Romfahrt

Seit nunmehr drei Jahren hat sich eine jährliche Fahrt in die Ewige Stadt mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 als fester Bestandteil zum Schuljahresende hin etabliert. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Fachs Latein, ist aber durchaus auch geöffnet für kunstinteressierte Schüler/-innen. Entsprechend wird die Fahrt von einer Latein-Kollegin ausgearbeitet und von einer Kunstkollegin begleitet.

Untergebracht ist die Gruppe für vier Übernachtungen im Hotel Oriente, fußläufig in der Nähe des Colosseums gelegen. Dieses Gebäude sowie das angrenzende Forum Romanum lassen die Themen des Lateinunterrichts lebendig werden. Auch das Pantheon, der Tempel für alle Götter mit seiner einzigartigen Architektur und Akustik, das Kapitol mit seinem von Michelangelo gestalteten Vorplatz und die Terrasse der Kapitolinischen Museen mit ihrem wirklich phänomenalen Blick über Rom lassen die Mühen des Sprachunterrichts für einige Zeit vergessen.

Morgens über den Gemüse- und Blumenmarkt Campo di Fiori, danach ein Besuch der Spanischen Treppe und des (momentan) eingerüsteten Trevi-Brunnens sowie ein Besuch in der Casa di Goethe werden durch einen Kaffee im Antico Caffè Greco, in dem der Schriftsteller selbst schon regelmäßig einkehrte – wie auch Franz Liszt und Felix Mendelssohn – abgerundet. Abends geht es dann ins Studentenviertel rund um die Piazza Navona, in deren Seitenstraßen die Eisdielen locken, wie auch der Vierströme-Brunnen auf dem Platz selbst. Vorbei am Largo di Torre Argentina mit seinen vielen Katzen geht es dann zum Quartier zurück.

Ein Tag dieser Romreise ist einem Besuch des Petersdoms mit der Pietà von Michelangelo und dem Papstaltar mit seinen gedrehten Säulen von Bernini sowie den Vatikanischen Museen vorbehalten. Dort bildet den absoluten Höhepunkt – neben den Stanzen des Raffael mit der „Schule von Athen“ – die Sixtinische Kapelle mit ihren Deckengemälden von Michelangelo. Abgerundet wird dieser Tag dann von einem Besuch der Engelsburg und der Engelsbrücke.

Die letzte Route führt uns über die Piazza Venezia vorbei an der Bocca della Verità über den Ponte Palatino nach Trastevere, dem früheren Arbeiterviertel Roms. Dort kann man eine ganz andere Seite Roms entdecken. Vorbei an vielen kleinen Lädchen geht es zum Zentrum mit der wunderschönen Kirche Santa Maria in Trastevere. Diese wie auch die vielen anderen Kirchen auf unserer Route laden ein zum Staunen, Verschnaufen und Abkühlen.

Wir machen diese Routen alle zu Fuß – gutes Schuhwerk ist also von Vorteil -manchmal nehmen wir aber auch den Bus. Eines ist ganz gewiss: Wir kommen wieder.