Gesellschaftslehre

Gesellschaftslehre ist ein Unterrichtsfach, das in der Sekundarstufe I (Klassen 5-10) durchgängig zweistündig im Klassenverband unterrichtet wird. Es umfasst die traditionellen Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik. Die Fächer leisten einen gemeinsamen Beitrag zur Entwicklung von Kompetenzen, die das Verstehen der Wirklichkeit, der Zusammenhänge und der gesellschaftlichen Prozesse fördern.

Über die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Denkens und Handelns werden die Entwicklung einer eigenen Identität sowie die Fähigkeit zur selbstständigen Urteilsbildung gefördert und damit die Grundlage für eine reflektierte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten geschaffen.

Grundlage für den Unterricht bildet das schulinterne Curriculum, welches für einen thematischen Konsens in den einzelnen Jahrgangsstufen sorgt. So sind die Unterrichtsinhalte zwar für das jeweilige Schuljahr vorgegeben, aber die einzelnen Schwerpunkte können individuell von den Lehrpersonen und Lernenden gemeinsam ausgewählt werden. Natürlich können Unterrichtsinhalte nicht nur gelernt, sondern müssen auch erlebt werden. So streben die Fachlehrer es an, den Unterricht immer wieder aus dem Schulalltag zu lösen und außerschulische Lernorte aufzusuchen oder Expertinnen und Experten in die Schule zu holen.