Die „offene Lernzeit“

Die „offene Lernzeit“ wird im Jahrgang 7 einstündig in der WPI-Schiene und im Jahrgang 8 zweistündig im Rahmen der Ergänzungsstunden unterrichtet. In diesem Unterricht sollen die Schüler/-innen durch gezielte Hilfen Lernrückstände abbauen, Unterstützung und Beratung bei fachlichen Problemen oder Herausforderungen erhalten und in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit gefördert werden.

Die „offene Lernzeit“ findet im Klassenverband statt und wird von einem/r der Klassenlehrer/-innen betreut, da diese einen guten Überblick über den Leistungsstand der Schüler/-innen hat. Sie können bei der individuellen Förderung beratend unterstützen, ermahnen und motivieren. Die Klassen sind „offen“ als Fachräume zu verstehen, so dass Schüler/-innen aus Parallelklassen zu den jeweiligen Fachlehrern kommen können, um Fragen zu stellen und Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Schüler/-innen sollen selbstbestimmt und selbstständig gefördert und gefordert werden, sie haben Zeit, Lernrückstände abzubauen, für Klassenarbeiten zu üben, Fragen zu Hausaufgaben zu stellen und individuelle Forderaufgaben wahrzunehmen.

Für die Fächer Deutsch und Englisch gibt es Übungshefte, in denen die Schüler/-innen gezielt üben und sich selbst kontrollieren können. Parallel führen die Schüler/-innen ein Lerntagebuch, in dem sie ihre Lernzeit und ihr Übungspensum der jeweiligen Stunde dokumentieren. Darüber hinaus können die Schüler/-innen auch an gezielten Arbeitsaufträgen von Fachlehrern arbeiten (Referate, Präsentationen, spezielle Übungsaufgaben usw.), sofern die Fachlehrer diese im Lerntagebuch notiert haben und kontrollieren.

Für die „offene Lernzeit“ gibt es keine Note. Auf dem Zeugnis soll aber die Arbeitshaltung und die Einsatzbereitschaft dokumentiert werden (z.B. „…hat mit gutem Erfolg teilgenommen.“)