hand, l\u00e4sst den Besucher immer wieder erschaudern. Eine dreiviertel Stunde warteten wir dann geduldig in gl\u00fchender Hitze auf einen unserer Reisenden, denn der war 500 Stufen zur Kuppel des Doms hinaufgestiegen, um den Papstaltar und die Kuppel des Michelangelo von dort oben zu bestaunen und den fantastischen Rundblick \u00fcber die Ewige Stadt in sich aufzunehmen.<\/p>\n<p>Ohne weiteres Schlangestehen gelangten wir in die Vatikanischen Museen, in denen wir den Fokus auf die Stanzen des Raffael und die Sixtinische Kapelle legten. Unbeschreiblich ist der Anblick des \u201eJ\u00fcngsten Gerichts\u201c und die Darstellung der Entstehung der Welt, an der Michelangelo, auf dem R\u00fccken liegend, \u00fcber vier Jahre gearbeitet hat. Nach dem Abgang \u00fcber das phantastische Treppenhaus trennten sich unsere Wege.<\/p>\n<p>Manche entschieden sich f\u00fcrs Bummeln, das Kaufen von Souvenirs, den Besuch des Retroviertels \u201eMonti\u201c oder des Cimitero degli Stranieri neben der Cestiuspyramide. Ber\u00fchmte Ausl\u00e4nder fanden hier ihre letzte Ruhest\u00e4tte &#8211; wie der Sohn Goethes, August, und der englische Dichter Shelley.<\/p>\n<p>Unser letztes gemeinsames Abendessen genossen wir in einer kleinen Trattoria nahe des Hotels, das uns ungeahnte kulinarische Freuden bescherte. Dort durften wir sogar die Wand beschriften, was wir nat\u00fcrlich auch taten, und wenn wir wieder einmal dorthin kommen, finden wir unsere Namen und den unserer Schule vermutlich an der Wand wieder.<\/p>\n<p>Danach hie\u00df es: Koffer packen.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen deckten wir uns mit gutem italienischen Parmesank\u00e4se ein und besuchten anschlie\u00dfend die Markthallen in der ehemaligen Kaserne Pepe an der Via Turati. Dort bestaunten wir exotische Gem\u00fcsesorten, frischen Fisch und allerlei Gew\u00fcrze. Leider mussten wir unseren Rundgang bald abbrechen, um im Hotel unsere Koffer zu holen und ab Roma Termini in den Transferzug zum Flughafen zu steigen. Die Tickets f\u00fcr diesen Zug erh\u00e4lt man sonderbarerweise nur an einem speziellen Kiosk.<\/p>\n<p>Mit einer halben Stunde Versp\u00e4tung hoben wir in Rom ab und erreichten diesmal ohne gr\u00f6\u00dfere Turbulenzen den K\u00f6ln-Bonner Flughafen.<\/p>\n<p>Eine spannende, sehenswerte, harmonische und wiederholenswerte Studienreise hatte ihr Ende gefunden.<\/p>\n<p>Ciao Roma, a presto! <em>(TE)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(30.7.2013) Eine Gruppe von Lateinsch\u00fclerinnen und -sch\u00fclern der Jahrg\u00e4nge 11 und 13 unternahm als Pilotprojekt vom 09.07. bis zum 13.07.2013 eine Studienreise nach Rom. Organisiert und begleitet wurde die Reise von Frau Iris Oertel und Frau Irene Tendler. 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