Die Oberstufe an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

In unserer Schule legen seit dem Jahr 2000 jährlich zwischen 60 und 80 Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Abiturprüfung ab. Auch in Zukunft wird dies nach 13 Schuljahren erfolgen, das heißt, dass die gymnasiale Oberstufe bei uns nach dem 10. Schuljahr mit der sog. „Einführungsphase“ in der 11 beginnt.

Deshalb sind wir gerade für Schülerinnen und Schüler der Real- und Hauptschulen attraktiv, die dort den Abschluss „Fachoberschulreife mit Qualifikation“ erreicht haben.

An dieser Stelle sei bemerkt, dass in den letzten Jahren zwei ehemalige Hauptschülerinnen, die in der 11 zu uns kamen, das Abitur mit der Traumnote 1 Komma erreicht haben.

Die Qualität unserer Oberstufe zeigt sich auch darin, dass etwa 70% der Schülerinnen und Schüler, die bei uns das Abitur erreichen, am Ende der Grundschule keine gymnasiale Empfehlung erhalten haben.

Über das normale Fächerangebot hinaus bieten wir im Fach Sozialwissenschaften einen Kooperationskurs mit dem Friedrich-List-Kolleg an, in dem der Bereich Wirtschaft/Betriebswirtschaft als Schwerpunkt unterrichtet wird. Darüber hinaus wird dort ein Projektkurs angeboten, in welchem eine enge Orientierung an Wirtschaftsunternehmen im Vordergrund steht, der ebenfalls besucht werden kann.

Beratung in der Oberstufe:

Allergrößten Wert legen wir auf persönliche, individuelle Beratung!

In jedem Jahrgang haben wir zwei Beratungslehrer/-innen, die nahezu in jeder Pause und in vielen einzelnen Stunden für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

Die 10er Tage:

Über die obligatorischen Beratungs- und Informationstermine hinaus, erhalten unseren künftigen Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschülern bereits in der 10. Klasse eine Einführung in das künftige Arbeiten, vor allem durch ihre zukünftigen Beratungslehrerinnen: Nach ihrem Abschluss arbeiten diese Schülerinnen und Schüler anderthalb bis zwei Wochen projektartig an verschiedenen Themen.

In diesem Jahr sind das:

  1. Ein UNO-Projekt in Zusammenarbeit mit der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Bonn
  2. Das Rheinprojekt: Geschichte(n), Gedichte, geographische Besonderheiten, biologische Betrachtungen ect. zum Thema „Rhein“
  3. „Gerechtigkeit“, ein philosophisches Projekt
  4. Einführung in mathematische und naturwissenschaftliche Arbeitsweisen.

Zwei Tage sind vorgesehen, um die Schülerinnen und Schüler in ihren Wahlen ausführlich und individuell zu beraten.

Die Kennenlernfahrt:

Siehe das Thema „Fahrten der Oberstufe“.

Die Woche der Facharbeit:

Zu Beginn der 12 werden die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang im Stationenlernen zum Thema „Facharbeit“ geschult. Dies ergänzt den für alle zugänglichen Reader, in dem alles Relevante hierzu zusammengefasst ist. Darüber hinaus „opfert“ jede der in der 12 unterrichtenden Lehrperson eine Stunde, um mögliche Themen vorzustellen.

„Interne Fortbildungen“ des Beratungsteams:

Alle zwei Jahre fahren die Beratungslehrerinnen, Oberstufenkoordinator  und interessierte Kolleginnen und Kollegen in ein ehemaliges Kloster, um zwei bzw. drei Tage lang in Ruhe über wichtige Themenbereiche zu diskutieren und Vorschläge zur Umsetzung von bestimmten Vorhaben zu erarbeiten. So wurden in den letzten Jahren beispielsweise die Bereiche:

  • Facharbeit
  • Projektkurse
  • Beurteilung im Bereich „Sonstige Mitarbeit“
  • Blockung und Stundenplanung
  • Beurteilung im Bereich „Klausuren“

bearbeitet und optimiert.

Einmal im Jahr  bereiten sich Schulleiterin, Oberstufenkoordinator und alle Beratungslehrerinnen einen Tag lang im GSI auf die bevorstehende Abiturprüfung vor und besprechen anstehende Themen der Oberstufenberatung.