Förderung im Fach Deutsch

Die Lernbedingungen für alle Schüler und Schülerinnen sollen durch den Förderunterricht verbessert werden. Fehlende Grundqualifikationen sollen ausgeglichen und selbständiges Lernen/Methoden des Lernens eingeübt werden. Dabei sollen sowohl der Ausgleich von Defiziten als auch die Ergänzung von Stärken beachtet werden. Ausgehend von diesen Vorgaben haben wir unser Förderkonzept entwickelt.

In den Jahrgängen 5/6 stehen der Bereich Rechtschreibung, Lesen, Konzentration und das Methodenlernen im Vordergrund.

Der 5. und 6. Jahrgang hat zwei Förderbänder, damit Schülerinnen und Schüler nach Bedarf zugeordnet werden können: 2 Stunden pro Woche, 3 Klassen bilden 6 Kurse.

Zur Ermittlung der Lernausgangslage werden in Jahrgang 5 folgende Grundlagen für die Zuordnung zu den Kursen herangezogen:

a) die Leistungen beim Rechtschreibtest (wird vom LRS-Institut ausgewertet), an dem jeder Schüler teilnimmt,

b) der Duisburger Sprachstandstest,

c) die Beobachtung aller Kolleginnen und Kollegen im Hinblick auf sprachliche Leistung, schriftlich wie mündlich.

Nach der Auswertung werden alle Schülerinnen und Schüler klassenübergreifend einem Kurs zugeordnet. Dabei ist es uns wichtig, dass auch stärkere Schüler in ihren Stärken unterstützt werden, jedes Band hat mindestens einen Forderkurs.

Schüler mit einer LRS und gravierenden Rechtschreibschwächen nehmen an den sogenannten Basiskursen teil. Diese Kurse sind mit max. 10 Schülern besetzt und werden nach einem Konzept, das mit LRS-Fachleuten entwickelt wurde, unterrichtet.

Darüber hinaus bilden wir sogenannte DAZ (Deutsch als Zweitsprache) -Kurse, in denen sowohl Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer muttersprachlichen Herkunft deutliche Defizite in der Zielsprache zeigen, als auch Schüler, die deutschsprachiger Herkunft sind, deren Sprachvermögen jedoch eher als rudimentär zu bezeichnen ist, gefördert werden können.